Tanlay ist das erste Schloss, das wir besuchten.
Ein schönes Eingangsportal.
Zwei Pyramiden bilden den Zugang zum Schloss.
Tanlay ist ein Wasserschloss ....
... mit schönen Rundtürmen.
Hier kann man seine Seele baumeln lassen.
Chablis, ein Name, den jeder Weinliebhaber kennt.
Blick auf Chablis.
Die berühmten Weinberge von Chablis.
Es ist kurz vor der Weinernte.
Das sind die berühmten Chablis-Trauben.
Unser erster Campingplatz an der Loire war in Chateauneuf-sur-Loire.
Der Platz lag herrlich direkt am Fluss, der Loire.
Von hier aus machten wir Motorrad-Touren in die Umgebung.
Die erste Ausfahrt mit der Harley führte uns nach Gien. Der Ort ist durch seine Fayencen bekannt.
Blick auf die Loirebrücke, das Schloss und die Kirche Sainte Jeanne-d'Arc.
Briare an der Loire bietet eine besondere Sehenswürdigkeit.
Es ist die Kanalbrücke über die Loire.
Die Kanalbrücke wurde unter Mithilfe von Eiffel Ende des 19. Jahrhundert erbaut ...
... und sie überquert die Loire auf einer Länge von über 600 m.
Schöne Jugendstilelemente schmücken die Brücke ....
.... wie man auch hier sehen kann.
Es ist besonders interessant, wenn gerade ein Boot über die Brücke fährt.
Blick von der Pont Canal auf die Loire.
Sancerre ist ebenfalls durch seinen Wein bekannt. Der Ort liegt hoch über der Loire.
Die Kirche von Germigny-des-Pres ist eine der ältesten Kirchen Frankreichs.
Um das Jahr 806 ließ Bischof Theodulf, Ratgeber und Freund Karls des Großen, ein Landhaus mit Kapelle erbauen.
Die romanische Bauweise ist hier ....
... und an der Vierung sehr gut zu sehen.
Die Gewölbe der Ostapsis sind der Zerstörung durch die Normannen entgangen.
Sie besitzt ein bemerkenswertes Mosaik: Die Bundeslade, eingerahmt von zwei Erzengeln.
Die Abtei von Saint-Benoit-sur-Loire stammt aus dem 7. Jahrh..
Vor allem im Mittelalter war das Kloster ein Ort der Wissenschaft und Lehre.
Besonders sehenswert ist der Portalturm. Er ist eines der schönsten Beispiele romanischer Baukunst und stammt aus dem 11. Jahrh..
Das Eingangsportal wurde während der Religionkriege und Revolution stark beschädigt.
Besonders interessant sind die Kapitelle ....
.... die Szenen aus der Apokalypse, dem Leben Jesu und Maria darstellen.
Der romanische Chor entstand zwischen 1065 und 1108.
Der Chorumgang mit Kapellenkranz ist charakteristisch für Wallfahrskirchen.
In der Kyrpta befinden sich die Reliquien des Hl. Benedikt,
... dessen Gebeine 672 aus dem, von den Barbaren zerstörten Kloster Monte Cassino, hierher überführt wurden.
Sully-sur-Loire, zum größten Teil vor 1360 erbaut ....
.... ist eine mächtige mittelalterliche Burg.
Vier bedeutende Namen sind mit dem Schloss verbunden: Maurice de Sully, Bischof von Paris, der Notre Dame erbauen ließ, Jeanne d'Arc, Sully der Unermüdliche, der Minister Heinrich IV. und Voltaire.
Hier sehen wir "Sully der Unermüdliche", Minister Heinrichs IV.
Prächtige Rundtürme geben dem Schloss ein wehrhaftes Aussehen.
Blick auf den Schlosspark ....
.... und den Fluß Sange, der es zum Wasserschloss macht.
Sonnenuntergang an der Loire ...
.... und schon zeigt sich der Vollmond.
Cheverney ist ein schöner Ort ....
.... mit einer alten Kirche ....
.... und einem klassizistischen Schloss.
Chambord ist mit 156 m Länge, 117 m Breite und 440 Räumen das größte der Loire-Schlösser.
Eindrucksvoll ist die Ankunft in Chambord, wenn plötzlich das riesige Gebäude am Ende einer Allee auftaucht.
Das Schloss ist die Schöpfung Franz I. und wurde im 16. Jahrh. erbaut.
Der Schlosspark ist mit einer 32 km langen Mauer (längste Mauer Frankreichs) umgeben.
Wenn auch der Architekt nicht feststeht, so scheint der Entwurf von Leonardo da Vinci zu stammen.
Nur wenige der vielen Räume sind eingerichtet.
Doch ist die Besichtigung unbedingt empfehlenswert ....
.... um die berühmte doppelt gewendelte Treppe zu betrachten, auf der man sich sehen kann, ohne einander zu begegen.
