NAMIBIA 2009 - Eine Reise zu den Sehenswürdigkeiten abseits der üblichen Wege.
Ob es eine urweltliche Schildkröte ist …
…oder die zauberhafte Blüte der Omatjettebüsche: immer wieder verzaubert NAMIBIA die Herzen!
Es hatte bereits im November gut geregnet und die OMATAKO-Berge leuchten im satten Grün.
In vollem Tempo begleiten uns die grazilen, sprunggewaltigen Springböcke.
Farbenprächtige Blüten …
… lockern die teilweise öde Landschaft auf.
Erstes Ziel ist die legendäre „Mount Etjo Safari Lodge“.
Eine phantastische Umgebung.
Fürstliche Lodge …
stilvolle Zimmer …
… und Gästebereich verwöhnen Geist und Seele.
Im unmittelbaren Lodgebereich ist viel zu entdecken.
Seltene Blumen.
Eine Gruppe Flamingos sucht aufgeregt nach Futter.
Emsige Webervögel beim Nestbau.
Granatäpfel locken zum Reinbeißen …
Dieses abenteuerliche Gefährt bringt uns auf eine ausgedehnte Rundfahrt.
Rechts im Hintergrund der flache MOUNT ETJO.
Einer der beiden OMATAKO-Berge leuchtet in der Abendsonne auf.
Bald werden wir neugierig von Giraffen bestaunt.
Junge Strauße stieben plusterig durch den Busch.
Aufmerksam betrachtet Papa Strauß seinen Nachwuchs.
Neugierig beäugt uns ein junger Wasserbock.
Höchste Vorsicht!!! Die „Buschpolizei“ ist höchst nervös und verteilt schmerzhafte Stiche.
Sensibel betrachten uns die hübschen Bergzebras.
Eine Farbspiel der Natur: weiße Bleßböcke sind selten.
Aber Springböcke satt …
Welche Blume blüht denn da? Ich weiß es nicht.
Fertigmachen zur Attacke …
Doch die Streifengnus sind harmlose Gesellen.
Das einzige Tier, dessen Auge größer als sein Gehirn ist …
Der Abend naht und eine seltene Aufnahme gelingt: Adler, Weißrücken- und Ohrengeier lungern gemeinsam auf Beute.
Im letzten Abendlicht strahlen die Früchte der Kaktusfeige farbenprächtig auf.
An tanzenden Flamingos vorbei geht der Weg zum Abendessen.
Ja, hier wird stilvoll diniert !
Spät noch zur Löwenfütterung; im Zoo ist es interessanter.
Mit Blick auf die silbern aufleuchtenden OMATAKO-Berge verlassen wir morgens Mount Etjo gen OMARURU.
Solch eine selten gezeichnete Schildkröte hatte ich bislang nicht gesehen.
Noch erstaunlicher aber die Bauchzeichnung wie eine Maske.
Belustigend sind der Lärm und die Flugkapriolen der Gackeltrappenhähne.
In OMARURU entstehen die künstlerisch wertvollen Skulpturen aus Schwemmholz.
Die Kristall-Kellerei, älteste Kellerei Namibias, lockt mit trefflichen, selbstangebauten Tropfen.
Da lohnt eine Probe ganz gewiß …
Die kräftigen Weine und der leckere Schnaps langen ganz schön hin …
Omaruru hat sich zu einem „Ort zum Verweilen“ sehr positiv weiterentwickelt.
Der „Franke-Turm“ erinnert an die Befreiung OMARURUS durch Hauptmann Franke.
Überall ist noch der deutsche Einfluß zu erkennen.
Die Gastronomie hat sich rasant verbessert; wie das gepflegte „Eva`s Guesthouse“ beweist!!!
Hier kann man sehr preiswert und gut übernachten!
An der „Kashunalodge“ fertigt Anette Meyer exclusiven, aber gleichzeitig bezahlbaren afrikanischen Schmuck.
Die Reise führt weiter nach SWAKOPMUND: In USAKOS hat ein LKW das historische Dampfross vom Sockel geholt.
