Blick auf das Gran Sasso Gebirge (Mittelitalien)
Ausfahrt aus dem Hafen von Brindisi
Wir sind in Griechenland angekommen.
Auf dem Kataras Pass (1.705 m)
Das Pindos-Gebirge ist noch mit Schnee bedeckt.
Meteora-Klöster bei Kalambaka
In den Strassen von Kalambaka
Blick vom Hotelfenster auf die Meteora- Klöster
Die Aussicht von unserem Hotelbalkon war einmalig schön.
Und schon sind wir in der Türkei: Die Stadt Eceabat an den Dardanellen.
In diesem Hotel haben wir übernachtet (sehr zu empfehlen!).
Die osmanische Festung Kilitbahir, erbaut 1462 von Mehmet dem Eroberer.
Mehmet der Eroberer ließ die Festung zur Sicherung der Dardanellen-Einfahrt errichten.
Die Festung, in welcher sich auch ein Kriegsmuseum befindet, kann besichtigt werden.
Mit der Fähre fuhren wir über die Dardanellen nach Canakkale.
Canakkale ist in Sicht. Die Überfahrt dauerte ca. 30 Minuten.
Nachdem die Küstenstrasse sehr stark befahren war, hatten wir uns entschlossen, durch das Landesinnere nach Pergamon zu fahren.
Hier tranken wir mitten in der Wildnis in einer türkischen Bar Tee ....
... und sahen diese Welpen.
Die Akropolis von Pergamon
Die rote Halle in Bergama wurde im 2. Jahrhundert unter Kaiser Hadrian errichtet.
Die rote Halle diente der Verehrung des allmächtigen und universellen ägyptischen Gottes Serapis, der an die Stelle des Osiris trat. Serapis bedeutet ehren ...
Die Halle ist 60 m lang und 60 m breit und ganz aus Ziegel gebaut.
Im Innern der Halle befand sich die 12 m hohe Statue von Serapis.
In byzantinischer Zeit wurde die Halle in eine dreischiffige Basilika umgebaut ....
... und mit einer Apsis versehen, daher wird sie auch als rote Basilika bezeichnet.
In Bergama finden sich viele Zeugnisse aus der Vergangenheit ...
... wie z. B. auch dieser Sarkophag.
Nachdem wir den "Moloch" Izmir umfahren hatten, haben wir im schönen Städtchen Selcuk übernachtet.
Ephesus ist eine der schönsten archeologischen Städte der Türkei. Der Ort war schon eine Weltstadt, als Athen noch tiefste Provinz und Rom noch nicht einmal gegründet war.
Das erste Gebäude innerhalb der Mauern ist das relativ gut erhaltene Odejon (Ratskammer) mit den halb-kreisförmig angeordneten Sitzen.
Als der Hafen im 3. Jahrh. n. Chr. versandete, ging die Stadt schnell unter.
Die Ausgrabungen 1866 und 1922 brachten Ephesus wieder ans Tageslicht. Im Bild ist die obere Agora zu sehen (Versammlungs- oder Marktplatz).
Ephesus galt als Zentrum der Artemisverehrung. Ihr zu Ehren errichtete man den Artemis-Tempel, eines der sieben Weltwunder in dieser Region.
Auch wenn vieles in Trümmern liegt, an nur wenigen Orten der Welt konnte eine derart intakte Stadtanlage ausgegraben werden.
Domitiantempel (besser: Vespasianstempel) in Ephesus
Die Kuretenstrasse - sie war eine der Hauptstraßen der antiken Stadt Ephesus.
Die Strasse wird von schönen Reliefs flankiert.
Man muß sich Zeit nehmen, um die schönen Dinge auf sich wirken zu lassen.
Blick zum Prytaneion, der Sitz der Regierung einer Stadt im antiken Griechenland. Das Prytaneion stand an zentraler Stelle der Stadt, meist nahe der Agora. Im Prytaneion brannte das heilige Feuer der Hestia, der Göttin des häuslichen Herdes.
In Spitzenzeiten werden in Ephesus täglich bis zu 15.000 Touristen gezählt, was dieses Foto erahnen läßt.
Das Memmius-Monument in Ephesus. Gaius Memmius (138-78 v. Chr.) war ein Enkel des römischen Diktators Sulla.
Trajansbrunnen in Ephesus
Hadrians-Tempel in Ephesus - Kaiser Hadrian (117-138 n. Chr.) wurde bereits zu Lebzeiten als Gott verehrt.
Der Tempel stammt aus dem Jahre 130 n. Chr.
Der Schlußstein zeigt die Göttin Tyche, welche für das Glück der Stadt stand.
Der Hadrians-Tempel ist reich verziert.
Wunderschöne Steinmetzarbeiten
Aber schon ist die Natur wieder auf dem Vormarsch ...
Hinter dem Harians-Tempel befinden sich die ehemals öffentlichen Latrinen.
Uschi macht eine Sitzprobe ...
.... und dann setzen wir uns an einen schattigen Platz, um die Stadt auf uns wirken zu lassen.
Blick auf die Kuretenstrasse mit Hadrians-Tempel
Das bedeutenste Bauwerk der Stadt ist sicher die Celsusbibliothek. Sie ist eigentlich ein Grabbau, der vom Sohn des Prokonsuls Tiberius Julius Celsus (117-125) errichtet wurde.
Die Bibliothek besitzt eine wieder aufgebaute, prächtige Fassade mit den personifizierten Tugenden des Celsus: Sophia, Arete, Ennoia und Episteme (Weisheit, Tugend, gute Gesinnung und Bildung).
Da die österreichischen Archäeologen 850 Originalsteine fanden, gelang ihnen die vollständige Rekonstruktion der Fassade.
Die Statuen in den Nischen verkörpern die Tugenden des Celsus: Weisheit, Tugend, gute Gesinnung und Bildung.
