Nach der Ankunft in Bilbao: Die Räder und auch die Fahrer sind abfahrbereit!
Blick auf die ehemalige Industriestadt Bilbao.
Vom Flughafen geht es dank GPS ohne Probleme in die Altstadt.
Typische Häuser an der Promenade des Río Nervión.
Impressionen an der Promenade.
Fassaden in der Altstadt.
Natürlich darf das Guggenheimmuseum beim Bummel durch die Stadt nicht fehlen.
Wer hat´s erfunden?
Die Außenhaut dieser avantgardistischen Konstruktion glänzt je nach Lichteinfall in verschiedensten Metallschattierungen bis hin zu Gold.
Hier sind die Spinnen bedrohlich groß....
An der Santiago-Kathedrale.
Detail der Universität
Mit der Zahnradbahn geht´s erstmal auf die bequeme Art den Berg hoch - das wird ab morgen anders!
Erste Etappe: Vor dem Verlassen von Bilbao schnell nochmal einkaufen...
Über die Nationalstraße geht es in schneller Fahrt durch das Küstenhinterland ins kleine Örtchen Orio bei Zarautz.
Emblem eines baskischen Polizeifahrzeuges.
An der Nordküste verläuft ein recht wenig begangener Weg nach Santiago de Compostela.
An der berühmten Bucht von San Sebastián.
Hinter Irún geht es über die Grenze nach Frankreich ins hübsche Badeörtchen Sant-Jean-de-Luz.
Wo geht´s denn hier jetzt nun zum Strand?
Strandimpressionen...
Strandimpressionen.
Wieder zurück in Spanien, geht es am Nachmittag noch einen kleinen Pass hoch.
Auch hier immer wieder Hinweise auf weit verzweigte Nebenwege des Camino.
Nach den vielen vorausgegangenen Hügeln der heutigen Etappe ärgert uns der Otxondo noch einmal richtig...
Michael auf der Passhöhe.
Ankunft in Arizkún.
Detail in Arizkún.
In Spanien gibt es sehr schöne Casas rurales mit uriger Einrichtung.
Arizkún
Hier im nördlichen Teil Navarras wird Baskisch gesprochen.
Auch hier wieder Hinweise auf den Camino.
Das Dorf liegt idyllisch inmitten grüner Täler.
Ob hier tatsächlich viele Pilger vorbeikommen?
Man ist hier stolz auf baskische Traditionen.
Am nächsten Tag geht es durch dichten Nebel hindurch zur Grenze nach Frankreich.
Auf der Passhöhe...
Auf der französischen Seite herrscht schon 100m weiter seltsamerweise bestes Sonnenwetter.
Uns erwartet eine rasante Abfahrt.
Die Befestigung des Gepäcks noch einmal überprüft und es kann losgehen.
Schöne Ausblicke in die Landschaft sind auf der Abfahrt gewiss.
Nächster Tag: Nach Siesta in Sant Jean Pied de Port beginnt der Aufstieg zum Ibañeta-Pass. Gut, dass man an durstige Pilger gedacht hat.
Hier mal eine echte Jakobsmuschel.
Wer wird denn gleich hier so aggressiv?
Michael muss am Pass letzte Reserven mobilisieren...
Auf dem Ibañeta-Pass.
Geschafft!
Unserer heutiges Etappenziel ist Roncesvalles.
Es handelt sich um einen reinen Pilgerort, der im Mittelalter zur Beherbergung der Reisenden errichtet wurde.
Roncesvalles: Darstellung des Heiligen Jakob als Pilger
Vom Pass fährt man nur ein kleines Stück wieder hinunter.
Waschtag in der Pilgerherberge.
Nächster Tag: Abreise von unserer schönen Unterkunft im Hotel Roncesvalles.
Man hat hier vor kurzem dieses Gebäude aus dem 18. Jahrhundert zu einem modernen Hotel umgebaut, das sich aber innen geschmackvoll an die historische Vergangenheit anlehnt.
Wer weiter nach Santiago will, weiß jetzt Bescheid...
Ein typischer Türklopfer.
