Reiseerlebnisse September 2009 im nordwestlichen NAMIBIA
Entspannt zurücklehnen und einfach genießen.
Reisebeginn am „Heldenacker“ bei Windhoek. Hier werden die sog. „Freiheitskämpfer“ verherrlicht.
Beeindruckende Bronzereliefs …
stellen die Revolution der SWAPO ...
von 1990 in bolschewistischer Form dar.
Im gut geführten Restaurant kann man ein gepflegtes Bier trinken. Aber als Weißer sitzt man hier allein.
Die eigentliche Reise beginnt in der legendären MOKUTI-Lodge am ETOSHA-Nationalpark.
Hier findet der Gast gehobenen Luxus.
Äußerst gepflegte Außenanlagen laden zum entspannenden Verweilen ein; aber leider nicht zu Sozialpreisen.
Dafür entschädigt der Anblick zahlreicher Bleßböcke, welche vertraut die Grünanlagen durchstreifen.
Abwechslung vom Luxus bietet der anregende Reptilienpark.
In der Regenzeit gehen die Landschildkröten gern ans Wasser.
Vorsicht, eine ganz selten zu beobachtende Baumschlange.
Achtung, sehr unangenehm die unberechenbare Puffotter.
STOP, diese Kobra ist höchst sensibilisiert.
Welch Glück nur: wie alle Schlangen hier ist diese angriffsbereite schwarze Mamba in sicheren, tierschutzgerechten Häusern zu besichtigen.
Harmlos ist dagegen KA, die große Python.
Abendessen draußen – Stimmung pur.
Das Büffet ist vom Feinsten.
Ein abendlicher Rundgang zeigt die vollendete Pracht der Anlage.
Am nächsten Morgen begrüßt uns Karl, der Kaprabe, zur Rundreise im nördlichen ETOSHA-Bereich.
Es wird heiß. Die Springböcke suchen den Schatten.
An der Wasserstelle KLEIN NAMUTONI schaut Mama Kudu misstrauisch herüber.
Zwei kapitale Kudubullen äsen gelangweilt am ersten Grün.
An einer der vielen Wasserstellen herrscht reges Gedränge einen Kudu-Großfamilie.
Was, noch nie Giraffen gesehen?
Ja, das Wasserschöpfen ist bei uns relativ akrobatisch.
Der junge Gelbschnabeltoko blickt misstrauisch, ist aber ganz neugierig.
Endlich: die afrikanischen Großmeister warten an der Wasserstelle TSUMCOR.
Unter lautstarkem Getröte erobert die Herde das kostbare Nass.
So ist es herrlich elefantös: voll rein in die Schlempe.
Wer allerdings stört wird gnadenlos vertrieben.
Omusamani Joe schaut gelassen auf das turbulente Gewimmel.
Aus dem nahen Busch beobachtet uns der „REICHSVOGEL“, schwarz-weiß-rot eben und ornithologisch auch so bekannt.
Der Kuhreiher hat sich auf dem Rücken des Streifengnus einen schwankenden Platz ausgesucht.
Steppenzebra-Parade
Zugegeben, der gewaltige Kampfadler ist auf ca. 300m nicht perfekt abgebildet.
Nach erheblichen Tombogenuß bewegt er sich reichlich knickebeinig zu Fuß weiter …
Von diesem jungen Löwen ist nicht viel Aktion zu erwarten; vollgeludert döst er sicherlich stundenlang in den Tag hinein.
Gackerig flattern die nervösen Perlhühner durcheinander.
Höchstes Glück in der ETOSHA: die seltenen Geparden zu beobachten.
Die Nacht verbringen wir in der AOBA-Lodge direkt gegenüber der MOKUTI-Lodge.
AOBA liegt mitten im Busch; hier empfindet der Gast noch afrikanisches Rest-Gefühl.
Die Zimmer einfach, sauber und ohne Schnick-Schnack.