Eine Schulkasse aus Selcuk mit ihrem Lehrer freute sich, als ich sie fotografierte.
Und immer wieder schöne Steinreliefs
Tor zur unteren Agora
Blick auf die untere Agora und die Marmorstraße
Das große Theater bot 24.000 Zuschauern Platz
Die Prunkstraße Arkadiane führte einstmals zum Hafen. Sie war 11 m breit und auf beiden Seiten von 5 m breiten, doppelten Säulenhallen und Geschäften gesäumt, benannt war sie nach Kaiser Arkadius (395-408). Heute endet die Prachtstraße im Dickicht ...
In diesem Hotel im Selcuk haben wir übernachtet (sehr zu empfehlen!).
In Dalyan trafen wir Ricci (Harleyfahrer aus Österreich), welcher mit seiner Frau Margit in der Stadt ein schönes Restaurant betreibt
Ein "Muß" ist die Bootsfahrt (Preis aushandeln!) zu den berühmten karischen Felsengräbern von Kaunos.
Die Königsgräber im ionischen Stil sind griechischen Tempeln ähnlich.
Beim Bau der Gräber arbeiteten die Steinmetze von oben nach unten ...
... was man am mächstigsten Grab der Felsenwand deutlich sehen kann ...
... da es noch unvollendet ist.
In einer Bar in Dalyan machte ich es mir gemütlich, während Uschi einen Friseurtermin hatte.
Unsere nächste antike Stätte, die wir besuchten, war Xanthos.
Xanthos war eine der mächtigsten lykischen Stätte und sie stand dem lykischen Bund vor. Die Geschichte von Xanthos umspannt nahezu 1.800 Jahre und ist geprägt vom Kampf um Selbstständigkeit und Unabhängigkeit,
Der lykische Bund bestand aus 20 Städten und wurde von einer Volksvertretung und einer Art Präsident regiert.
Die Lykier schufen damit die erste Republik der Welt. Als frühes Beispiel für die Grundlagen demokratisch-föderaler politischer Organisation spielte sie als Modell beim Entwurf der amerikanischen Verfassung 1787 eine Rolle.
Seine Berühmtheit (Weltkulturerbe) verdankt Xanthos vorrangig seinen Grabmonumenten.
Das viereckige Harpyienmonument besteht aus einem 5,4 m hohem Monolithpfeiler ....
.... und daneben steht der Pfeilersarkophag. Warum man die Toten in dieser luftigen Höhe besetzte, ist ein Rätsel.
Das Harpyienmonument besitzt ein umlaufendes Relief mit Sagengestalten und Fruchtbarkeitssymbolen.
Eines der wichtigsten Grabbauten der Südwesttürkei, das Neireidenmonument, befindet sich heute im Britischen Museum. In Xanthos ist nur noch der Unterbau zu sehen.
Hinter den berühmten Monumenten befindet sich das Theater, welches aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. stammt.
Überall verstreut liegen schöne Steinmetzarbeiten.
Es befinden sich noch Reste einer römischen und einer byzantinischen Basilika auf dem Ausgrabungsgelände.
Einst waren die Basiliken mit herrlichen Mosaiken geschmückt.
Hier konnten wir eine Landschildkröte beim Fressen beobachten.
Die Tour verlief nun weiter entlang der herrlichen Steilküste ....
.... welche nicht durch Hotelbauten verschandelt wurde.
Wie man sieht, hat man aber auch hier schon begonnen, große Hotelanlagen zu errichten.
Ein schönes Städtchen ist Kas. Als ich 1983 das erste Mal in Kas war ....
.... gab es von Fethiye nach Kas nur eine Schotterstraße. So ändern sich die Zeiten.
Unbedingt einen Besuch wert ist die lykische Stadt Myra.
Auch in Myra kann man eindruckvolle lykische Felsengräber besichtigen.
Die Gräber besitzen aufwendige Fassaden und sind mit Reliefs geschmückt, welche Krieger darstellen.
Während der römischen Zeit war Myra sehr wohlhabend ....
.... was man am teilweise in den Fels gehauenen, stattlichen Theater sehen kann.
Vom Bühnenhaus sind allerdings nur noch die Grundmauern zu sehen.
Blick in das Theater von Myra.
Außer dem Theater und den Felsengräbern blieb kaum etwas erhalten.
In Myra hat der heilige Nikolaus als Bischof gelebt, weshalb der Ort heute von vielen Russen besucht wird.
Aber nicht nur antike Steine gibt es zu sehen. Dieser Hibiskus blühte am Wegesrand.
Weiter gings zum Olympos Nationalpark ....
.... wo wir in Cirali in Strandnähe übernachtet haben.
Von dort war es am nächsten Morgen nicht weit zum Chimaira, dem brennenden Berg.
Hier war früher die sagenhafte Chimäre Zuhause, ein Geschöpf der griechischen Mythologie mit Löwenkopf, Ziegenkörper und einer Schlange als Schwanz.
An ihrem feuerspuckenden Wohnsitz verehrten die Griechen den Gott Hephaistos ...
... und die Römer seinen Nachfolger Vulcanos.
Die ewigen Flammen brennen seit dem Altertum.
Sie sind erdgasgespeist ...
... und besonders bei Nacht sehr schön anzuschauen.
Nachdem wir möglicht schnell die überfülltenTouristenorte hinter uns gelassen haben, besichtigten wir Aspendos.
Das Theater gilt in Aspendos gilt als besterhaltenes römisches Baudenkmal in der Türkei.
Es bietet 20.000 Zuschauern Platz ...
.... und ist eine nach außen völlig geschlossene Anlage , bei der Bühnenhaus und Ränge die gleiche Höhe haben.
Weiter ging es entlang der Küste Richtung Alanya.