Zwischen Roncesvalles und Roncal.
Vor dem Abstieg ins Tal von Roncal ist noch ein Pass zu überwinden.
Zum ersten Mal bietet sich von hier ein Blick auf die Pyrenäen.
Ankunft in Roncal
In dieser Gegend kommen die letzten Pyrenäen-Bären vor.
Roncal ist ein uriges Pyrenäendorf ganz im Nordosten Navarras.
Typische Kamine in den Pyrenäen.
Gasse in Roncal.
Roncal
Am nächsten Morgen: Aufbruch in Roncal.
Die morgendliche Stille in diesem Tal ist herrlich.
Nach einigen steilen Pässen, die von einem Nebental ins andere führen und die über 1000 m hoch sind, verlässt man Navarra.
Wir fahren von West nach Ost, die Täler dagegen verlaufen von Nord nach Süd...Höhenmeter sind also vorprogrammiert.
Kapelle in einsamer Berglandschaft zwischen Ansó und Hecho.
Nun befindet man sich in Aragón.
Ansó
Auf dem Weg vom Ansó-Tal ins Hecho-Tal.
Im idyllischen Hecho mit seinen typischen Steinhäusern.
Tolle Garage!
Wir fahren noch ein wenig das Hecho-Tal Richtung Norden bis Siresa hinauf.
Anschließend Kehrtwendung Richtung Süden entlang des Río Aragón Subordán.
Bei Puente la Reina de Jaca versuchen wir ein Stück auf dem Jakobsweg zu fahren, um die Benutzung der N-240 zu vermeiden.
Hier haben Pilger kuriose Steintürmchen errichtet.
Der Weg erweist sich aber für Radfahrer als ungeeignet - Treppenstufen verhindern ein vernünftiges Fortkommen.
Morgendliche Straßenszene in Jaca.
Unser Hotel in Jaca - deutsche Gemütlichkeit stand hier Pate...
Kapitell an der Kathedrale von Jaca.
In Jaca können wir die Räder mit aufs Zimmer nehmen.
Zwischen Jaca und Sabiñánigo kann man statt der N-240 praktisch verkehrsfreie Nebensträßchen benutzen.
Hinter Sabiñánigo haben wir wieder einen schönen Blick auf die Pyrenäen.
Da steht uns noch einiges bevor!
Hinter Biescas beginnt zunächst der Aufstieg zum Contefablo, über den man Torla erreicht.
Am Ende des Talkessels rast man dann nach Torla hinunter.
Der Blick auf die Steilwände ist beeindruckend.
Die Lage von Torla mit dem Gebirgspanorama auch.
Am nächsten Tag: Der Nationalparkbus bringt uns von Torla aus in den Park und eine wunderbare Fußwanderung durch den Ordesa-Nationalpark beginnt.
Blick auf das Ende des Talkessels, an dem sich das Ziel unserer Wanderung, der Wasserfall Cola de Caballo, befindet.
Tatsächlich hat der Wasserfall Ähnlichkeit mit einem Pferdeschwanz.
Ordesa-Nationalpark
Überall stürzen klare Bergbäche ins Tal.
Man kommt durch uralte Bergbuchenwälder.
Kurz vor dem Ende der Wanderung bietet sich noch einmal dieser schöne Blick, doch der Himmel zieht sich bereits zu.
Am Abend in Torla dann krasses Wetteränderung: Taubeneigroße Hagelkörner überraschen uns beim vorabendlichen Bier.
Mit folgenden Konsequenzen....
Ob da ein Helm geholfen hätte?
Heute geht es beim Verlassen von Torla erstmal wieder den Cotefablo-Pass hoch.
Nach einer Pause in Biescas geht es Richtung Norden das Tena-Tal hinauf und man passiert diesen Stausee.
Um nach Frankreich zu kommen, müssen wir über den Col du Pourtalet. Hier ist es richtig neblig und kalt, obwohl wenige Hundert Meter weiter unten noch die Sonne schien.
Gipfelstürmer
Auch Chema ist oben angekommen.
An der ehemaligen Grenzstation.
