Die zweite Versuchsreihe mit der Simularion eines "Wolkenbruchs" habe ich auf meinen Feldern mit der minimalen Bodenbearbeitung - im Vergleich zu den konv. Nachbarn mit herkömmlicher Technik gemacht. Rechts im Bild ein Wi. Roggen im Klee in Streifensaat. Links Wi.Weizen, herkömliche Technik konv. Wirtschaftsweise.
Dieser Boden dürfte allgemein in der Wasseraufnahme nicht der schnellste sein. 40l in 160 sec. /m² eingefüllt. Wasseraufnahmezeit 475sec.
In ca. 5m Entfernung am Nachbarfeld. Die selbe Menge (40l Wasser am m² in 160 sec. eingefüllt. Wasseraufnahmezeit in 710sec.
Interessant erscheint mir in diesem Zusammenhang die Struktur des Bodens nach dem Wolkenbruch auf der Konv. Fläche mit herkömlicher Technik. Dieses Bild findet man nach größeren Regenereignissen öfters in der Landschaft. Boden ohne Humus hat keinen Halt und keine Struktur, er "zerfließt".
Das nächste Feld liegt neben einem Feldweg und -im Bild links vom Feldweg - befindet sich ein konv. Rapsfeld mit herkömlicher Technik in "normaler" Bearbeitungstiefe.
Die Wasseraufnahmegeschwindigkeit des Wi.Weizenfeldes ist: 40 L pro m² in 160 sec. "geregnet". Die Versikerung ist in 175 sec. abgeschlossen.
Hier sieht man im Vordergrund noch die Stelle wo ich den Versikerungsversuch durchgeführt habe. In ca 6m Entfernung in der Bildmitte liegt schon der Rahmen im Rapsfeld.
Beachte wieder die Bodenstruktur!! Dieses konv. Feld mit "normaler" Technik nimmt die 40 L Wasser pro m² die es in 160 sec. regnet in 325 sec. auf. Das benachbarte Weizenfeld mit der biol. minimalen Bodenbearbeitung hat im Vergleich dazu 175sec. gebaucht.