Das Abendessen wird unter freiem Himmel serviert. Köstlich!
So verzaubernd kann es im Busch sein.
Auf der Rückfahrt von Etosha ist der Besuch am Otjikotosee obligatorisch.
Er eignet sich neben seiner Historie, Flora und Fauna gut zu diversen Erinnerungsbildern.
Einige Strauße leben hier, wollen Futter schnorren und „glotze`saudomm nom“.
Ein kleiner Andenkenladen ist ebenfalls vorhanden.
Für die Herren der Schöpfung zur Freude und den Damen ein wenig zum Verdruß: der afrikanische Fries.
Weiter geht es über KAMANJAB.
Junge Himbamädchen aus dem KAOKOVELD lassen sich gern gegen Bares fotografieren.
Immer wieder gefallen ihre oftmals sehr hübsch und edel aussehenden Gesichtszüge.
Unterwegs wird es immer urtümlicher. Hier beginnt Schwarzafrika.
Heutiges Ziel ist die Vingerklip-Lodge. Direkt am Naturdenkmal VINGERKLIP gelegen.
Mit künstlerischem Geschick liegen alle Gebäude in den Berghang eingebettet.
Die Bungalows eröffnen ein zauberhaftes Panorama.
Aber auch drinnen fühlt man sich im Luxus sauwohl.
Den Fußweg zum Vingerklip sparen wir uns; zu eintönig ...
… klettern dafür gegen Abend mit Blick auf die Lodge auf den „Hausberg“ .
Flott aufwärts führt der Weg.
Und endet an der Treppe.
Oben angekommen belohnt ein wunderbarer Rundblick die kleine Strapaze.
An einigen Tagen ist das Bergrestaurant geöffnet.
Zuvorkommende freundliche Bedienung ist sichergestellt.
Die Sonne geht hinter dem Honeymoon-Bungalow unter; wer hat jetzt nicht sehnsüchtige Gedanken?
Der Abstieg im Dunkeln ist ein besonderes optisches Ereignis.
Die liebevoll gestaltete Bar ist ein Augenschmaus.
Adieu; es geht weiter auf Pad.
Auf dem Weg in den Norden queren wir einige große Riviere, wie die Flüsse hier genannt werden.
Die letzte Regenzeit war sehr gut, daher führen die großen Riviere immer noch Wasser.
Endlich am grandiosen GROOTBERG-Paß angekommen ...
Ca. 1000m links über steilste Fahrspur zu erreichen liegt eine der wohl zauberhaftesten Lodges des Landes.
Das Haupthaus vom Abgrund aus gesehen.
Innen eine sehr saubere, schlichte aber stilvolle Einrichtung …
… die sich in den Bungalows fortsetzt …
… welche locker verstreut am Hang stehen und kaum auffallen.
Endlich der pyramidable Blick in das Tal. Hier sind alle Worte überflüssig …
Die GROOTBERG-Lodge ist ein EU-Projekt und wird freundlich und nahezu perfekt fast ausschließlich von farbigen Landeseinwohnern betrieben.
Die Zeit drängt wir müssen weiter. Zwischenziel ist die KHOWARIB-Schlucht.
Inmitten trockener Wüstenregion fließendes, sauberes Wasser. Unglaublich!
Die qualmenden Quanten finden willkommene Abkühlung.
An diesem schönen Fleckchen werde garantiert ich bei der nächsten Tour übernachten.
Vorbei an landestypischen Wohnplätzen ...
… entlang unterschiedlichster Landschaftstypen …
… neugierig blickenden und völlig friedlichen Giraffen …
… ausgespülten Rivieren …
… erreichen wir abends das kaiserliche Schutztruppenfort SESFONTAIN.
Es wurde Ende der 90er aus völligen Trümmern wieder aufgebaut und bietet urigen Komfort, ist aber der exponierten Lage wegen nicht preiswert.
