Am Zaun von Stift Neuburg: Entflogener Wellensittich Hansi war zutraulich, ließ sich aber nicht fangen
Um an Samen vom Glatthafer zu kommen, macht er akrobatische Kunststückchen
Am Boden kriechend: Pfennigkraut (Lysimachia nummularia; Primelgewächse)
Nun waren wir im schattigen Wald. Es herrschten Buche, Esche und Berg-Ahorn vor. Hexenkraut (Circaea lutetiana; Nachtkerzengewächse) am Wegrand.
Wald-Ziest (Stachys sylvatica; Lippenblütler) schmückt ebenfalls den schattigen Wegrand
Das frische Grün vom Sauerklee (Óxalis acetosella) sticht hervor
Das Milzkraut (Chrysosplenium spec.; Steinbrechgewächse) war weitgehend verblüht. Hier ein Bild vom April
In nur wenigen Exemplaren zu finden: Süße Wolfsmilch (Euphorbia dulcis; Wolfsmilchgewächse)
Erste Etappe: Der Stollenmund eines ehemaligen Bergwerkes. Während weniger Jahre wurde hier Manganerz abgebaut; es hat sich aber nicht gelohnt
Der Vorplatzt des Stollens war mit kleinen Sternchen übersäht: Bach-Sternmiere (Stellaria alsine; Nelkengewächse)
Gelegentlich im Gebüsch: Roter Holunder (Sambucus racemosa; Moschuskrautgewächse)
Links Fiedern des Gewöhnlichen Wurmfarns (Dryopteris filix-mas) und rechts die des Frauenfarns (Athyrium filix-femina)
Eine große Kostbarkeit des Sandstein-Odenwaldes: Der Rote Fingerhut (Digitalis lútea; Rachenblütler)
Exemplar mit besonders dicht wachsenden Blüten
Eine stattliche Buche (Fagus sylvatica; Buchengewächse)
Zweig der Buche
Die Mausbachwiese ist erreicht. In ihrer Mitte steht eine einzelne Birke (Betula pendula; Birkengewächse)
Unter den ganz wenigen blühenden Pflanzen auf der frisch gemähten Wiese: Das Harzer Labkraut (Galium harzynicum; Rötegewächse).
Durch das rechtzeitige Mähen wird der Adlerfarn (Pteridium aquilinum), der in die Wiese vorgedrungen ist, wirksam zurückgedrängt. Die Orchidee indes musste dran glauben...
Blutwurz (Potentilla erecta; Rosengewächse)
Schwarze Flockenblume (Centauréa nigra; Korbblütler)
Gras-Sternmiere (Stellaria gramínea; Nelkengewächse)
Schließlich am Ziel: Der Straußenfarn (Matteuccia struthiopteris). Ganz oben an der Mausbach befindet sich eines von nur drei Vorkommen im Odenwald. Hier ist die Westgrenze seines Verbreitungsgebietes. Man sieht ihn jedoch auch als Zierpflanze.
Die sterilen Wedel bilden einen regelmäßigen Trichter. Fertlie Wedel gab es dieses Jahr keine.
Unter den hohen Stauden am Bach befand sich auch der Gewöhnliche Gilbweiderich, er gehört zur selben Gattung wie das Pfennigkraut (Lysimachia vulgaris; Primelgewächse)
Ebenfalls eine hohe Staude: Die Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre; Korbblütler). Der Lebensraum wird als >bachbegleitende Hochstaudenflur< bezeichnet.
Die Flatter-Binse (Juncus effusus; Binsengewächse) zeigt stets Nässe an
Zum Abschluss erforschten wir den Bruchwald unterhalb der Mausbachwiese. Hier blühte das Sumpf-Labkraut (Galium palustre; Rötegewächse) und...
...Brennender Hahnenfuß ( Ranunculus flammula; Hahnenfußgewächse); ein Stückchen vom Blatt, zerkaut, brennt gewaltig auf der Zunge. Bilder von Claudia Zieboll und Corinna Heyer