Besonders die oberen Teile des Schlosses ....
.... mit den verzierten Kaminen und Fenstern sind herrlich anzusehen.
Blois war schon im Mittelalter eine mächtige Grafschaft.
Davon zeugt noch die Saint Nicolas Kirche aus dem 12. und 13. Jahrh..
Die Kathedrale Saint Louis stammt aus dem 16. Jahrh. und besitzt einen schönen Renaissance-Turm.
Die Hauptsehenswürdigkeit ist aber das Schloss aus verschiedenen Epochen.
Den Eingang schmückt ein gotisches Reiterstandbild.
Blick in den Innenhof ....
.... mit der berühmten Renaissancetreppe.
Es ist anzumerken, dass wir nicht alle Schlösser von Innen besichtigten.
Sehr schön ist auch die Loire Brücke J. Gabriel ....
.... von der man einen guten Blick auf die Altstadt von Blois hat.
Das Schloss Chaumont besitzt herrliche Gärten und von oben hat man einen schönen Blick auf die Loire.
Chaumont war unser nächster Campingplatz, direkt an der Loire.
Amboise war im 15. Jahrh. eine königliche Residenz.
Hier feierte Franz I. rauschende Feste.
Die Kapelle Saint Hubert ist ein spätgotisches Juwel.
Sehenswert sind die königleichen Gemächer (Logos du Roi).
Aber auch ein Bummel durch die Altstadt ist empfehlenswert.
Ein Besuch der kleinen Geschäfte mit kulinarischen Spezialitäten der Region lohnt sich.
Blick auf die Loire bei Amboise.
In Amboise befinder sich auch Clos-Luce.
Ein kleiner Herrensitz, den Franz I. Leonardo da Vinci zur Verfügung gestellt hat. Allerdings sind die Eintrittspreise deftig.
Blick von Clos-Luce auf das Schloss von Amboise.
Das malerischste Loireschloss ist sicher Chenonceau.
Die weite der Landschaft, der Zusammenklang von Wasser und Grünflächen geben dieser Perle der Architektur einen stimmungsvollen Rahmen.
Die wichtigsten Personen, denen dieses Schloss gehörte, waren Diana von Poitiers und Katharina von Medici.
Als Heinrich II. den Thron bestieg, schenkte er das Schloss seiner Favoritin Diana.
Als 1559 Heinrich II. ums Leben kam, war Diana schutzlos der Königin Katharina von Medici ausgeliefert, die nun Regentin wurde.
Da sie wußte, wie sehr Diana an Chenonceau hing, zwang sie sie, das Schloss zu verlassen.
Bei Katharina von Medici vereinten sich Schönheitssinn mit festlichem Gepräge.
Sie entwarf den Park, ließ auf der Brücke eine zweistöckige Galerie errichten und weitläufige Wirtschaftgebäude anlegen.
Tours ist die Hauptstadt der Touraine und besitzt einige Sehenswürdigkeiten ....
.... wie die Kathedrale Saint Gatien.
Der Bau wurde Anfang des 13. Jahrh. begonnen und im 16. Jahrh. beendet.
Er vereint daher sämtliche Entwicklungsstadien des gotischen Stils.
Das Schloss besteht aus Gebäuden verschiedener Epochen ...
.... und beherbergt heute ein Wachsfigurenkabinett.
Aber es gibt auch unbekanntere Schlösser, die ebenfalls sehenwert sind wie das Chateau Montpoupon. Es ist in Privatbesitz und bewohnt. Trotzdem kann es besichtigt werden.
Der Unterhalt solcher Schlösser ist sehr teuer und so wird durch die Eintrittsgelder das Schloß mit unterhalten.
Die riesigen Wälder der Gegend werden von schnurgeraden Straßen durchzogen, an deren Kreuzungen man solche Pyramiden ...
.... wie die Pyramide de Genille findet.
Unbedingt ein Besuch wert ist Loches, ebenfalls eine alte Königsstadt.
Die günstige Lage von Loches wurde bereits früh genutzt. Hier errichteten die Grafen von Anjou einen befestigten Platz.
Man betritt die mittelalterliche Stadt durch das Franziskanertor.
Gleich dahinter steht der Turm Saint Antoine, einer der seltenen Wachtürme Frankreichs.
Blick vom Indre auf Franziskanertor und Tour Saint Antoine.
Das andere Stadttor ist das Picois-Tor. Links davon ist das Rathaus zu sehen.
Beim Gang durch die Altstadt kommt man an schönen Häuser vorbei.
Die Straße führt dann direkt zur Oberstadt ....
.... mit Schloss und Kirche Saint-Ours.
Man betritt die Oberstadt durch das Port Royal aus dem 13. Jahrh..
Es wurde im 15. Jahrh. mit zwei Türmen versehen.