„Mit umwerfendem Erfolg“
Der Kühlwaggon aus alter Zeit bleibt unbeschädigt.
Zum Kühlen wurde poröser Tuffstein mit Wasser getränkt. Hitze und Fahrtwind leiteten den Verdunstungsvorgang ein. So blieb verderbliche Ware lange Zeit frisch.
Die Fahrt geht eintönig, oft parallel zur Schmalspurbahnlinie, weiter nach SWAKOPMUND.
Im Swakoptal lädt der luxuriöse Golfklub zur Pause ein.
Hier entsteht nur 7 km von SWAKOPMUND entfernt eine wundervolle Wohnlandschaft.
Wir biegen ein wenig von der Hauptpad ab und überqueren eine verfallene Bahnlinie. Hinter den Dünen beginnt der Südatlantik.
Der erste Weg führt natürlich direkt an den Strand.
Auf dem Weg zur teilrestaurierten Seebrücke verlieren sich Spuren bald im Sand.
Nächstes Ziel ist das anschauenswerte Meeresmuseum.
Es gibt allerlei Fische zu bestaunen.
Den Burschen möchte man gern an der Angel haben …
Das Woermannhaus ist gut erhaltenes und frisch restauriertes Beispiel kolonialer Tradition.
Der liebevoll neu gestaltete Innenhof.
Vom Turm aus ein phantastischer Blick Richtung Osten auf die Seebrücke und den Atlantik.
Oder nach Süden in Richtung Walfishbay.
Oder nach Norden. Überall ein beruhigendes Stadtbild.
Das Fischaugenobjektiv ergibt eine tolle Übersicht.
Die Bucht an der Mole bietet die einzige Möglichkeit, sicher zu baden.
Die Promenade lädt zur entspannenden Pause ein.
Oder zur lohnenden Einkehr in die „WEINMAUS“.
Zum Einkaufen hat sich Swakopmund prächtig herausgemacht!
Ein „Muss“ ist der Besuch der grandiosen Kristall-Galerie.
Vorbei an monumentalen Kristallen …
… gelangt der Besucher durch einen geheimnisvollen Höhlengang.
Danach eröffnet sich ein Panorama von beeindruckenden, in Namibia gewonnen Kristallen.
Eine übergroße Sandrose.
Den Weihnachtsmarkt in Swakopmund darf man sich nicht entgehen lassen.
Neben vielem Krimskrams …
... gibt es auch sehr originelle Exponate zu kaufen wie z.B. Brennmalerei auf Leder.
Natürlich wird für das leibliche Wohl bestens gesorgt.
Selbstverständlich steht eine Reise in die Wüste heran.
Obligatorisch ist der Besuch der stillgelegten Rosenquarzmine; hier kann sich jeder bedienen.
Man muss genau hinsehen, um die große Heuschrecke zu entdecken.
Wie ein galaktischer Roboter krabbelt sie herum.
Ganz in der Nähe aufgegebene und verfallene Häuser aus der Minenzeit.
… in denen einst sogar Rosenquarz vermauert wurde. Man hatte es ja.
Im Khan-Rivier stoßen wir auf die, stillgelegte, gespenstisch anmutende KHAN-Mine.
Hier wurde vor ca. 20 Jahren noch Kupfererz abgebaut.
Einige Bauten sind für Filmaufnahmen renoviert worden.
Seltsam unbewohnt aber wie bewohnt wirken die Gebäudereste in der glühenden Mittagshitze.
Vorbei an einem blühenden Kameldornbaum geht die Fahrt in das KHAN-Rivier hinab.
Verworrene Felsstrukturen zeigen erdgeschichtliche Vorgänge auf.
Vorbei an steilen, turmhohen Felswänden …
… wird es in den Seitentälern beängstigend eng.
Vereinzelte uralte Anabäume verlocken zur Rast im Schatten.
Um diese Zeit leuchten die spiralförmigen Früchte im satten Rot.