Den berühmten Burgberg von Alanya schauten wir uns nur von Weitem an.
Durch Zufall hielten wir an einem Restaurant mit dieser schönen Aussicht an ...
... wo wir bei diesem netten Wirt mit das beste Essen auf der ganzen Reise genossen.
In Gazipasa haben wir in einem kleinen Bungalow direkt am Meer übernachtet.
Da zur Zeit noch keine Saison war, hatten wir den Strand für uns allein ....
.... was man hier im Bild deutlich sehen kann.
Blick auf die Akropolis von Gazipasa
Ab Gazipasa kam die schönste Strecke entlang der Südküste.
Es boten sich herrliche Ausblicke auf das Gebirge und das Meer.
Hier trafen wir einen freundlichen Hirten, der meine Harley bewunderte.
Bei Anamur besichtigten wir die Bilderbuchburg "Mamure Kalesi" (Burg Anamur).
Die zinnenbewehrte und mit 36 Türmen versehene Bilderbuchburg muss man gesehen haben.
Sie ist die am besten erhaltene mittelalterliche Burg der türkischen Südküste.
Die weitläufige Anlage ist einfach gehalten ....
.... da sie immer nur strategischen Zwecken und nie als Herrscherpalast diente.
Das Burggelände ist in drei große Höfe unterteilt.
Die Burg wurde von den Byzantinern erbaut. Ihr heutiges Aussehen erhielt sie von kleinarmenischen Fürsten.
Im 14. Jh. fiel die Burg an die Seldschuken und Mitte des 15. Jh. gehörte die Festung den Osmanen.
Aus dieser Zeit stammen auch die Moschee ....
.... sowie das Bad und das Brunnenhaus (rechts im Bild).
Auf der Seeseite der Burg laden Sandstrände zum Baden ein ....
.... während die Landseite der Burg vom einem Wassergraben geschützt wird, in dem sich Schildkröten tummeln.
Nach der ausgiebigen Burgbesichtigung haben wir uns in einem nahegelegenen Teehaus einen Cay genehmigt.
Weiter ging es auf einer schmalen Strasse Richtung Silifke.
Immer wieder boten sich herrliche Ausblicke.
Die schmale Strasse wird es aber bald nicht mehr geben, da sie zur Zeit ausgebaut wird.
Während der Wartezeit an der Baustelle unterhielten wir uns mit einem netten Türken, der dieses Bild von uns machte.
Blick auf menschenleere Strände
Gegenüber der Mädchenburg Kizkalesi haben wir übernachtet.
Die Burg liegt malerisch vor der Küste. Der Sage nach hielt ein König hier seine Tochter gefangen, da ihr der Tod durch einen Schlangenbiss vorausgesagt worden war.
Und so wird die Burg bei Nacht angestrahlt.
Neben der Burg Kizkalesi befindet sich das antike Korykos.
20 km östlich von Silifke befinden sich die korykischen Grotten, wo nach der griechischen Mythologie das Ungeheuer Typhon hauste.
"Cennet ve Cehennen" bedeutet Himmel und Hölle. Im Bild ist der "Himmel" zu sehen. Es sind 2 Einsturzdolinen.
Erdmutter Gaia brachte hier Typhon, den "Höllenhund" zur Welt. Im Bild die Hölle.
Zeus jagte dann in einem langwierigen Kampf Typhon ins Meer bei Italien, packte eine Insel (Sizilien) und beerdigte ihn lebend darunter.
Von Kizkalesi aus machten wir eine Fahrt nach Olba, das spätere Diokaisareia (heute Uzuncaburç) - eine antike Stadt in Kilikien in der heutigen Türkei.
Der Ort liegt beim Dorf Uzuncaburc und war ein heiliger Ort, in dessen Zentrum der Tempel des Zeus Olbios steht. Das berühmte Heiligtum des Zeus Olbios wurde der Legende nach von Aias, dem Sohn des Teukros, begründet.
Reste eines Brunnens (Nymphäum) gleich am Eingang.
Eine Kolonnadenstrasse führt zum Tempel der Stadtgöttin Tyche.
Vom Tychetempel hat man eine schöne Aussicht auf die Landschaft.
Daneben steht der Zeus-Tempel, welcher vermutlich im 3. Jh. v. Chr. errichtet wurde.
Die Größe dieser Kultstätte lassen die 30 großen Säulen erahnen.
Viele Zeugnisse der ehemals großen Stadt liegen verstreut in der Nähe des Tempels.
Wie zum Beispiel dieser Sarkophag ....
.... oder Teile des Tempelfrieses.
Die Steinreliefs waren früher bemalt, was man hier noch erkennen kann.
Im Bild ist das Nordtor zu sehen.
Es ist auch noch ein Theater erhalten ....
.... welches 3.000 Zuschauer Platz bot.
Neben dem Turm liegt der Friedhof der Gemeinde.
An der nördlichen Stadtmauer befindet sich ein 20 m hoher Wachturm, der dem Ort seinen Namen gab (Uzunca Burc = Langer Turm).
Was für ein Anblick: antike Ruinen vor dem Minarett
Zurück nach Silifke ging es durch eine einsame grandiose Landschaft ....
.... und über Mut im Göksutal .....
.... wo wir die alte Moschee besichtigten.
Das Göksutal ist traumhaft schön.
Allerdings wurde der Fluß Kaiser Barbarossa zum Verhängnis ....
.... der hier 1190 ertrank.
Weiter ging es Richtung Osten, wo wir in der Nähe von Gaziantep an einer Autobahnraststätte eine Pause einlegten.
Was gab es da für schöne Fleischgerichte!
An einer Tankstelle lernte wir den Besitzer kennen, der lange in Deutschland gearbeitet hatte.