Macht nichts. Die Zimmer haben immer noch den schlichten Charme einer kaiserlichen Kaserne.
Mit der Dunkelheit wird es anheimelnder. Wandreliefs spiegeln sich im Pool.
Im Restaurant habe ich heute das beste Oryxsteak Namibias gegessen!!!
Nach dem Essen meldet sich die örtliche Lehrerin und führt mit ihrer Klasse eine kleine ethnische Aufführung vor.
Die ca. 14-jährigen Mädels geben sich redlich Mühe …
.. die Bengels wirken dagegen typisch amerikanisiert.
Egal – die flotte Lehrerin sammelte eine beträchtliche Spende ein und kann sich freuen.
SESFONTAIN bei Sonnenaufgang.
Morgens müssen wir früh aus den Federn und zurück gen Süden.
Eine Ausflugsfahrt mit einheimischen Unternehmen gönnen wir uns. Der Beginn lässt allerdings auf sich warten.
Umrahmt von großen Hügelketten wohnen die Einwohner SESFONTAINES.
Der Tagesbetrieb läuft langsam an.
Auch wenn es für Gutmenschen so aussieht: hier leidet momentan keiner Hunger.
Überall flattert Wäsche im Wind. Kaum jemand läuft noch zerlumpt und dreckig herum wie noch vor wenigen Jahren.
Fleißige Hände legen gepflegte Kulturen an. Im Vordergrund MANGOLD, der köstlich schmeckt.
Aber es gibt auch noch verkommene Behausungen zu sehen.
Diese freundliche HERERO-Frau mit der historischen OSHIKEIWA weist uns den Weg zu einem weiteren Zwischenziel.
Bei Warmquelle biegen wir nach Osten durch öde Landschaft ab.
Auf jedem Quadratmeter ein Grashalm ...
…reichen dennoch für eine prächtige Rinderzucht.
Zum Campplatz ONGONGO ist die Pad nicht gerade eine Autobahn.
Wir sind fast am Ziel. Vorbei an einem riesigen „Wilden Feigenbaum“ ...
… eröffnet sich eine blaugrüne Lagune mit Wasserfall.
Das saubere klare Wasser lädt natürlich zum Baden ein.
Glücklicherweise besuchen dieses Kleinod nur wenige Touristen.
Der Trompetenbusch gedeiht gut am Wasser.
Auch hier geht es im Betrieb der Rastplätze sauber zu.
Es geht weiter zurück gen Süden auf staubigen trockenen Pads.
Ab und zu ragen eigenwillige Felsformationen beiderseits der Straße empor ...
… oder grasbewachsene Hügelketten.
Immer wieder durchqueren wir „laufende“ Riviere ...
… und dann erscheint rechts voraus die berühmte PALMWAG-Lodge.
Palmwag hat sich sehr gut entwickelt.
Bei ein wenig Glück trifft man hier auf die seltenen „Wüstenelefanten“. Aber extreme Vorsicht: sie sind sehr gefährlich!!!
PALMWAG – In der Wüste eine Oase.
Welches Glück: hier zapft man ein gutes Windhoeker Lager Bier.
In den vergangenen Jahren ist der Wildbestand in dieser Region deutlich gestiegen. Oryxantilopen ziehen gemächlich davon.
Großes Glück, als diese 3 hochkapitalen Springböcke direkt auf einer Straßenkuppe verhoffen.
Architektonisch gewagt: die Hütte an den Felszeichnungen von TWYVELFONTAIN.
Im Fels verborgen das namibianische EDELWEISS.
Ein kurzer Abstecher zum „verbrannten Berg“; eigentlich nur eine Schutthalde. Keinen Besuch wert!!!
Ebenso die öden ORGELPFEIFFEN; uninteressant.
Bizarre Felsstrukturen gibt es rund um TWYVELFONTAIN reichlich.