Ein kühles „Tafel“ schmeckt immer.
Ein Abstecher zu den mysteriösen WELWITSCHI MIRABILIS darf nicht fehlen.
Tiere sind in dieser Ödnis selten. Ab und zu die scheuen Klippspringer; nur mit dem 800mm Teleobjektiv gut abzulichten.
Es ist Brunftzeit; der Bock ist sehr interessiert an seiner Gespielin.
Und lässt von der Auserwählten nicht ab.
Bald sind wir der Küste nahe.
Der Dünengürtel bildet zwischen Swakopmund und Walfishbay eine Barriere.
Ein erhebendes Naturschauspiel.
Walfishbay ist besonders rund um die Lagune immer eine Reise wert.
Dieser Fisch ist garantiert frisch gefangen.
„Pflicht“ ist eine ausgedehnte Robbentour ins offene Gewässer. Heute leider bei diesigem Wetter.
Äußerst selten und leider verendet: ein junger MOLA-MOLA; der Mondfisch. Er wird über eine Tonne schwer.
Hauptattraktion sind die Robben, die ins Boot springen. Hier mein alter Kumpel „Buschmann“.
Das ist eine richtige Bettelliese.
Spezialisten fahren bei vollem Tempo „Wasserski“ zwischen den Motoren.
Ein Blick von Seeseite zur leider dunstigen Küste.
Dann die absolute Attraktion: hunderte von Kap-Delphinen unmittelbar an den Booten.
Sie begleiten uns eine geraume Zeit in eleganten Sprüngen.
Ein Wrack rostet malerisch an der Landzunge vor sich hin.
Stilleben an der Landzunge.
Aber daneben geht es turbulent zu; an der Robbenkolonie ist immer was los.
Dazwischen Abertausende von Seeschwalben.
Die Seeschwalben sind stark bedroht; die touristische Nutzung der Küstenregion ist die Ursache.
Wir verlassen die Küste, der Weg führt in das ERONGO-Massiv entlang beeindruckender Bergmassive.
Einige Felsendome wirken wie uneinnehmbare Festungen.
Kahle Kuppen laden zum Klettern ein.
Doch Blumen rings herum.
Kein Witz: in bestimmten ERONGO-Gebieten ziehen Nashörner.
Mitten drin im ERONGO – hier hört die Pad auf – liegt unser Ziel, die alte Familienfarm OMBU.
Der originelle Eingangsbereich stimmt zum Verweilen ein.
Die sehr gepflegte Anlage von OMBU fällt positiv auf.
Ländlich urige Unterkünfte mit allem Komfort.
Auch für das Wohlsein ist bestens gesorgt.
Das zahme Bergzebra ist der Bokkie(Ziegen)wärter auf OMBO.
Vielen Skulpturen sieht man die künstlerische Hand des Farmers an.
OMBU liegt eingerahmt von mächtigen Kraterrändern.
Auf der Erkundungsfahrt sehen wir viel Wild; hier possierliche Hartebeestkälbchen.
Die sonst so scheuen Bergzebras in beäugen uns in größeren Rudeln.
Nie zuvor gesehen: blühende Teufelskrallen.
Und so sieht der bizarre und äußerst hakige Fruchtstand aus.
... und Hoodiapflanzen.
… sowie „Plantagen“ von Stechäpfelpflanzen.
Überall blüht es.
Man freut sich in der warmen Abendsonne: heute ist ein ganz besonderer Tag.
Wer hätte das gedacht: der Weihnachtsmann kommt auch in NAMIBIA.
Und nach den Strapazen der Touren ganz einfach schlaff abhängen: So schön ist meine Heimat NAMIBIA.
Liebe Gäste, damit ist die Rundreise durch einen kleinen Teil NAMIBIAS beendet. Hoffentlich haben Sie mit Freude die Bilder betrachtet und empfinden Fernweh. Das war meine Absicht! Mit einem herzlichen HEIA CAMPARI Ihr Bernd Grumblies Mehr Bilderserien auf www.ombambi.de