Landschaft bei Gölbasi
Wir kommen jetzt nach Südostanatolien ....
.... und in die Nemrut-Region, mit der Stadt Kahta, die viele Sehenswürdigkeiten bietet.
Blick auf den Fluss Cendere Suyu, den antiken Chabinas.
Die Burgruine Yeni Kale stammt aus dem 13. Jh. ....
.... und wurde von den Mameluken erbaut.
Die römische Brücke über den Cendere Suyu wurde unter Kaiser Septimius Severus (194 - 211) errichtet. Einst flankierten 4 Säulen die Brücke.
Eine für den Kaiser, seine Frau und je eine für die Söhne Geta und Caracalla. Die Säule für Geta ließ Caracalle entfernen. Nichts sollte an seinen Bruder erinnern, den er ermorden ließ.
Rund 1.800 Jahre tat sie ihre Dienste, bis sie ein vollbeladener Tanklastzug zum Einsturz brachte und sie wieder aufgebaut werden musste.
Seither ist sie für Fahrzeuge gesperrt. Für den Verkehr wurde die im Hintergrund zu sehende Brücke gebaut.
Der Karakus-Hügel. Es ist ein künstlicher Grabhügel aus geschottertem Stein.
Er wurde vom kommagenischen König Mithradates II. für seine Mutter erbaut.
Die Grabkammer wurde vermutlich bereits im 1. Jh. n. Chr. ausgeraubt.
Flankiert wird der Hügel von der Adlersäule ....
.... und der Stiersäule.
Eine Fahrt durch diese unberührte Landschaft ist ein Erlebnis der besonderen Art.
Es bieten sich herrliche Ausblicke auf Fluss ....
.... und Landschaft.
Die Hauptsehenswürdigkeit ist aber der Nemrut-Dagi ....
Durch eine schöne Schlucht gelangten wir nach Karadut, von wo wir auf den Nemrut fuhren,
dessen 2.150 m hoher Gipfel den größten Grabhügel der Welt bedeckt.
Um den mächtigen Tumulus von 200.000 m³ Stein befinden sich 3 Terrassen.
Das Reich Kommagene entwickelte sich als Puffer zwischen Römern und Parthern.
Autonom wurde das Reich 163 v. Chr. . Seine größte Macht entfaltete es unter König Antiochos I. (69-36 v. Chr.).
Auf der Ostterrasse liegen kreuz und quer Götterköpfe ,,,,
.... Adlerköpfe ....
.... Löwenköpfe ....
.... und der Kopf von Antiochos I.. Antiochos I. (Herrschaft von 69 - ca. 36 v. Chr.) war der wichtigste König des anatolischen Reiches Kommagene. Antiochos I. war der Sohn von Mithradates I. Kallinikos und der seleukidischen Prinzessin Laodike, Tochter des syrischen Königs Antiochos VIII. Grypus.
Ein wirklich beeindruckender Ort ....
.... in einer traumhaften Umgebung.
Hier kann man sich stundenlang aufhalten ....
.... und die Statuen auf sich wirken lassen.
Besonders bei Sonnenauf- und Untergang ist es hier einmalig schön.
Allerdings wimmelt es dann auch vor Touristen und das ist weniger schön ....
Darum waren wir morgens um 11 Uhr oben und ganz allein.
Dies war für uns einer der Höhepunkte auf der Türkeitour. Antiochos I. wichtigstes und berühmtestes Erbe ist das Pantheon auf dem Nemrut Dağı. Im dortigen Hierothesion, einem Grabbezirk für Angehörige des königlichen Hauses, sind vermutlich die Überreste von Antiochos I. begraben..
Auf der Ostterrasse gibt es Reliefs der Könige, sowie ein Horoskop vom 14. Juli 109 v. Chr.. Es gilt als ältestes Horoskop der Welt!
Auch der Blick von oben auf das Land Kommagene ist sehr schön.
Weiter ging dieFahrt nach Arsameia (Eski Kale). In Arsameia am Nymphaios errichtete Antiochos I. ein Hierothesion für seinen Vater Mithridates. Das griechische Wort Hierothesion ist eine nur aus Kommagene bekannte Bezeichnung für den heiligen Grabbezirk von Angehörigen des Königshauses. Neben dem Hierothesion, das Antiochos sich selbst am Nemrut Dağı baute, und dem zweiten am Karakuş, das sein Sohn Mithridates II. für die weiblichen Angehörigen des Königshauses errichtete, befindet sich in Arsameia das dritte: die Grabstätte und der dazugehörige Kultbezirk für Antiochos' Vater Mithridates.
Die antike Stadt Arsameia wurde im 3. Jh. v. Chr. vom armenischen König Arsames gegründet ....
.... und wurde unter König Mithradates I . und seinem Sohn Antiochos I. zur großen Kult- und Grabstätte ausgebaut. Entlang des Weges gibt es 3 Sockelanlagen.
Im Bild ist der persische Sonnengott Mithras zu sehen (Sockelanlage II).
Die Kleidung des Trägers läßt auf königliche Herkunft schließen (Sockelanlage I).
Hinter der Sockelanlage II ist eine Felsenhalle in den Berg gehauen, deren Bedeutung unbekannt ist.
Auf Sockelanlage III befindet sich das berühmte Dexiosis-Relief und die im Bild zu sehende Kultinschrift Antiochos I..
Sie gibt Auskunft über die Gründung Arsameias und ist die wichtigste schriftliche Hinterlassenschaft des Kommagene-Reiches.
Oberhalb der Wand steht das am besten erhaltene Dexiosis-Relief von Kommagene. Es zeigt einen der beiden Könige Antiochos oder Mithridates ....
.... beim Handschlag mit dem nackten Herakles, kenntlich gemacht durch eine Keule.
Ein wirklich beeindruckendes Relief.
