Mai 2009 - eine Rundfahrt durch das nördliche Namibia
Liebe Gäste, nachfolgend erleben Sie mit mir eine Bilderreise durch das nördliche Namibia im Mai 2009. Ich habe nur die wichtigsten und für mich schönsten Ereignisse festgehalten. Viel Freude beim virtuellen Mitreisen ...
Vorab einige Hinweise: Von der gesamten Reise sind nur einige besondere Stationen ausgesucht. Alle Fotos (2 Ausnahmen) sind von mir „geschossen“, sie sind mit kaum bearbeitet, also nahezu als Original zu betrachten. Fotografiert habe ich mit NIKON D700, 1:1,4/50mm Nikkor OLYMPUS E3, 1:4,5-5,6 APO, 135-400mm SIGMA SWAROVSKI Teleskop STM 80 HD und 800mm TLS Adapter
Ein Abstecher in den von Touristen vielfach ignorierten Daan Viljoen Park. 30km außerhalb von Windhoek. Leider ist er z.Zt. wegen dringender Renovierungsarbeiten geschlossen.
Aber von hier aus besteht ein herrlicher Blick bis nach Windhuk.
Nach dem vielen Regen sieht es im Park fast paradiesisch aus.
SWAKOPMUND ist immer eine Reise wert.
Der alte Woermannturm (heute heißt er Damaraturm) erinnert an die bekannte Schifffahrtslinie zur Kaiserzeit. Ab und zu verlaufen sich hier schon die OVAHIMBA aus dem KAOKOVELD.
Das liebevoll restaurierte Turmareal ist ein besonderer Augenschmaus. Manchmal musiziert ein DAMARA.
Vorbei an malerischen Häusern ist der Besuch des Südatlantikstrandes obligatorisch.
Im Hintergrund die teilweise restaurierte Seebrücke.
Ein langer Strandspaziergang beruhigt die Augen und das Gemüt.
Eine Seepocke am Holzstück bietet ein einfaches Motiv.
Der Blick von der Mole zum Stadtkern.
Wo trifft man sich in SWAKOPMUND ???
Natürlich im „Brauhaus“; hier geht jeden Tag die Post ab!
Am mystisch leuchtenden BRANDBERG vorbei führt die Reise weiter nach Twyfelfontein.
Kurze Rast im alten Minenstädtchen UIS.
Überall noch Spuren des aufgegebenen Bergbaus.
Die lange Anfahrt Richtung NORDEN ist recht eintönig.
Ab und zu mal anhalten und verschnaufen ...
Wie an dieser einsamen Buschlodge, wo herrlich kalte Getränke trockene Kehlen laben.
Das Ziel ist endlich erreicht.
Eine wahrhaft außergewöhnlich traumhafte Anlage in einsamer Landschaft.
Allein der Blick in die unendliche Landschaft ist grandios.
Überall bizarre Gesteinsformationen.
Ein Spaziergang im kühlen Morgen muß man einfach unternehmen; der Blick ist umwerfend.
Genau hinsehen, dann sieht man das versteckte namibianische Edelweiß.
Auf geht`s zu den Felsenzeichnungen; das ist ja der Zweck .
Das war mal weißes Farmland.
Und so sah es noch 1992 nach schwarzer Kolonisation aus.
Jeder mag sich sein Teil bei diesen Bildern denken.
Lohnt wegen dieser Zeichnungen die aufwendige Anfahrt?
Wohl eher nicht …
Ebenso „fruchtbringend“ ist der Besuch des nahegelegenen „verbrannten Berges“.
Die Orgelpfeifen dicht dabei sind schon ansehnlicher.
Und wirken im Abendlicht bombastisch.
Der versteinerte Wald liegt auf dem Weg Richtung ETOSHA; ein Besuch lohnt nicht! Hier ein paar Exponate von versteinertem Holz.
Erste Sahne: Übernachtung vor der Etosha auf der Etosha Safari Lodge.
Rustikaler OVAMBO-Baustil.
Dem Original im Ovamboland täuschend echt nachgebaut.
So sieht es im Ovamboland wirklich aus.
Diese Lodge ist unbedingt empfehlenswert.
Überall die künstlerische Hand des Besitzers spürbar.
Endlich das Ziel der Reise: Zauber ETOSHA! Es hatte extrem geregnet und die Etoshapfanne liegt voller Wasser gleißend in der Sonne. Ein fürwahr sehr seltener Anblick.
