Wieder stand Italien auf dem Reiseprogramm. Dieses Jahr waren die Toskana und Umbrien unser Ziel.
Die Anfahrt erfolgte, wie schon in den vergangen Jahren, bei schönem Wetter über den Predilpass.
Auf dem Predilsattel haben wir eine alte Stellung aus dem ersten Weltkrieg besichtigt.
Blick auf die Julischen Alpen
Die Kluze wurde unter Napoleon zerstört, aber vor dem ersten Weltkrieg wieder aufgebaut.
Rast an der Soca in Kanal
"Black and White"
Unser Feriendomizil in Cinigiano (Südtoskana)
Roselle war eine der wichtigsten Städte es etruskischen Bundes, bis es 294 v. Chr. von den Römern zerstört und überbaut wurde.
Blick auf die Ausgrabungen in Roselle
Amphitheater von Roselle
Erst 1959 begann man mit den Ausgrabungen und noch heute werden die erstaunlichsten Funde ans Tageslicht geholt.
Manches ist gut restauriert worden, um es vor dem Verfall zu schützen.
Eine "Statue" aus der Neuzeit
Altstadt von Arcidosso
Blick auf Roccalbegna - ein traumhaftes Castello auf einem Felsen
Siena
Das Rathaus in Siena
Der berühmte "Piazza del Campo" in Siena. Hier findet alljährlich der "Palio" - ein Reiterkampf statt.
Ende September halten sich die Touristenströme in Siena in Grenzen.
Rundgang durch die Altstadt Sienas
Hier macht das Bummeln Spaß, denn es gibt viele kleine hübsche Läden.
Dom von Siena
Paganico ist ein kleiner, alter Ort in der Nähe von Grosseto
Fahrt zum Monte Argentario
Die Küstenstraße "Panoramica" bietet herrliche Ausblicke
Diesen Blick zur Isola del Giglio hatten wir von einer Bar aus.
Reste der Via Clodia (führte bis nach Rom) in Saturnia
Fahrt auf den Monte Amiata. Der höchste Berg der Toskana ist vulkanischen Ursprungs.
Vom Parkplatz muß der Gipfel zu Fuß erklommen werden.
Gipfelkreuz - Monte Amiata
Eine Madonna gibt es natürlich auch
Hier ist der höchste Punkt auf dem Monte Amiata (1.738 m)
Bolsena
Der Bolsena-See
Pitigliano, ein schönes mittelalterliches Städtchen, gebaut auf einem Tuffsteinfelsen.
Pitigliano zählt zu den schönsten "Borghi" Italiens
Auch dieser Ort wurde von den Etruskern gegründet
Nach 8 Tagen in der Maremma ging es weiter Richtung Umbrien. Auf der Fahrt dorthin besichtigten wir Montalcino.
Die Fortezza von Montalcino
Montalcino ist die Heimat des weltberühmten Weines "Brunello di Montalcino"
Blick in die malerische Altstadt von Montalcino
Von Montalcino Blick in die toskanische Landschaft
Dom von Montalcino
Stadtor von Pienza. Leider war der Ort von Touristen überfüllt, so,dass wir schnell das Weite suchten.
Umbrische Landschaft bei Ficulle
Lago Trasimeno
Blick von der Festung "La Rocca" (Löwenburg) auf den See - ausgebaut von Friedrich II
Eines der Stadttore von Castiglione del Lago
Castiglione hat eine herrliche Lage oberhalb des Lago Trasimeno
In den malerischen Gassen von Castiglione del Lago
"La Rocca"
Unser Feriendomizil in Mantignana (Nähe Perugia): Ein mittelalterlicher Turm aus dem 12. Jahrhundert!
Blick aus dem Schlafzimmer (3. Etage)
Corciano - im Jahr 1242 war das malerische Dorf eine Stadtrepublik. In der Nähe befand sich "unser" Turm, der für 8 Tage unser Zuhause war.
Corciano ist liebevoll restauriert. Trotzdem verirrt sich kaum ein Tourist hierher.
Vom Ort, der auf einem Hügel liegt, hat man traumhafte Ausblicke....
.... in die umbrische Landschaft
Fahrt in die Monti Sibillini - Blick auf Norcia
480 wurde in Norcia der heilige Benedikt geboren.
Kirche und Rathaus von Norcia
Sehr schöne romanische Kirche, die Basilika San Benedetto, in Norcia.
Gruft in der Kirche San Benedetto
Stadtfestung "La Castellina" in Norcia
Der Innenhof der Festung
Hauptstrasse in Norcia (auch bekannt durch seine Trüffel)
Uschi machte sich täglich Notizen für den Reisebericht
Hochebene "Piano Grande" in den Monti Sibillini
Hochebene "Piano Grande" mit Blick auf Castelluccio
Castelluccio ist der höchstgelegene Ort Italiens (1.452 m)
Die berühmten Linsenfelder von Castelluccio
Visso - ein malerische Ort in den südlichen Marken
Piazza Capuzi in Visso
Die Kirche Santa Maria in Visso hat ein schönes romanisches Portal ...
