Jagd und Gästefarm KUDUBERG Reinhard & Stephanie Mosich
Wer das besondere, abgelegene Erlebnis sucht, ist tief drin im Erongo mit der Farm Kuduberg von Reinhard und Stephanie Mosich bestens beraten.
14 km von der holperigen Pad mitten in das Erongo-Gebirge hinein sind schon ein beredter Hinweis auf die total einsam gelegene Farm. Hier ein Blick auf das Hauptgebäude.
Der sehr familiär gehaltene Gastbereich hebt sich wohltuend von vielen Luxus-Lodges ab. Hier ist nichts gekünstelt!
Reinhard und Steffi sind die Eigentümer dieser einsamen Farm. Beide sind zugleich Jagdführer und perfekte Kenner der Materie.
Der Gästebungalow ist beeindruckend: sehr hoch gemauert und damit im Sommer angenehm kühl.
Geschmackvoll und groß dimensioniert...
...die Gästezimmer.
So weit draußen und oben stört kein Laut die Nachtruhe; am frühen Morgen geht es auf Pirsch in die Berge.
Für mich unbekannt, aber eine ausgezeichnete Lösung gegen das üble Stechgras an den Strümpfen und in den Schuhen: Lederstulpen.
Was vom Farmgebäude aus noch harmlos aussieht, entpuppt sich bald als stramme Bergpartie.
Doch Steffi ist eine gnädige Jagdführerin und wählt für uns "alte Säcke" eine zivilere Route in die Höhe.
Bald eröffnet sich ein weites Panorama mit Blick auf die Farm. Das Bild täuscht: wir sind schon ziemlich hoch.
Immer wieder eine kurze Verschnaufpause zum Abglasen der Berghänge. Wo steht Wild?
Aber bis auf sehr weit entfernte, nicht erreichbare Bergzebras und einige Kudus kommt nichts in Anblick.
Macht nichts, habe ich meine 8x64 KASUPI EXPRESS Büchse mit dem SWAROVSKI Zielfernrohr eben umsonst geschleppt.
Durch dichtesten Dornbusch quälen wir uns zum Farmgebäude zurück. Auch der vierbeinige Jagdbegleiter hat keine rechte Freude mehr.
Nach dem kurzen Mittagessen ist Siesta angesagt. Kein Mensch arbeitet in dieser Hitze.
Nachmittags wird an einer urigen, gut verborgenen Wasserstelle angesessen.
Windrichtung und Blickfeld sind ideal, aber die scheuen Bergzebras sind schlauer als wir und kommen den Berg nicht herunter. Also wieder als „Schneider“ zurück.
Bei Mosichs sind alle Gäste voll in den Familienbetrieb integriert. In solch privater Runde mundet das Essen besonders gut.
Der neue Tag soll natürlich den Jagderfolg bringen, aber davor liegt der Berg…
Heute führt uns Reinhard mit seinen beiden sehr wohlerzogenen Bayrischen Gebirgsschweißhunden.
Auch er ist gnädig und findet immer wieder gangbare Wege.
Eine Ruhepause mit Wassernachschub für die braven Hunde ist immer wichtig.
Jetzt wird es steil. Hier ist ein Bergzebra hoch und wir müssen hinterher.
Horridoh: das hat nach einigen Problemen ja noch bestens geklappt. Das lang ersehnte Bergzebra liegt zur Strecke!
Mit vereinten Kräften wird das schwere Wild geborgen und zur Farm transportiert. Das geht ohne fröhliches Palaver natürlich nicht ab.
Das Bergzebra hat eine wundervolle Zeichnung.
Das Wildbret vom Bergzebra ist eine echte Delikatesse! Unbedingt probieren, wo es auf einer Farm möglich ist. Auf Kuduberg arbeitet ein uralter Kühler auf Basis der Verdunstungskälte; sehr kostengünstig und heute noch wirksam.
Na, hat Euch der Aufenthalt bei mir und meiner Familie Mosich auf Kuduberg im Erongo gefallen?
Dann kommt uns doch mal besuchen ...