Plusterig begrüßt uns die Jungschar der emsigen Perlhühner in der Dämmerung.
Man muß immer prüfen, ob unten alles klar ist …
Und dann schnell wegrennen.
Die farbenprächtige Gabelracke ist stets ein Augenschmaus.
Schade, das hätte ein gutes Bild geben können.
Springböcke wie jede Jahreszeit: reichlich.
Ein alter Knabe mit deutlich nach hinten zeigenden Schläuchen.
So einen alten Raufbold habe ich auch noch nicht gesehen.
Na, was ist da los?
Ja, mit dem Buschen ist nicht zu spaßen. Aber so vollgeludert vom Abend zuvor startet der junge Löwe nur einen kurzen Scheinangriff …
Dieweil sein Kumpel kein Interesse zeigt ...
Daher kehrt bald wieder Ruhe bei Zebras ein und man wendet sich wichtigeren Dingen zu.
Einem schnellen Fortkommen stehen diese 5 Tonnen entgegen ...
Kein Durchkommen! Denn auf 5 Beinen steht es sich bequem.
Doch der Umweg direkt am Pfannenrand ist ebenfalls beeindruckend.
Majestätisch stolziert ein Sekretär herum.
So richtig wach ist der Schakal noch nicht.
Dafür macht der Schildrabe mächtig Lärm.
Und dann endlich liegt die überschwemmte Etoshafläche vor uns.
Wie aus dem Nichts erscheint an der Wasserkante ein Kudubulle.
Gleich dahinter ein alter Elefantenbulle; kommt direkt auf uns zu.
Langsam zieht er näher …
…und näher!!! So ein SEPIA-Bild ist doch auch schön …
Bevor es dunkel wird noch schnell zu einer Wasserstelle.
Großes Glück ein Nashorn zu sehen! Aber weit weg.
Erst mit dem SWAROVSKI-Spektiv fotografiert kommt es richtig nah heran.
Digital nochmals vergrößert. In Schwarz-Weiß sehen die Bilder edel aus!
Die große Trappe: über 130 Meter mit dem großen Spektiv herangeholt …
Ja, mit dem großen TELE ist man ganz dicht dabei.
Schnell ist die tiefe Dämmerung heran.
Als Belohnung: Traumbilder pur!
Unbearbeitet und nicht verfälscht.
Die Nacht verbringen wir im umgebauten Fort Namutoni.
Alles ist umgebaut. Die Zimmer sind nur über Bohlenpfade zu erreichen.
Übernachtung im Fort ist abgeschafft; hier findet nur noch minderwertige Restauration statt.
Aber sonst alles i.O. Es gibt sogar in jedem Zimmer eine Außendusche. Wer`s braucht …
Blöderweise muß das eigene Auto weit draußen abgestellt werden. Den Gepäcktransport zur Unterkunft regelt ein Bringdienst; das klappt nur auf dem Papier.
Morgens auf dem Weg zum DIK-DIK Drive ein kleines Warzenschwein. Doch riesig im Gegenlicht.
Hoppla, welcher kleine Teufel kommt denn da im Busch herangesprungen?
Die kleinste Antilope der Welt. Die nur hasengroßen DIK-DIK leben in Etosha vornehmlich im Bereich der Wasserstelle Klein Namutoni.
Extremes Glück, einem EINHORN zu begegnen.
Na denn Adieu, wir sehen uns wieder in Etosha. Ich bleibe hier und „Gut Pad“ bis nach OUTENIQUA.
Willkommen auf meiner Stammfarm.
Am Fuße des OKONGAWA liegt Outeniqua.
OUTENIQUA erreichen wir in der Dunkelheit. Eine Aufnahme mit der NIKON D 700 und 6.400 ISO ohne Blitz!!!
Hier ist bester Urlaub garantiert!
In den geschmackvoll eingerichteten Unterkünften kann man sich sauwohl fühlen.
Der frische Morgen lädt zu einem kleinen Spaziergang ein.
Hofkater Max ist auch schon von nächtlicher Tour retour.
Nicht nur „saudomm in der Gegend nomglotze (schwäbisch)“, sondern vor die Füße sehen.
Was ist denn an dieser Pflanze?
Ein kleiner Buschgeist.
Der kleine Falter ist völlig harmlos.
Die Buschpolizei prinzipiell auch, aber man darf sie nicht am „Nest“ reizen!