... flankiert von zwei prächtigen Steinlöwen.
So preiswert kann der Besuch in einer Bar in Italien sein: Für 2 Gläser Mineralwasser bezahlten wir 60 Cent in Todi. Wo gibt es so etwas in Deutschland.
Blick auf die Umbrische Ebene bei Montefalco (Falkenberg)
Gubbio, einer der schönsten Orte Umbriens
Gubbio: eine Gasse schöner als die andere
"Palazzo de Bargello" mit dem "Fontana dei Matti" (Brunnen der Verrückten). So nennen sich die Einwohner Gubbios ironischerweise.
Der "Palazzo dei Consoli" in Gubbio ist mutig an den Berg gebaut ...
... und wurde zwischen 1332 und 1336 errichtet.
Schöne Freitreppe des Rathauses in Gubbio
"Palazzo Ducale" erbaut 1470 - Gubbio
In den Gassen Gubbios
Der Spaziergang durch die alten Gassen Gubbios machte uns viel Freude.
Hier ist die Welt noch in Ordnung.
Der schiefe Turm von Citta di Castello
Blick auf den Lago Trasimeno von Castel Rigione aus
In den Marken bei Frontone
Von den Römern stammt der Wasserfall "Cascata delle Marmore" bei Terni
In Assisi verbrachten wir einen Tag ...
... was wegen der vielen Sehenswürdigkeiten nicht zu viel ist.
Der romanische Dom San Rufino ...
... ist stilrein und stammt aus dem 12. Jahrhundert.
Auf der "Piazza del Comune" haben wir uns einen Cappuccino genehmigt ...
... und die Herbstsonne genossen.
Von den Säulen des Minerva-Tempels hat schon Goethe geschwärmt, der sich an ihnen "nicht satt sehen" konnte.
Der Tempel war aber dem Herkules geweiht und wurde im 16. Jahrhundert zur Kirche Santa Maria Sopra Minerva umgewandelt.
Wir verließen den schönen Platz ...
... und besichtigen "San Francesco", Ober- und Unterkirche.
Die Kirchen wurden nach dem schweren Erdbeben wieder original restauriert.
Der Kreuzgang der Unterkirche
Die Kirchen sind mit berühmten Fresken ausgemalt, welche Schülern von Giotto zugeschrieben werden.
Die Unterkirche ist Grabstätte des Heiligen Franziskus und Pilgerkirche, während die Oberkirche für Gottesdienste und Messen der Einwohner Assisis genutzt wird.
Die Basilia "Santa Chiara" ist der Heiligen Klara von Assisi geweiht. Klara, durch die Lehren des Heiligen Franziskus beeinflusst, war Ordensgründerin der Klarissen.
Die mächtige Festung "Rocca Maggiore", ehemalige deutsche Lehensburg, oberhalb Assisis.
Die Burg erhielt ihre heutige Gestalt im Jahr 1367.
Der spätere Kaiser Friedrich II lebte hier schon im 12. Jahrhundert als Knabe.
Durch ein gewaltiges Tor betritt man die Burg , welche ein Museum des Martyriums und der Folter enthält.
Von der Festung hat man einen schöne Blick auf die Stadt ...
... und auf die Franziskus-Kirchen in Assisi.
Blick Richtung Perugia
Spoleto: Romanische Kirche San Gregorio Maggiore
Der Bau stammt aus dem 11. Jahrhundert ...
... und ist mit schönen Fresken ausgestattet ...
... wie man hier sehen kann.
Altstadt von Spoleto
Viele schöne Häuser sind beim Stadtrundgang zu sehen.
"Piazza Mercato" in Spoleto
Duomo Santa Maria Assunta
Der Dom wurde nach Zerstörung durch Kaiser Barbarossa Ende des 12. Jahrhunderts wieder aufgebaut.
Der Dom besitzt herrliche Fresken, erschaffen vom Florentiner Filippo Lippi.
Todi ist ein Stadt-Kleinod, das unter den umbrischen Hügelstädten einzigartig ist.
"Pizza del Popolo" mit Stadtpalästen aus dem 13. Jahrhundert - Todi
"Palazzo del Capitano e del Popolo" - Todi
"Palazzo dei Priori" - Todi
Spätromanischer Dom Santa Maria Assunta - Todi
Das viele Besichtigen macht müde.
Via Mazzini in Todi
Leider ging nach 14 Tagen die schöne Reise zu Ende. In Chioggia, in der Nähe von Venedig, haben wir einen Kaffee getrunken und nochmals das "italienische" Leben auf uns einwirken lassen.
Der Rückweg führte unser wieder durch das Socatal und über den Predilpass. Hier Blick auf den Lago de Predil.
Es war eine wunderschöne Tour mit vielen Erlebnissen.