Der Strand von Ipanema. Weiter hinten ist mehr los. Allerdings war das hier auch ein normaler Donnerstagnachmittag.
Blick vom Ipanemastrand auf Christus, der von hier aus gesehen nach rechts, Richtung Zentrum, schaut. Den Zuckerhut kann man von Ipanema aus nicht sehen. Da liegt erst hinter einem anderen Huegel Copacabana dazwischen.
Blick in die andere Richtung. Hinten rechts noch ein anderer sehr schicker Stadtteil, Leblon, fuer Familien und aeltere Herrschaften (die heute Nachmittag alle keinen Bock auf Strand hatten).
Was man leider kaum erkennt: direkt auf dem Huegel liegt eine grosse Favela. Das ist das Krasse an Rio: die teuersten Stadtteile liegen direkt neben Slums, die es einfach ueberall gibt. Genauer gesagt auf fast allen Huegeln der Stadt. Die waren naemlich kaum bebaut, da schwer zu erschliessen, und die Armen haben sich einfach dort niedergelassen.
Blick vom Stadtteil Botafogo auf den Pão de Açúcar (395m). Zuckerhuete waren frueher eine Art Fass zur Zuckergewinnung aus Zuckerrohr und sehen tatsaechlich aus wie dieser Huegel.
Hier hat frueher der brasilianische Koenig residiert. Der portugiesische Koenig war mit seinem kompletten Hof vor Napoleon nach Brasilien geflohen und hatte Rio zur Hauptstadt seines kompletten Reichs erhoben. Nach dem Krieg kehrte er zurueck nach Portugal. Sein Sohn aber blieb hier und machte 1822 sein eigenes Reich auf. Spaeter erhob er sich das Militaer gegen ihn, worauf er seine Sachen packte und dann einfach der Nachfolger seines Vaters in Portugal wurde. Koenigssohn sein ist schon lustig.
Sightseeing mit Luciana: Theatro Municipal. Oben rechts ist der Name von nem Kollesch eingraviert, der nur 20km weiter oestlich als ich geboren wurde.
Fussgaengerzone in Rio. Die Brasilianer sind uebrigens so gut wie alle aeusserst sympathisch und angenehm-unkompliziert. Die Nummereinsgeste (in Rio zumindest) ist der erhobene Daumen, der "tudo bem (alles korrekt)" sagt und den man dauernd sieht.
Landtag des Staats Rio de Janeiro (Brasilien hat 26 Staaten plus die Kapitale Brasilia)
Krass alte portugiesische Bibliothek, wie Schiller gesagt haette
Frueher sah ganz Rio so aus. In den 50ern haben sie die Stadt mit lauter haesslichen riesigen Buerogebaeuden anstelle vieler alter Haeuser "modernisiert".
Blick vom Centro auf den Zuckerhut
Catedral Metropolitana. Eines der wenigen gelungenen modernen Gebaeude. Ich springe an dieser Stelle fuer Christus ein, der hinten auf dem Huegel von den Wolken verdeckt ist.
Beeindruckende Farbspiele
Diese Kirche ist wegen ihrer modernen Bauweise etwas Besonderes. Von den tausend klassischen auf der Reise zuvor hingegen werd ich mir wohl kaum eine merken.
Ganz in der Naehe von Rio de Janeiro liegt uebrigens das gar nicht so kleine Nova Friburgo!
Blick vom Christus-Huegel auf Ipanema. Rio de Janeiro ist die zweitgrößte Stadt Brasiliens. Der Name (portugiesisch für „Fluss des Januars“) entstand, weil Gaspar de Lemos am 1. Januar 1502 die Bucht entdeckte und irrtümlich für die Mündung eines großen Flusses hielt. In der eigentlichen Stadt leben 6,1 Millionen Menschen (2006) und in der Metropolregion 11,6 Millionen (2005). (Wikipedia)
Cristo Redentor, die Christus-Statue. (In Grau im Hintergrund, hoehoe)
Zuckerhut mit Zentrum ganz links und Botafogo und Flamengo im Vordergrund
Ich war da!
Rechts oben liegt der Stadtteil Copacabana mit dem weltbekannten Strand.
Zentrum. Das Wirtschaftszentrum Brasiliens (und Suedamerikas) ist aber das 6h entfernte und viel groessere Sao Paulo, Rios Konkurrenzstadt
Historischer Ausflug: „Brasilien“ geht auf das Wort „brasil“ zurück. Mit „brasil“ bezeichneten die Indígenas, also die Nachkommen der Ureinwohner, rotfarbenes Palisanderholz. Früher war dieses Holz ein Hauptausfuhrprodukt Brasiliens (Wikipedia)
Kein anderes Land hat soviele Katholiken wie Brasilien.
Eine (relativ gut aussehende) Favela vom Auto aus fotografiert.
Links der Fussballtempel Maracanã
Endspielort der WM 2014 (drin war ich uebrigens nicht, da leider keine Zeit, aber Stadien hab ich schon genug gesehen auf der Reise)
Bild an der Stadionwand. Preisfrage: Wer ist der unsere? Der Woerns? Wuerde ja zu seiner leschaer-sportlischen Trageweise des Trikots passen.
Groesse ist wohl leider das Einzige, worin meine Fuesse denen des Kaisers ueberlegen sind.
Und gegen Pelés Fuesse haben sie gar nix mehr zu bieten.
Eine Sambatruppe probt fuer den Karneval 2008.
Auf dieser stadionartigen Strasse versammeln sich an Karneval die Sambaschulen zu ihren weltbekannten Paraden und tanzen etwa in der Art, wie ich es hier zu vermitteln versuche.
Sonnenuntergang auf dem Zuckerhut
Sonnenuntergang auf dem Zuckerhut II
Ich war dabei am 22. November 2007!!
Blick in die andere Richtung auf Niteroi auf der anderen Seite der Bucht (der Mond ist schon laengst da)
Das Bild kannst Du Dir schon mal merken, Elisa...
Rechts immer der Christus. Ausserdem wieder Fachwissen aus Wikipedia: 300.000 Deutsche sind nach Brasilien eingewandert. Die Zahl der deutschstämmigen Brasilianer wird meist zwischen 2 und 5 Mio. angegeben (Zahlen schwanken sehr stark). Aufgrund von starker Vermischung von Teilen der Deutschbrasilianer wird angenommen, dass bis zu 12 Millionen Brasilianer zumindest teilweise deutsche Vorfahren haben.
Jetzt wo die Sonne weg ist, kann man auch die Stadt (Flamengo und Co) unten sehen.