Man sieht darauf auch die Kopfbedeckung, welche schon auf dem Nemrut zu sehen war.
Blick von Arsameia auf den Kahta Cayi Fluss.
Von Kommagene ging es weiter nach Diyarbakir. Diyarbakır liegt auf einem Basaltplateau am rechten Tigrisufer in Südostanatolien.
Mit einer abenteuerlichen Fähre musste der Atatürk Stausee überquert werden.
Für uns war es schon ein besonders Erlebnis, den Stausee zu überqueren.
Für diesen Staussee wurde der Euphrat aufgestaut ....
..... was dem Nachbarn Syrien nicht besonders gefiel.
Diyarbakir ist die heimliche Hauptstadt der Kurden.
Diyarbakır besitzt eine der größten und besterhaltenen Befestigungsanlagen der Welt. Sie besteht zum größten Teil aus Basalt und wurde unter Konstantin II. angelegt.
Die imposante Mauer ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten: 5,5 km lang, 10 - 12 m hoch, 3 - 5 m dick, mit 82 Türmen und 4 Stadttoren bestückt, die in vier Himmelsrichtungen zeigen.
Die Stadtmauer ist abends sehr schön beleuchtet.
Bei Yenicaglar entdeckten wir diese schöne Türkenbrücke über den Fluss Batman.
Endlich kommt der zweite Höhepunkt unserer Reise in Sicht: Der Vansee.
Wir haben in Tatvan übernachtet.
Blick aus unserem Hotelzimmer auf die Hauptstrasse von Tatvan.
Und hier im Hinterhof haben wir gegessen. Super gut und super lecker!
Was es für herrliche Torten in Tatvan gibt!
Der Vansee ist 120 Kilometer lang, 80 Kilometer breit und 457 Meter tief. Er liegt auf einer Höhe von 1.719 Meter über dem Meeresspiegel. Der Vansee wird durch Flüsse und Bäche aus den umliegenden, über 4.000 m hohen Bergen gespeist.
Er ist siebenmal größer als der Bodensee. Das Wasser hat einen hohen Sodagehalt und ist seidenweich und seifig. Die einzige Fischart im Vansee ist eine Karpfenart.
Die Umgebung des Sees ist die Heimat der Vankatzen, der einzigen Katzenrasse, die freiwillig ins Wasser geht und schwimmt. Im See soll das Seeungeheuer Van Canavarı leben, vergleichbar dem „Nessie“. Angebliche Augenzeugen beschrieben es als saurierähnlich.
Ahlat, am Westufer des Vansees, besucht man nicht wegen der Lebenden, sondern wegen der Toten.
Der Ort besitzt einer der größten und reizvollsten Friedhöfe Anatoliens.
Tausende von schlanken, hohen Grabstelen ragen in den Himmel.
Wie groß die Stelen sind, kann man auf diesem Bild erkennen.
Die meisten stammen aus dem 17. und 18. Jh..
Es gibt aber auch "normale" Gräber.
Die Ornamentik der Stelen läßt armenischen Einfluss erkennen.
Landschaftlich besonders schön ist die Strecke zwischen Ahlat und Tatvan, was folgende Bilder zeigen ...
.... eine Traumlandschaft ....
.... ohne Worte.
Besonders eindrucksvoll sind die schneebedeckten hohen Berge ....
.... welche den ganzen See umsäumen.
Von Tatvan ging es dann Richtung Van ....
..... mit schönen Ausblicken auf See ....
.... und Berge.
Dabei muß der 2.234 m hohe Pass Kuskunkiran überquert werden.
Auf der Passhöhe
Die Fahrt entlang des Südufers des Vansees zeigt eine pittoreske Landschaft.
Blick auf die Klosterinsel Ahtamar.
Die Klosterinsel kann nur mit einem Boot besucht werden.
Nachdem das Motorrad mit Gepäck sicher abgestellt war, gingen wir an Bord.
Leider streikte unterwegs der Motor, so dass wir umsteigen mußten.
Die Erbauung der berühmten armenischen Klosterkirche geht auf die Jahre 915- 921 zurück.
Die Fassade soll mit Gold- und Edelsteinen verziert gewesen sein.
Was die Kirche aber heute sehenswert macht, ist der Reliefschmuck.
Diese Kirche ist neben dem Nemrut und dem Ishak-Pascha-Palast das meistfotografierte Motiv der Osttürkei.
Eine komplette Deutung der Darstellungen ist noch nicht gelungen ...
.... doch kann man Szenen aus dem alten Testament gut erkennen.
Doch auch ohne die genaue Deutung sind die Reliefs sehr eindruckvoll.
Die Kirche greift nicht nur im Baustil ....
.... sondern auch im Dekor auf christliche ....
.... und islamische Traditionen zurück.
Auch der Tympanon zeigt schöne Reliefs.
Im Innern der Kirche kann man schöne Fresken sehen ....
.... welche uns sehr beeindruckten.
Auch diese Bild gefiel uns gut.
Von den ehemaligen Klostergebäuden ist nicht mehr viel erhalten.
Es git auf der Insel auch einen alten Friedhof.
Viele Türken und Kurden kommen aber nicht nur wegen der Kirche auf die Insel ....
.... sondern wegen der schönen landschaftlichen Lage. Großfamilien machen Ausflüge hierher.
Die Zitadelle von Van.
Sie befindet sich ausserhalb der Stadt.
Vom Vansee ging es durch eine grandiose Berglandschaft Richtung Dogubayazit.
Vorbei an kleinen Dörfern mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund ....
.... stieg die Straße immer höher.
Wir kamen an riesigen Lavafeldern vorbei ....
.... und wurden mehrmals vom Militär kontrolliert.
Die Soldaten waren sehr freundlich und korrekt. Die irakische Grenze ist nur wenige Kilometer entfernt.