Der Faszination dieser endlosen Landschaft mit seinen pastellartigen Farben kann sich niemand entziehen.
Die TWYVELFONTAINE-Lodge liegt malerisch eingebettet in ein hohes Felsenrund. Wer die Felszeichnungen, Verbrannten Berg und die Orgelpfeifen unbedingt sehen will, muss hier Quartier machen
Von hier aus beginnen viele Reisen in das unwirtliche Hinterland.
Bungalows wie überall hübsch und zweckmäßig eingerichtet.
Das Abendessen vom Büffet dagegen ist das Beste, was ich erlebt habe.
An der Bar treffen sich die Reiseführer und tauschen Informationen aus. Oft lernt man urige Typen kennen.
Mit Extremglück auch die reizende, erfahrene Barbara.
In dieser Gegend wollen wir natürlich die wildlebenden Wüstenelefanten sehen. Eine typische Touristenkarre dient zur Fortbewegung.
Bei dichtem Nebel und eisiger Kälte geht es morgens mit der Suche los .
Endlich hebt sich der Nebel; wärmer wird es dennoch nicht.
Nur mit leistungsfähigen Allradfahrzeugen sind die breiten Riviere wie hier der HUARUSIB zu bezwingen. Noch im Februar wälzte sich hier ein breiter Strom der Küste entgegen.
Die Fahrt in freier Landschaft ist weitaus abwechslungsreicher, als im flachen ETOSHA-Natioalpark.
Und dann ziehen sie plötzlich dahin, die ersehnten Dickhäuter.
Jeder von ihnen hat einen unverwechselbaren Fußabdruck.
Die Wüstenpatrouille zieht zielstrebig zur nahen Wasserstelle.
Marschverpflegung ist immer gut.
Mit reichlich Abstand zum Gewimmel folgt majestätisch der Chef im Ring.
Die künstliche Wasserstelle an einem kleinen Dorf ist das Ziel des Wanderung.
Es hilft nichts; Mama gibt den Schritt an.
Der riesige Chef hat es leicht; einfach den Kopf in das Bassin tauchen.
In jungen Jahren hat man so seine liebe Not.
Bloß nicht näher ran ...
Auf teilweise malerischen Pads geht es zurück und dann weiter an die Küste.
Nach endloser Tour durch das Nichts endlich Wasser. An der Küste bei HENTIESBAY liegt ein gestrandeter Frachter. Immer wieder wird die tückische Brandung unterschätzt.
Am Ortsbeginn von SWAKOPMUND üppige Grünanlagen.
Die Stadtverwaltung ist wirklich sehr bemüht um ein sauberes Stadtbild.
Im Süden reichen die Dünen dicht an die sich rasch ausbreitende Stadt heran.
Ein Spaziergang in den Sandweiten lohnt sich immer.
Doch wie überall hinterlassen nicht nur Penner ihre Ansichtskarte.
Das Abschlussbier wird selbstverständlich im Brauhaus genossen.
Hier fühlt man sich als Deutscher wohl ...
Ein kleiner Hinweis aus alter Zeit an heutige Manager.
Ein Geheimntipp für stilvolles Abendessen: The Wreck im nördlichen Teil von SWAKOPMUND.
Hier kann man auch bestens wohnen!
Bei einem guten Glas Wein den Sonnenuntergang im Südatlantik erleben hat schon etwas.
Endlich „daheim“ auf meiner Stammfarm OUTENIQUA.
Zur Feier des Tages gibt es ein Buschmannsfondue stilvoll am Lagerfeuer.
Dabei kann man richtig schlemmen und die Seele baumeln lassen.
Ich hoffe, Sie hatten Freude beim Betrachten der Bilder. Die Stimmungen, Geräusche, Gerüche allerdings sind nur persönlich zu erleben. Also ab nach NAMIBIA und genießen. HEIA CAMPARI Bernd Grumblies Besuchen Sie auch meine Internetseite www.ombambi.de