Immerhin haben wir ab Biescas 1000m Aufstieg hinter uns.
Auf französischer Seite finden wir diese Informationen zum Pourtalet.
Am nächsten Tag verlassen wir unseren Übernachtungsort Laruns.
Wir waren in diesem hübschen alten Hotel untergebracht.
In Eaux-Bonnes fährt man große Räder...
Heute steht der erste Klassiker auf dem Programm: Der Aufstieg zum Col du Aubisque. Weiter unten im Tal sieht man die bereits passierte Skistation Gourette.
Los Martin, bald hast Du es geschafft!
Oben auf 1791m ist die Sicht eher mäßig, die Stimmung aber super.
Hier oben gibt es Räder in Übergrößen...
Werbefoto für einen bekannten Reiseradhersteller...
Uns erwartet eine tolle Abfahrt.
In Frankreich gibt es immer wieder hübsche alte Häuser zu bestaunen.
Bauernmarkt in Saint Marie de Campagnes
Das sollte in keiner guten Küche fehlen!
Heute steht der absolute Klassiker auf dem Programm: Der Aufstieg zum Col du Tourmalet (2115m).
Man hat unterwegs immer wieder schöne Ausblicke in die Landschaft.
Die letzten Kilometer windet sich die Straße in engen Kehren hinauf, ist aber mit entsprechender Übersetzung gut fahrbar.
Ich bin erstaunt über die vielen Hobby-Radrennfahrer, die das selbe Ziel wie wir haben.
Oben angekommen, herrscht ein riesiger Rummel.
Tour(malet)-Denkmal
Die Radler stehen schon Schlange, um sich vor dem Pass-Schild fotografieren zu lassen.
Fast 1400m Aufstieg in 18km haben es schon in sich.
Die spektakuläre Bergstraße zwischen Col du Tourmalet und Col du Solour.
Die Straße führt direkt am Hang entlang, was man aber erst richtig merkt, wenn man in einer Kurve einmal anhält.
Nach erneuter Abfahrt trifft man unten im Ort immer wieder auf Hinweise auf die Tour de France.
Am nächsten Tag ist der aspin euigentlich eher nur ein Hügel...doch auf der Westseite, von der wir aufsteigen, herrscht schlechtes Wetter.
Nach kurzer Pause und Einkauf in Arreau machen wir uns auf zur Fahrt auf den Col de Peyresourde.
Aufstieg zum Col du Peyresourde.
Chema kennt den Pass noch gut von seinem Besuch bei der Tour.
Pirat Don Miguel.
Wieder ein Col mehr in unserer Pässe-Sammlung...
Jetzt geht´s abwärts, Chema!
Detail im alten Thermalbad Bagnère de Luchon.
Am nächsten Tag: Idyllischer Auftakt zum Aufstieg auf den Col du Portillon.
An einigen Stellen ist der Anstieg recht knackig und ich bin froh über das 24er-Blatt.
Oben angekommen, wollen sich freilaufende Pferde unserer Vertrauen erschleichen, um an unsere Vorräte zu gelangen...
Wir verlassen jetzt auf der Passhöhe Frankreich und fahren nach Katalonien hinein.
Kurzer Stopp auf der Abfahrt ins Arán-Tal.
Im Arán-Tal geht es bis Vielha einige Kilometer sanft bergan....der Anstieg zum nächsten Pass ist zunächst kaum spürbar.
Einkauf in Vielha...eine Stärkung vor dem zweiten Pass am heutigen Tage war eine gute Entscheidung.
Natürlich darf eine Siesta auch nicht fehlen...
Denn hinter Vielha beginnt der 25 km lange Anstieg zum Port de la Bonaigua, dem höchsten Pass Kataloniens.
Das GPS zeigt mir oben angekommen recht exakte Werte an.
Hier oben hat man einen schönen Ausblick und auch der Autoverkehr ist auf dem Pass, anders als in Frankreich, erfreulich gering.
Obligatorisches Passfoto vor der bevorstehenden, 20 km langen Abfahrt nach Esterri de Aneu.