An weiteren Lavefeldern vorbei ....
.... sind wir endlich auf dem 2.644 m hohen Pass Tendürek angelangt.
In Dogubayazit nahmen wir ein schönes Hotel mit Blick auf den Berg Ararat. Das Hotel hatte einen abgeschlossenen Parkplatz, so dass die Harley sicher untergebracht war.
Dogubayazit ist der touristische Hauptort in Ostanatolien.
Diesen tollen Blick hatten wir morgens beim Frühstück.
Der Ararat - ein mehr als beeindruckender Berg. Er ist mit 5.137 Meter über dem Meeresspiegel der höchste Berg der Türkei.
Abends machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch den Ort.
Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zum Ishak-Pascha-Palast, dem "Neuschwanstein" Ostanatoliens.
Geschaffen für Fürsten, denen die Welt zu Füßen liegen sollte.
Seine heutige Gestalt erhielt der Palast im 18. Jh., als der kurdische Emir Ishak Paska ....
.... reich geworden durch Raubzüge und Wegzölle, eine bereits bestehende Burganlage ausbauen ließ.
Hier soll auch Beyazit I. (1389-1403) nach seiner Niederlage gegen Timur Lenk gefangen gehalten und verstorben sein.
Die Anlage präsentiert sich als bunter Stilmix aus osmanischen, persischen, seldschukischen, armenischen und georgischen Einflüssen.
Sogar barocke Elemente sind hier zu finden.
Durch das schöne seldschukische Portal betritt man den Palast.
Relief vom Eingangsportal
Vom Innenhof aus führen reich verzierte Portale in die Moschee und die Bibliothek.
Relief vom Eingangsportal der Bibliothek
Besonders eindrucksvoll ist die Moschee ....
.... deren Kuppel besonders sehenswert ist.
Die Bibliothek im Palast
Blick auf Dogubayazit
Oberhalb des Sarayis befindet sich ein alter Friedhof mit einer verfallenen Moschee.
Wir verließen Dogubayaziz in nördlicher Richtung ....
.... dabei sollte der Berg Ararat uns noch lange begleiten.
Berglandschaft in Ostanatolien bei Kagizman.
Blick auf Kars
Uschi machte sich auf der ganzen Reise sofort Notizen, wie hier an einer Tankstelle bei Kars.
Landschaft zwischen Kars und Göle.
Landschaft beim Aygir See in der Nähe von Göle.
Ein verlassenes Dorf im Penek Tal.
So schön die Landschft ist, so hart ist das Leben für die Menschen hier.
Teepause im Dorf Aksar.
Die Landschaft zwischen Göle und Yusufeli erinnert an den Westen der USA ....
.... was man an diesem und den nächsten Bilder deutlich sehen kann.
In Yusufeli haben wir übernachtet - war abenteuerlich!
Dann gings weiter durch eine Wildwestlandschaft ....
.... allerdings mit einer Straße, welche man nicht als solche bezeichnen kann!
Wir konnten die schöne "Marlboro"-Landschaft nicht wirklich geniesen.
Hier habe ich vergeblich eine Brücke gesucht.
Und war hier die Straße gesperrt oder auch nicht???
Wir haben einen Lastwagen angehalten, der Fahrer versicherte uns die Passierbarkeit.
Und hier der Grund der Umleitung: Ein Felssturz.
Nach 70 km und 3 Stunden Fahrt hatten wir in Ispir die "Straße" endlich hinter uns.
Weiter ging es über das Pontische Gebirge Richtung Schwarzes Meer.
Dabei mußten wir über den 2.600 m hohen Ovitdagi Pass. Drei Tage danach war er wegen heftiger Schneefälle gesperrt!
Durch ein wunderschönes Tal ....
.... vorbei an Teeplantagen ....
.... erreichten wir das Schwarze Meer.
Auch hier bei Rize gibt es riesige Teeplantagen.
Trabzon ist kulturhistorisch die interessanteste Stadt an der Schwarzmeerküste und besonders die Hagia Sophia ist mehr als sehenswert.
Die Kirche des "Klosters der göttlichen Weisheit" liegt hoch über dem Meer.
Sie erhielt Mitte des 13. Jh. ihr heutiges Aussehen.
Vom Schicksal der Umwandlung in eine Moschee blieb auch die Hagia Sophia nicht verschont.
Das Reliefband auf dem säulengestützten Giebel ....
.... zeigt Szenen der Schöpfungsgeschichte
Das Innere ist mit prächtigen Fresken geschmückt ....
.... die während der russischen Besetzung im ersten Weltkrieg freigelegt wurden.
Blick auf die Vierungskuppel
Außerhalb der Kirche befindet sich dieses Fundament einer Vorgängerkirche.
Wir übernachteten in Macka, weil wir das Sumela Kloster besuchen wollten.
Dabei sahen wir, wie am Abend eine große Schafherde durch die Stadt getrieben wurde.
Einem Adlerhorst gleich schmiegt sich die Fassade des Klosters an die steile Felsenwand.
Sumela war ein für seine Wunder bekanntes Zentrum der Marienverehrung.
Das Kloster wurde um das Jahr 385 gegründet. Auch während der osmanischen Herrschaft lief der Klosterbetrieb weiter ....
.... da nicht nur Christen, sondern auch Moslems die Marienikone verehrten. Schließlich hatte Maria Sultan Selim I. gesunden lassen.
Zurück ging es wieder durch das enge Tal.
Zurück an der Schwarzmeerküste haben wir in einen Fischrestaurant ein leckers Mal genossen.
In Persembe haben wir in diesem eleganten Hotel übernachtet (überaus empfehlenswert!). Der Besitzer war sehr freundlich und hat sich lange mit uns unterhalten.
Und das war der Blick von unserem Hotelbalkon aus.