Das Schloss besitzt die königlichen Gemächer, ....
.... die von der Indreseite schön zu sehen sind. Der Einfluß der Renaissance ist unverkennbar .
Im alten Teil befindet sich das sogenannte Privatkabinett Karls VII. ....
... und anschließend der Saal, in dem Johanna von Orleans am 3. und 5. Juni 1429 Karl VII. aufforderte, sich nach Reims zu begeben, um sich dort als König krönen zu lassen.
Der Bergfried (Donjon) wechselte im 100-jährigen Krieg oft die Seiten, bevor er 1205 endgültig zu Frankreich kam.
Ab 1205 wurde Loches Staatsgefängnis und die französischen Könige bemühten sich, es ausbruchsicher zu machen.
Wie stark die Burg befestigt war, zeigen auch diese Mauern.
Blick vom Donjon auf die Oberstadt.
Die Kirche Saint-Ours trägt den Namen eines Heiligen, der im 5. Jahrh. die Gegend um Lochen christianisierte.
Die beiden achteckigen Pyramiden, die das Kirchenschiff zwischen den Türmen überwölben ....
.... sind das Wahrzeichen der ehemaligen Stiftskirche.
Der Westeingang weist ein Anjou-Gewölbe auf ...
.... unter dem sich ein mit Fabeltieren reich verziertes romanisches Portal befindet, dessen Oberteil (Maria und die heiligen drei Könige) leider stark beschädigt ist. Es war früher bemalt ...
.... ebenso wie die romanischen Kapitelle im Eingangsbereich.
Im Kirchenschiff sieht man die hohlen Pyramiden, die der Prior Pactius im 12. Jahrh. errichten lies.
Hier kann man auch das Grabmal von Agnes Sorel, der Favoritin Karls VII., sehen. Sie übte großen Einfluß auf den König aus. Um einst in der Stiftskirche beigesetzt zu werden, überschüttete sie die geistlichen Herren mit reichlichen Schenkungen.
Nach Agnes Sorels Tod gab die Geistlichkeit dem König zu Bedenken, dass die Anwesenheit dieser Sünderin schlecht für die Gläubigen sei und er möchte sie doch ins Schloss überführen.
Der König war einverstanden, wenn auch die Schenkungen ebenfalls zurückgeführt würden. Daraufhin verflüchtigten sich die Bedenken der Geistlichen.
Wir erlebten herrliche Sonnenuntergänge auf dem Campingplatz von Chaumont ....
.... von dem wir nur ungern Abschied nahmen - nehmen mussten, da der Platz am 30.9. geschlossen wurde.
Aber im Campingplatz von Chinon fanden wir einen schönen Ersatz.
Diesen Blick hatten wir jeden Tag von unserem Stellplatz aus ....
.... uns so war der Blick am Abend ....
.... einfach nur traumhaft, ja, wenn, ....
.... ja, wenn dieser Einbruchversuch bei Nacht in unseren Campingbus nicht gewesen wäre. Es blieb beim Versuch. Anderen wurden aber die gesamten Wertsachen gestohlen.
Die Festung Chinon, die lange den Grafen von Blois gehörte, gelangte im 11. Jahrh. an die feindliche Grafschaft Anjou.
Einer jener Grafen, Heinrich II. Plantagenet, der den Hauptteil der Burg erbauen lies, wurde 1154 König von England.
Chinon blieb indessen eine seiner bevorzugten Residenzen, wo er 1189 starb.
Johann Ohneland, der Sohn Heinrichs II., erbte beim Tod seines älteren Bruders 1199 Anjou und England.
1205 eroberte Philipp-August, König von Frankreich, die Festung.
Mit Karl VII. erlebte Chinon eine der bedeutensten Stunden seiner Geschichte.
Hier überzeugte Johanna von Orleans 1429 Karl VII., nach Reims zu gehen und sich dort zum König krönen zu lassen.
Besonders abends im Licht der untergehenden Sonne ....
.... ist die Burg wünderschön anzusehen.
In Chinon verbrachte der große Dichter Rabelais einen Teil seiner Kindheit.
Schöne Spazierwege führen entlang der Vienne.
Fachwerk mit geschnitzen Balken, von Türmchen flankierte Giebel, Kreuzstockfenster und verzierte Türen ....
Das früher von Mauern umgebene alte Chinon mit seinen steilen Dächern und gewundenen Gassen liegt unterhalb des Burgfelsen.
Hier gibt es noch viele mittelalterliche Häuser mit malerischen Details ...
.... wie zum Beispiel das rote Haus ....
.... in dem man heute sehr gut essen kann.
Oder das Hause der Generalstände an der Grand Carroi (Große Kreuzung), das das Heimatmuseum beherbergt.
Schöne Plätze laden zum Verweilen ein.
