Zu diesem Klassenausflug gibt es kurze Videos: http://www.youtube.com/view_play_list?p=6CF808E97E273C70&playnext=1
Den Staudamm, unten rechts, kennen viele. Wir haben unsere Besichtigung aber hunder Meter höher mitten im Wald im Wasserwerk begonnen (bei »Schrecksmühle«, Adresse Siegelsknippen, Siegburg) und sind dann nach dem »Frühstück« über das Gut Umschoß hinunter zur Talsperre gewandert. (Übrigens: Strom wird hier weder erzeugt noch gespeichert. Der mitfahrende Techniker fragt: Wieviel Energie braucht ein Liter Wasser, bis er sauber und in Bonn ist? Ist Brunnenwasser billiger? Muss Trinkwasser zehnmal mineralfreier sein als Mineralwasser? Wenn hier Techniken eingesetzt werden, die sonst nirgends auf der Welt so genutzt werden, ist das gut oder schon Luxus, usw.?)
Am 7. November 1996 begann der Neugau des Wasserwerks des Wahnbachtalsperrenverband.
Carla im alten Ventil
WTV ist der Wahnbachtalsperrenverband; Versorgungsgebiet. Mehr auf der offiziellen Website http://www.wahnbach.de/index.php?id=152 und in der http://de.wikipedia.org/wiki/Wahnbachtalsperre
Tagesfrischwasserverbrauch im Vergleich. Wasserpreisvergleich 2007: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,484606-4,00.html
Und hier was alles mit dem Wasser passiert, bis wir es trinken dürfen. »Kalkwasser« ist zusätzliches Brunnenwasser, denn sonst hätten wir zu wenig. Bis Bonn fließt es durch 17 Speicher, ein bis fünf Tage lang. Übrigens: Fluor wird nicht beigesetzt, dafür ein ganz kleines Bisschen Chlor (0,02 mg/l), weil das so Vorschrift sei bei Oberflächenwasser, zur Kritik s. z. B. http://de.wikipedia.org/wiki/Trinkwasserverordnung#Kritik und http://georges-seite.de/toxhyg/tvo-begruend/begruendtvopar45.htm
Blick in die Rührwerke
Rührwerke
Zu diesem Rührwerk gibt es ein kurzes Video: http://www.youtube.com/view_play_list?p=6CF808E97E273C70 bezw. www.youtube.com/watch?v=wW0Uwo8KUcI&hd=1
Wasser im Spiegel
Im Filter ist unten schwerer Quarzkies (Quarzsand > 85 % Mineralquarz, filtert mechanisch wie ein Sieb, s. z. B. http://www.wasseraufbereitungsseiten.de/quarzsand_faq.htm) …
… und oben leichter »Hydroanthrazit«. Antrazitkohle ist die beste Kohle, nicht nur zum Brennen, auch fein gemahlen als »Aktivkohlefilter«. (Anthrazit: altgr. Glanzkohle. Hier die Marke »Everzit«, http://www.evers.de/de/Produkte/EVERZIT_Mn). Kohletabletten gibt’s sogar in der Hausapotheke.
Hier wird der Zwei-Schicht-Filter erklärt. Das Schwarze ist die Kohle.
Die Funktion der Stäbe im Filter habe ich nicht verstanden.
Ein bisschen Raumschiff, so modern
Vorführungen unter Tage – ein Großteil der Wasseraufbereitungsanlage ist in die Erde hinein gebaut.
Erster Eindruck: dicke Rohre, grün (vorher) und blau (nachher)
Rohrstillleben
Versuchsaufbau zur Verflockung. Kleine Teilchen legen sich an Flocken an und können dann besser herausgefiltert werden. Dabei wird langsam gerührt, hier mit den blauen Rührmotoren oben.
Modell einer Reiningungssäule. Nach einem Tag Filtern sind Sand und Kohle drin ganz schön dreckig.
That’s Dreck, im Modell
Jetzt durften die Kinder die im Großen alle 1½ Tage vorgenommene Verwirbelungs-Reiningung von Sand und Kohle auslösen, die Filterspülung. Video www.youtube.com/watch?v=S5fKtfRe-ak&hd=1
Die Rohrabschnitte sind elektrisch durch eine gelb-grün gekennzeichnete »Erdung« verbunden, das schützt vor Korrosion. Wie genau?
Dem Wahnbachtalsperrenwasser (»Oberflächenwasser«) wird mit Pumpen (violett) Brunnenwasser zugefügt – sonst reicht’s nicht.
kalt
Am Rande: Wer sieht schon, wie schön geschweißt das ist?
Wer zählt die Schrauben?
Probeentnahmestellen
UV-Filter zur Desinfektion, ausgebaut
Rost muss man in dieser modernen Anlage wirklich suchen.
Am Ende wird im Halbdunkel in einem Stahlbeton-Tosebecken (Ø 6,8 m) schäumend gemischt: Grundwasser aus dem Steigerohr (Ø 3,2 m) und unten tangential Wahnbachtalsperren-Oberflächenwasser. Video http://www.youtube.com/watch?v=IdibhkArfYM&hd=1 und http://www.youtube.com/watch?v=Vj59cLwyFKE&hd=1
Spaziergang hinunter zur Talsperre. Eine Nussbaumalleee führt zu Gut Umschoß.
Wenn Frau P. mal nicht hinsieht …
… kommt gleich die Polizei!
Der Stausee
Der Wahnbachtalsperrenverband errichtete sein Unternehmen in den Jahren 1954–1958 … – Gedenktafel an der Talsperre
Am Überlauf des Staudamms – fast immer ohne Wasser
Blick vom Staudamm über den See bei trübem Wetter
Unscheinbarer Eingang zur »Unterwelt«, dem Inneren des Dammes. Frau P. bittet eindringlich (und letztens vergeblich) um Ruhe.
Es geht immer tiefer hinunter (und alle meinen, sie müssten auch wieder hier zurück hoch). Video http://www.youtube.com/watch?v=PbJPymWunVo&hd=1
Unten in schönstem Waschbeton ein Quergang zum Fuß des Dammes – auf der Außenseite. Video http://www.youtube.com/watch?v=jCZZyZtfxws&hd=1
»Wieder frei!«. Zwei alte Schieber. Am kleinen werden gerade Nüsse geknackt.
Video http://www.youtube.com/watch?v=K9in83vza-4&hd=1
Video siehe http://www.youtube.com/watch?v=K9in83vza-4&hd=1
Carla will wohl Einrad fahren?
Abschiedsbild vor Wassertotem
Cabrio-Bus: »Aber bitte mit Plane!«
Briefe
ENDE – Sehen Sie sich auch die zugehörigen Videos an, hintereinander von http://www.youtube.com/view_play_list?p=6CF808E97E273C70&playnext=1. Kommentare bitte direkt an Fritz@Joern.De, alle Bilder ©Fritz Jörn, eines geklaut.