St. Hedwig-Friedhof I (Alter Domfriedhof der St. Hedwigsgemeinde)
ehemaligeer "Todesstreifen" - links an der Straße stand die Mauer gegen den "Westen", rechts eine leichtere Version gegen die eigene Bevölkerung, die nur mit Sonderausweis in die Nähe und in begründeten Einzelfällen damit auch auf die Friedhöfe kam. Der Schriftsteller Heinz Knobloch beschrieb wie schwierig es war, eine Erlaubnis für den Hedwig-Friedhof zu bekommen, vor 1990.
Durchgang vom Friedhof der Französisch-Reformierten Gemeinde zum 1. Friedhof der kath. St. Hedwig Gemeinde ("Alter Domfriedhof St. Hedwig")
Lorenz Adlon (1849-1921), Hotelier, Weingroßhändler, begründete 1907 das Hotel Adlon am Pariser Platz unter den Linden 1; Marmor-Porträtrelief von Walter Schott.
Jules Brunfaut (1873-1928), Meisterkoch
August Lichtenberg (1842-1931) - Vater von Bernhard Lichtenberg, Domprobst der St. Hedwig Kathedrale.
Herrmann Dyckhoff (1853-1916), Textilfabrikant
Steinmetzfamilie Carl Schilling (1851-1909) Kgl. Hofsteinmetzmeister, Karl Schilling (1876-1939) Steinmetzmeister, Architekt
Familiengrab der Textil-Dynastie Cloppenburg. - Durchgang von Hedwig I zum Französischen Friedhof II - rechts: Rest der zum ehem. Ostteil gewandten sog. Zweiten Mauer.
Ernst Thrasolt (1878-1945), eigentlich Matthias Tressel, Priester und Dichter, Pietà von Rudolf Heltzel (1955)
knieenden Marmorengel von Joseph Limburg (1874–1955)
Carl Sonnenschein (1876-1929), Theologe, Begründer der katholisch-sozialen Studentenbewegung, Holzkreuz mit expressionistischem Bronzekruzifix von Hans Perathoner (1935)