Es geht auf zu einer neuen Tour Richtung OMARURU. Auf der Omatakopad hat man die beiden Bergkegel gut im Blick und das Bergzebra als Zugabe drein.
Äußerste Vorsicht! Die Sandpads sind tückisch; mehr als 80km/h sollte man nicht fahren. Besonders der Wildwechsel ist bei dichtem Busch sehr gefährlich.
Manches Wild hat sich dem großen Rinderbestand angepaßt.
Die putzigen „Kumpels“ vom Wegebau lungern beizeiten herum.
Man muß in Namibia Zeit mitbringen und ruhig mal eine unbekannte Farm am Wege ansteuern.
Osera Omewa liegt dicht am Mt. Etjo.
Auf dieser Farm ist ein toller Bergaufenthalt sicher.
Der Blick zum Mt. Etjo ist grandios.
OMARURU ist von Osten kommend erreicht. Eine Rast lohnt in diesem alten, sehr gepflegten Gebäude.
Im Garten eine tadellose Gastronomie.
Ein Besuch des historischen FRANKE-Turms ist obligatorisch.
DIE Adresse für Freunde edlen, afrikanischen Schmucks in OMARURU.
Ein Atelier, für das sich ein Besuch garantiert lohnt!
Auf dem Areal der KASHANA Lodge liegt das Atelier von Anette Meyer. Die aus Deutschland stammende Künstlerin fertigt in reiner Handarbeit Schmuck im afrikanischen Stil unter Verwendung heimischer Materialien an. Sie finden hier keine billige Handelsware, sondern ausschließlich künstlerisch ausgefallene Exponate ebenso wie Anfertigung nach eigenen Wünschen.
Silber, Fassung Gold, Turmalin
Nach Wunsch gefertigter Ring, Silber, Giraffenhaar, Peridot.
Die begnadete Künstlerin lebt in ihrem Werk und begeistert durch außergewöhnliche Ideen.
Klassisch schön. Silber mit Giraffenhaar.
Ein Traum aus Gold: Anhänger, 750er Gelbgold, mit Turmalinen.
Anhänger, afrikanisches Mistelholz mit diversen Steinen.
Kashana, OMARURU Telefon: 00264-(0)81- 2928590 Mail: The Touch.goldsmith@gmx.net
Annette Meier OMARURU
Tikoloshe; Hochburg der Holschnitzkünstler. Unübersehbar direkt an der Pad nach Swakopmund in der scharfen Kurve gelegen.
Der aus Holzminden stammende Paul hat hier eine einzigartiges künstlerische Werkstatt erschaffen.
Für jeden Wunsch, Geschmack und Geldbeutel ist etwas dabei.
Ein uriges Warzenschwein etwa.
Oder ein meterlanges Krokodil.
Echte Könner sind hier am Werk. Dies ist das Ende durch Aids (rechts).
Die landesweit berühmte Weinkellerei(!!!) Kristall-Kellerei bietet ein stilvolles Ambiente zum Reiseabschluß. Ja, Omaruru ist jederzeit einen Aufenthalt wert!
In der kalten Jahreszeit ist es drinnen urgemütlich.
Hier wird deutsch gesprochen und altdeutsch ausgeschenkt…Die kleine Weinprobe sollte man sich nicht entgehen lassen. Der Chef, Michael Weder, ist mit Feuer und Flamme dabei, die Gäste trefflich zu bedienen.
Kathrin Weder ist für die ausgezeichnete Küche zuständig und zaubert landeseigene Köstlichkeiten auf den Tisch!
Der hauseigene, weiche NAPPA (Grappa) ist ein Genuß, eine Flasche sollte man mitnehmen.
Mit diesem ersten Schluck des Jahrgangs 2008 – direkt vom Faß – trinken Reiseleiter Peter (Pille) Runds von QUTENIQUA und ich auf Ihr Wohl und danken für`s geduldige Betrachten der Bilder.
Liebe Gäste, wenn Ihnen diese kleine Bildersafari gefallen hat, dann freue ich mich sehr! Sicherlich hat jeder Besucher NAMIBIAS eine andere Vorstellung von Land, Leuten, Flora und Fauna dort. Dies war keine Luxustour, kein oberflächliches „Lodgehopping“ und deshalb bleibt daheim ein gutes Gefühl, Namibia mal von einer etwas anderen Seite kennengelernt zu haben.
Mit einem herzlichen HEIA CAMPARI Bernd Grumblies Mehr Bilderserien finden Sie auf meiner Internetseite www.ombambi.de