Das Wetter sollte schlechter werden und so verliesen wir die Schwarzmeerküste. Leider hat uns dann der Regen in Niksar doch erwischt!
Die schönste Stadt Zentralantoliens ist Amasya.
Wenige Orte in der Türkei haben ihr historischen Stadtbild so erhalten können wie Amasya.
Eine fast dörflich-stille Atmosphäre strahlt die Altstadt mit den engen Gassen und osmanischen Häuser aus.
Im steil aufragenden Fels befinden sich haushohe Felsengräber der pontischen Könige.
Bereits in hethitischer Zeit gab es hier eine Siedlung. Im Bild das Hotel, in dem wir gewohnt haben.
Im 3. Jh. v. Chr. wurde hier das pontische Königreich gegründet, dem Cäsar dann ein Ende bereitete.
Amasya war um 1450 ein wichtiges religiöses Zentrum mit 18 Medressen (Koranschulen).
Aus dieser Zeit stammt auch der Beyazit-II.-Komplex mit Moschee, Medresse, Armenküche und Bibliothek.
Hier lagerten ca. 20.000 wertvolle Handschriften und Bücher.
Das Eingangsportal der Moschee.
Die prachtvolle Gebetsstätte ist heute Hauptmoschee der Stadt.
Ein Rundgang durch die Moschee zeigt die Schönheiten.
Die Moschee besitzt einen schönen Garten und Reinigungsbrunnen.
Eine Atatürkstatue darf natürlich auch nicht fehlen. Die Türken haben Atatürk sehr viel zu verdanken.
Einen herrlichen Blick auf die Stadt hat man vom Restaurant Ali Kaya. Hier haben wir den Tag ausklingen lassen.
Von Amasya fuhren wir Richtung Kappadokien.
In der Nähe von Zile überquerten wir den Fluß Yesilirmak ....
.... welcher in der Antike eine große Bedeutung hatte.
An Kayseri vorbei ging es direkt nach Üchisar ....
.... wo wir im Hotel Reve Blue übernachteten.
Von unserer Terasse hatten wir diesen herrlichen Blick auf Göreme ....
.... und erlebten diesen schönen Regenbogen ....
.... diese vielen Heißluftballone ....
..... und einen zauberhaften Sonnenuntergang.
Am nächsten Tag zeigte uns unser Taxifahrer die Schönheiten Kappadokiens.
Das Dorf Üchisar
Eine Fahrt ging zu einer der viele Höhlenkirchen ....
.... welche mit schönen Fresken geschmückt sind
Das Tal von Görem ist übersät mit Feenkaminen.
Hier kann man der Phantasie freien Lauf lassen ...
Eine andere Höhlenkirche ....
.... wo die Pfeiler aus dem Gestein modelliert wurden.
Auch hier sind schöne Fresken zu sehen.
Blick aus der Höhlenkirche.
Bei unsere Rundfahrt gab es immer wieder schöne Ausblicke auf das Tal.
Unser Führer hielt zum Fotografieren immer wieder besonders schönen Stellen an, was dieses und die nächsten Bilder zeigen.
Herrliche Blumen blühten am Wegesrand.
Im rötlichen Tuffstein von Zelve wohnten schon ....
Römer, Byzantiner, Seldscchuken, Osmanen, Griechen und Türken.
Das Pasabagi-Tal beherbergt die höchsten und imposantesten Feenkamine Kappadokiens ....
.... was man hier und im nächsten Bild sehr schön sehen kann.
Besuch in einer Teppichknüpferei, wo wir viel über die Seidenraupenzucht erfuhren.
Die Kokons der Seitenraupen
Es war eine wunderschöne Rundfahrt und mit 40 Türklira nicht zu teuer.
Viele Gebäude in Kappadokien sind restaurierungsbedürftig und stehen zum Verkauf. Aber oft scheitert der an den Preisvorstellungen der Eigentümer.
Am nächsten Morgen konnten wir wieder viele Heißluftballone über dem Tal von Göreme sehen.
Die Zitadelle von Üchisar.
Hier verkaufen Türken schöne Sachen und was das Gute dabei war, man wird nicht zum Kaufen genötigt.
Es waren 3 sehr schöne Tage in Üchisar.
Die Karawanserei Sultanhani ist sicher die besterhaltene der ganzen Türkei.
Sie wurde 1229 erbaut. Kervansaray bedeutet übersetzt Karawanenpalast.
Man kann hier Küchen, das Bad, Verkaufsladen, Stallungen und Lagerräume besichtigen.
Die Karawanserei wurde mit prächtigen Ormanenten geschmückt.
Afyon ist bekannt durch den Schlafmohnanbau. Hier im Bild ist die Zitadelle zu sehen.
Das war unser Hotel in Afyon (Hotel Sodan), welches einem Türken gehört, der in Deutschland gearbeitet hat (sehr empfehlenswert!).
Motorradtransport mit Hindernissen in die Hotellobby ....
.... denn es sollte sicher untergebracht sein.
Blick von unserem Hotelfenster auf die Hauptstrasse
Man kann hier preiswert und gut essen, wie fast überall in der Türkei.
Von Afyon ging es auf direktem Weg nach Istanbul.
Die Kirche Hagia Sophia ist heute ein Museum und wurde 532 erbaut.
Sie war die größte Kirche der Welt, bis sie vom Petersdom abgelöst wurde
Die Bauzeit betrug nur fünf Jahre. Über 100 Baumeister und mehr als 10.000 Arbeiter waren hier beschäftigt.
Kilometerstein Null, den Konstantin errichtete. Von hier aus wurden die Entfernungen im Oströmischen Reich bestimmt.
Die Blaue Moschee wurde unter Sultan Ahmet I. 1609 erbaut.
