Im Talschluss des Raurisertals ragt der Sonnblick auf.
Ausgangspunkt ist das Naturfreundehaus Kolm-Saigurn auf 1.600 Metern.
Mit dem Teleobjektiv kann man auch von unten schon Observatorium und Zittelhaus erkennen.
Der Weg führt anfangs noch durch den Wald...
...vorbei am mächtigen Barbara-Wasserfall...
...und bietet bereits unmittelbar an der Waldgrenze einen schönen Blick auf den Höchsten der Goldberggruppe, den Hocharn (3.254m).
Das alte Radhaus der Knappen ....
... steht in unmittelbarer Nähe zur Neubau-Hütte (2.190 Meter).
Dort tummeln sich eine Menge Schafe...
...es fehlt ihnen dort ja aber auch an nichts :-)
Weiter gehts! Der Gipfel des Sonnblicks schaut noch rechts vom Grat heraus.
Die Überreste der Bergleute, heute nur mehr Ruinen.
Das Schmelzwasser schlängelt sich zwischen den Felsen.
Ab etwa 2.400 Metern wird es dann felsig.
Die Wege in diesem Gebiet sind hervorragend markiert.
Immer höher kommend, bieten sich beeindruckende Bilder.
Das Goldbergkees (auch Obermayer-Ochsenkarkees), bzw. das, was davon übrig ist.
Links die prächtige Spitze des Altecks (2.942m).
Vorsicht, Gletscherspalten!
Die letzten Meter hinauf zur Rojacherhütte (2.718m). Ein kleines Hexenhaus mit gutem Bergsteigeressen und atemberaubendem Ausblick!
Die Tiefblicke werden imposanter...
Das Schareck (3.122m) auf der Gegenseite des Kessels.
Die Rojacherhütte. Die Platzerln vor dem Abbruch sind besonders beliebt (Vorderseite)!
Erbsensuppe mit Schwarzbrot..... mmmmmmmmmh
----- ohne Worte -----
Jetzt gehts rauf auf den Grat, der teilweise sehr ausgesetzt ist. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit!!
Kraxeln, kraxeln, kraxeln
Auch der Blick zurück darf nicht fehlen
Etwa an der 3.000er-Marke taucht das Gipelobservatorium wieder auf.
Das Goldbergkees
Blick zum Ritterkopf (3.006m) in nördlicher Richtung
Die letzten Steilstufen...
Zwischendurch muss immer Zeit zum Genießen bleiben!
Nochmals konzentrieren....
.... und den letzten Aufbau überwinden.
Die letzten Meter gehts flach zum Zittelhaus.
Der Blick hinunter nach Kolm-Saigurn... dieser Blick begleitet den Bergsteiger am Grat ständig.
Das höchstgelegenste Wetter-Observatorium Österreichs.
Stimmige Ankunft beim ersten Dreitausendergipfel...
Beweisfoto ;-)
Österreichs "Chef"!
Er sollte noch häufiges Fotomotiv werden....
Der Hocharn, Nachbarberg des Sonnblicks und höchster Gipfel der Goldberggruppe
Sonnenuntergang.
Sonne und Nebel matchen sich.
So sieht man den Glockner auch nicht oft.
Am Morgen kommt die Sonne aber wieder!
Der Himmel beginnt schon zu brennen....
.... und um etwa 6.15 Uhr ist es dann soweit.
Da wird sogar der Hocharn "rot" vor lauter schön...
Dieser liebe Bello begrüßt seine Gäste am Zittelhaus - und schleckt ihnen beim Schuheanziehen auch gern mal übers Gesicht :-D
Und dann der Abstieg, wieder über den Grat.
Vorsicht ist angesagt: Einige Felsen sind eisig.
Mit der nötigen Konzentration gehts aber gut.
Ausgesetzt bleibts jetzt wieder runter bis zur Rojacherhütte
So einen blauen Himmel sieht man kaum einmal....
Toni vor dem letzten ausgesetzten Gratstück
Nach einem Kaffee bei der Rojacherhütte Abstieg zum Gletschertor.
Imposant! Wir sind aus Sicherheitsgründen aber nicht reingegangen.
Der Kessel vor dem Gletschertor.
Nochmals die Totale.
Und so siehts drinnen aus.
Von hier aus läuft das eiskalte Wasser den Berg hinunter.
Beeindruckende Naturgewalten.
Gesamtblick mit Gletschertor hinauf bis zum Goldbergkees.
Dann der Gegenanstieg zur Niederen Scharte (2.695m) ...
... zunächst unmarkiert und steil über ein Geröllfeld. Klassische steirische Spur :-)
Schon fast an der Scharte angekommen, ein Gletschersee. Der Hocharn (rechts) spiegelt sich im Wasser, links der Sonnblick.
Das Alteck. Ein echter Steinmugel, wie sich herausstellen sollte.
Unten waren die Blöcke ja noch halbwegs stabil.
Zwischendrin hats zwar gewackelt, aber wenigstens die Großen waren fest.
Am Grat angekommen, zeigt sich der schwierige kommende Weg.
Aber allein für dieses kleine Felstor und das Foto hat es sich ausgezahlt.
Blick auf das Goldbergkees und den Sonnblick. Links davon die Goldbergspitze, 3.072 Meter.
Das gleiche Felstor, die entgegengesetzte Richtung. Sonnblick und Hocharn im Hintergrund.
Nach der Umkehr müssen wir das Geröll wieder runter.
Da oben war wirklich alles locker. Die letzten 20 Höhenmeter zum Gipfel mussten wir sein lassen.
Wieder unten angekommen, der Blick zurück.
Der Hochwurtenspeicher mit Weißsee- (vorne, 2.910m) und Schwarzseekopf (2.825m).
Und wiedermal Panorama: Goldbergspitze, Sonnblick, Hocharn.
Diesmal mit Bergsteigern :-)
Hochwurtenspeicher, Weißseekopf (rechts), Schwarzseekopf.
Die Totale des Goldbergkees.
Reste der Knappenbefestigung nebst einem kleinen Gletschersee.
Im Abstieg auf der Gegenseite boten sich noch ideale Positionen für Übersichtsfotos.
Schon sind wir wieder bei der Neubauhütte... schon :-D
Noch eine Stunde bis ins Tal. Am Ende sollten es für Tag 1 rund 5 Stunden Gehzeit und 1.600 Hm im Aufstieg sein, ...
... für Tag 2 waren es rund 700 Hm im Aufstieg und 2.300 Hm im Abstieg, Gehzeit etwa 8:45 Stunden. Dennoch: Zum Barbarawasserfall und in die Goldberggruppe werden wir wiedereinmal kommen.
Panoramablick vom Sonnblick Richtung Norden. Hocharn im Vordergrund, Raurisertal unten.