Schnell noch die Helmkamera angesetzt und es kann gleich losgehen!
Jetzt brauchen wir uns nur noch bis zum Hotel rollen zu lassen.
Auf der Abfahrt stelle ich meinen bisherigen v-max-Rekord ein....
Das GPS zeigt etwas niedrigere Werte an...die Wahrheit dürfte irgendwo dazwischen liegen.
Am nächsten Tag ein weiterer Pass, der nicht unterschätzt werden sollte: Der Port de Cantó (1725m). Hier sind fast 1000m Anstieg zu bewältigen.
Ausblick Richtung La Seu d´Urgell.
Letzte Vorbereitungen für die Abfahrt.
Die Abfahrt ist zunächst eigentlich keine, da man zunächst die Höhe weitgehend hält. Hin und wieder geht es sogar noch mal ein wenig hoch, erst die letzten Kilometer kommt echter Abfahrtgenuss auf.
Hier sieht man, wie wenig Gefälle die Straße hat.
Man befindet sich hier in einer waldreichen Landschaft.
Von hier aus sind es noch ca. 20 Kilometer bis La Seu d´Urgell.
Nach Andorra ist es von hier aus nicht weit.
Im Tal des Río Segre geht es am nächsten Tag Richtung Südosten hinunter in die Ebene von Lérida/Lleida.
Rafting ist hier ein beliebter Abenteuersport.
Das wäre auch was für mich!
Katalanische Flagge.
Hinter la Seu d´Urgell ist das Tal des Río Segre sehr eng und man kommt durch eine Reihe von Tunneln, durch die die an diesen Stellen umgebaute Nationalstraße führt.
Auch wenn das auf den Fotos nicht deutlich wird, so ist das Verkehrsaufkommen leider sehr hoch.
Schließlich finden wir nach langem Suchen unsere Unterkunft in diesem Landhaus bei Ossió de Sio in der Nähe von Cervera (Provinz Lérida/Lleida).
Das Haus ist sehr abgelegen und so müssen wir am nächsten Morgen erst einmal wieder durch einsame Felder zur Straße zurückfahren.
Auf der alten Nationalstraße, die quasi parallel zur A-II verläuft, kommt man zunächst gut voran, der Verkehr ist minimal.
Die Gegend ist von Landwirtschaft geprägt.
Schließlich geht es noch einmal einen kleinen Anstieg hoch und man fährt in die Provinz Barcelona hinein.
Hier ist zwar die Passhöhe angegeben, doch wir fahren anschließend noch bis auf 800 m hinauf.
Bei ca. 35 Grad Celsius ist eine Siesta im Schatten eine Wohltat.
Die giftigen Steigungen nehem bis kurz vor Barcelona kein Ende: Hier das letzte "Pässchen" vor dem Erreichen der Stadtgrenze...von gemütlichem Hinunterrollen zum Meer kann auf der letzten Etappe nicht die Rede sein und es werden noch einmal 1500 HM.
Besichtigungstag in Barcelona: Die berühmte Markthalle an den Ramblas.
Hier gibt es nichts, was es nicht gibt...
....Früchte in allen Variationen...
...aber auch eine unermessliche Auswahl an Gemüse...
...die in Spanien beliebten Schnecken...
...Artischocken...
....natürlich jede Art von Meeresgetier....
....den leckeren Seehecht (Merluza)...
Auf der hübschen Plaza Real im Gotischen Viertel.
Rebensaft in allen Variationen.
Impressionen im Gotischen Viertel.
Alle Läden sind mit diesen Rolltoren versehen.
Blick vom Palacio Real auf die Plaza España
Am Palacio Real.
Von hier hat man einen schönen Blick auf die Stadt mit der Sagrada Familia als Wahrzeichen.
Am Olympiagelände.
Olympiagelände
Olympiastadion
Das Stadion ist Spielstätte von Español Barcelona, dem "kleinen Bruder" des berühmten Barca.
Olympiagelände: Jordi oder auf kastlisch Jorge ist der Schutzheilige Kataloniens.
So, jetzt können wir die Räder wohl für die Abfertigung aufgeben!