Die Bauzeit betrug sieben Jahre und sollte die Hagia Sophia übertreffen, was aber nicht ganz erreicht wurde.
Sultan Ahmet konnte die Moschee nur kurz geniessen. Er starb im Alter von 27 Jahren, wenige Wochen nach der Fertigstellung der Moschee.
Den Namen Blaue Moschee erhielt sie von den blauen Fayancen im Innern.
Auch der Innenhof mit seinen Reinigungsbrunnen ist beeindruckend ....
.... sowie die schlanken Minarette ....
.... welche mit schönen Ornamenten geschmückt sind.
Der ägyptische Obelisk wiegt 800 Tonnen und ist ca. 20 m hoch. Wie und warum er hierher kam, weiß niemand.
Tatsache ist, dass ihn Theodosius II. aufstellen liess ....
.... um seine Familie auf dem marmornen Sockel zu verewigen.
Die Beyazitmoschee, deren Minarette gerade restauriert werden.
Ein Muss für jeden Istanbulbesucher ist der Basar. im Bild sehen wir eines der Eingangstore.
Es ist ein besonders Erlebnis, durch den Basar zu schlendern.
Man sollte sich mind. einen halben Tag Zeit nehmen ....
.... um die vielen Geschäfte zu erkunden.
Die Yenii Cami (Neue Moschee) ist der Blickfang am Ufer des Goldenen Hornes.
Sie stammt aus dem Jahre 1663.
Die Galatabrücke überspannt das Goldene Horn zwischen den İstanbuler Vierteln Eminönü im Stadtteil Fatih und dem Hafenviertel von Karaköy (Galata) im Stadtteil Beyoğlu.
Wir wollten auch die Süleymaniye-Moschee besichtigen.
Leider wurde sie restauriert ....
.... so dass wir nur die Türbe von Süleyman dem Prächtigen besichtigen konnten. Türbe= muslimisches Mausoleum oder Grabstätte.
Sie steht inmitten eines alten Friedhofes ....
.... und ist sehr prachtvoll ausgestattet.
Wunderschöne Fayancen und Gebetsnischen verschönern den Raum.
Es sind keine Sarkophage, was man hier sieht, sondern Kenotaphe (Scheingräber). Im Gegensatz zum Grab dient es ausschließlich der Erinnerung und enthält keine sterblichen Überreste der Verstorbenen.
Im Bild ist der Kenotaph Süleymans zu sehen.
Die Türbe von Sultan Mahmut II. Sie steht ebenfalls auf einem Friedhof ....
.... auf welchem weitere schöne islamische Grabsteine zu sehen sind.
Die Türbe ist mit einer prachtvollen Kuppel geschmückt.
Hier sind die Kenotaphe von ihm und seiner Familie zu sehen.
Mahmut II. (1808-1839) war es, der versuchte, das osmanische Reich Europa zu nähern und der deshalb das reformunwillige Janitscharenheer auflöste.
Unbedingt empfehlenswert ist eine Bootsfahrt auf dem Bosporus.
Hier kann man viele Sehenswürdigkeiten und Villen vom Boot aus bewundern ....
.... wie zum Beispiel die Festung Rumeli Hisari ....
Man unterfährt auch die beiden Bosporusbrücken, welche Europa mit Asien verbinden.
Eine steht an der engsten Stelle und wurde 1452 erbaut.
Blick auf diese schöne Moschee direkt am Ufer.
Hier findet man sehr gute Fischrestaurants, wo man den Fisch selbst aussuchen kann.
Nach drei sehr schönen Tagen verabschiedeten wir uns von der Familie unseres Freundes Hayrettin. Wir waren Gäste in seiner Wohnung.
Über Griechenland und Mazedonien kamen wir in den Kosovo ....
.... wo wir in einem dieser schönen Bungalows für 15 Euro übernachteten. Leider vergass man, den Wasseranschluss am Waschbecken!
In naheliegenden Restaurant genossen wir ein fürstliches Mahl ....
.... was man hier sehr gut sehen kann.
Über den einzigen Pass, der den Kosovo mit Montenegro verbindet ,gelangten wir nach Rozaje.
Es ist ein interssanter Anblick ....
.... eine Moschee in der Alpenlandschaft.
Durch die wildromantische Schlucht der Tara ....
.... gelangten wir nach Podgorica ....
.... und weiter ans Mittelmeer bei Petrovac.
Vom Pass bot sich ein herrlicher Anblick auf die montenegrinische Küste.
In Petrovac tranken wir einen Kaffee ....
.... an der herrlichen Strandpromenade.
Wir übernachteten in Perast (Bucht von Kotor) ....
.... und fanden ein wunderschönes Hotel direkt am Wasser.
Wir genossen ein sehr gutes Abendessen ....
..... auf der Seeterrasse des Hotels ....
.... und konnten dabei ein Kreuzfahrtschiff beobachten, welches gerade in die Bucht einlief.
Es war ein sehr schöner Abend, den wir hier verbrachten ....
..... und dabei hatten wir immer Sehenswürdigkeiten wie diese Klosterinseln vor Augen.
Blick aus unserem Hotelfenster
Die engste Stelle der Bucht von Kotor, wo man mit der Fähre übersetzen kann.
An Dubrovnik vorbei .....
.... ging es weiter an der Makarskaküste entlang ....
.... mit wieder herrlichen Ausblicken aufs Mittelmeer.
Oft mussten wir anhalten, um die Schönheit der Küste wirklich zu geniessen.
Im Touristenort Primosten haben wir dann übernachtet, ein leckeres Fischmenue genossen ....
... und erreichten am nächten Tag nach einer langen Regenfahrt Mureck, Österreich.
Nach fünf herrlichen und erlebnisreichen Wochen sind wir wieder im Bayerischen Wald. Es war eine traumhafte Tour!!!