Avenida 9 de Julio, die breiteste Strasse der Welt mit Tausenden von Autospuren, im Herzen von Buenos Aires
Im Mittelpunkt von Buenos Aires steht der Obelisk, Symbol fuer das Unterbewusstsein der Argentinier, wie gehaessige Zungen behaupten
Praesidentenpalast Casa Rosada. Von dort hat Evita dem Volk zugejubelt. Jetzt wird dies Cristina tun, die neugewaehlte Praesidentin und Frau des noch amtierenden Praesidenten Kirchner. Bei den Wahlen herrschte uebrigens allergroesste Nullbockstimmung, obgleich Argentinier an sich recht politisiert sind, da die Opposition verstritten und daher chancenlos war. Laeuft auch hier nicht alles ganz koscher: der alles beherrschende Wahlkampf Cristinas wurde anscheinend mit Staatsgeldern gefuehrt, ueber die Inflation wird dreist gelogen etc.
Puerto Madera, der alte Hafen, heute schickes Restaurant- und Barviertel
Erholen vom anstrengenden Sightseeing
Boca Juniors. La Boca ist ein Armenstadtteil von Buenos Aires, und die Boca Juniors so etwas wie Schalke 04, nur in sympathisch
Ein paar Strassen von La Boca haben es allerdings zur Touristenattraktion gebracht dank bunter Haeuser und Tangoshows.
Laut meinem persoenlichen Guia Hannes D. ist dieses Haus die Geburtsstaette des Tangos. Ohne meinen Guia waere ich aufgeschmissen gewesen und koennte nicht diese Fuelle an Detailwissen ueber BA mein Eigen nennen.
Emily genoss es stets in meinen Armen.
Jetzt wird´s ernster: der Friedhof in Recoleta, einem Reichenviertel von Buenos Aires
Reich verzierte Marmortempel beherbergen die Saergesammlungen reicher Porteno-(Buenos Aireser)-Clans.
Und wenn man seinen Tempel nicht absperrt, kommt gleich ein respektloser Gringo und macht dumme Fotos, die aber auch er sich dann nicht alle in seinem Blog zu veroeffentlichen traut.
Evitas Grab (Net weine, Argentinie)
An sich schon etwas befremdend: ein Friedhof mit echten Toten als Sightseeinghighlight voller Touristen (auf diesem Weg mal ausnahmsweise keine)
Diese Metallblume, von der fruehlingsfroehlichen Firma Lockheed-Martin gesponsert, ist auf vielen Postkarten drauf und so kam auch ich nicht um das Tourifoto.
Nur spaet nachts, wenn keine Autos mehr fahren, kommt man in einem Zug ueber die Avenida 9 de Julio rueber, die ich schlecht informiert fast meinen kompletten Aufenthalt 9 de Junio genannt habe.
Asadomaestro Hannes auf seiner Dachterrasse (Asado = Grillen) bei schoenstem argentinisch hellblauem Himmel
Die zwei langgezogenen Fleischstuecke rechts mit Knochen und Fett, aber schmackhaft, sind das typische Grillfleisch, wenn die Familie grillt.
Ich hab aufgepasst, dass Hannes keine Fehler beim Grillen macht.
Hmmm, letztlich gab es Salat, Kartoffelbrei und ein bisschen Fleisch als Beilage. Danach musste ich zwei Tage lang nichts mehr essen (bis wir in ein Steakhaus gingen).
Hannes mag Maedchen, vor allem sein kleines.
Und zu guter Letzt hat Emmy doch noch eingewilligt, bei mir auf den Armen einigermassen gut gelaunt ein Foto zu machen. (Sie war hier verschlafen und hat etwas gebraucht, bis sie ihre fatale Lage gecheckt hat. Das wurde natuerlich gleich ausgenutzt.)
Mit der Kinderschar war es sehr lustig. Mal abgesehen davon, dass Milena, hier vorne in Weiss, sich dauernd ueber meine Aussprache lustig gemacht hat. Ich hab mich am Schluss gar nicht mehr getraut, in ihrer Gegenwart "por favor" zu sagen.