Die Burg ist unbedingt einen Besuch wert. Seit 2010 bekommt man einen Führer, mit dem man Audiosysteme in Gang setzen kann, die Geschichten der Burg abspielen.
Man betritt die Burg durch den Uhrturm ....
.... und gelangt anschließend zu den königlichen Gemächern, die sehr schön restauriert sind.
Von dem großen Saal im 1. Stock, wo Jeanne d'Arc empfangen wurde, ist nur noch der Kamin zu sehen.
Die Giebel der Gemächer haben herrliche romanische Verzierungen ...
.... wie dieses Fabeltier.
Der Boisy-Turm diente auch als Kapelle.
Der Coudray-Turm hat drei Stockwerke .....
.... und diente als Gefängnis, u. a. für die Templer, ....
.... wie man hier an der Tür sehen kann, die drei Meter über dem Boden angebracht ist.
Während des Aufenthaltes in Chinon bewohnte Johanna von Orleans den 1. Stock des Turmes.
1308 waren in diesem Turm die Templerherren eingekerkert, denen anschließend in Paris der Prozeß gemacht wurde. 54 von ihnen endeten auf dem Scheiterhaufen.
Ein anderer Turm hat eine Backstube ....
.... an Hand des Holzbackofens zu erkennen.
Hier sieht man eine Toilette.
Blick in den Burggraben.
Von den Südwällen der Burg bieten sich herrliche Ausblicke ....
.... auf die Stadt, ....
.... den Fluß Vienne, ...
... auf die Burgmauer, ....
.... auf den Mühlenturm, ...
.... und den Campingplatz, ...
.... wo unser Campingbus ganz alleine steht.
Unsere erste Ausfahrt führte uns nach Valancay.
Valancay wurde 1540 von Jacques d'Estampes erbaut.
Unter den verschiedenen Besitzern findet man Staatspächter und sogar den berühmten Bankier John Law, ....
.... dessen System der staatlichen Notenbanken und Aktiengesellschaften erstmals zur Geldentwertung und zum Staatsbankrott führten.
1803 gelangte das Schloss in den Besitz von Talleyrand, ....
... einem Mann von erstaunlichem Charakter, ....
.... der seine Laufbahn unter Ludwig XVI. als Bischof von Autun begann ....
.... und 1838 beendete, nachdem er die höchsten Staatsämter unter allen Regierungsformen ...
.... der damaligen Zeit bekleidete. Napoleon diente er als Berater.
Hier waren im 1. Stock Ferdinand VII., König von Spanien, ....
.... und seine Söhne von 1808 bis 1814 durch Napoleon interniert.
Durch das Tor im Renaissancebau betritt man das Schloss ....
.... und gelangt auf einen schönen Platz ....
.... mit einem Springbrunnen.
Der linke Flügel wurde im 17. Jahrh. hinzugefügt und im 18. Jahrh. umgebaut.
Unterhalb des Platzes ist ein kleiner Barockgarten angelegt, ...
der zum Verweilen einlädt ....
.... und mit Steinfiguren geschmückt ist.
Das schöne an Valancay ist, ....
.... dass alle Räume noch genauso eingerichtet sind wie zur Zeit Talleyrands.
Auf dem Tisch in der Mitte wurden die Schlußdokumente des Wiener Kongresses unterschrieben, an denen Talleyrand mitwirkte.
Dabei konnte er die Aufteilung Frankreich durch die Siegermächte verhindern.
Das Badezimmer des Schlosses.
Blick ins Esszimmer, ....
.... das mit Statuen geschmückt ist.
Die für damalige Zeiten sehr moderne Küche befindet sich im Keller.
Talleyrand veranstaltete in Valancay fürstliche Empfänge und benötigte deshalb eine entsprechende Einrichtung ....
.... und einen großen Weinkeller.
Den Ort Richelieu bezeichnete der Dichter La Fontaine als "schönstes Dorf der Welt".
Der Ort wurde 1621 durch den gleichnamigen Kardinal erbaut, dessen Gesamtanlage im 17. Jahrh. als einmalig galt.
Sie nimmt ein Rechteck von 700 m Länge und 500 m Breite ein ...
.... und ist von einer Mauer mit Wassergraben umgeben.
Die Kirche Notre Dame, im sogenannten Jesuitenstil des französischen Klassizismus erbaut, ....
.... strahlt eine gewisse Vornehmheit und Harmonie aus.
Gegenüber der Kirche befindet sich eine hölzerne Markthalle.
Vom Schloss des Kardinals ist ....
.... bis auf diesen Pavillon nichts mehr erhalten.
Aber der herrliche Park des Schlosses ist noch zu sehen und kann außerhalb der Saison kostenlos besichtigt werden.
Von Richelieu fuhren wir zum Fluß Creuse ....
.... und machten im Dorf La Roche-Posay einen Halt.
Der Ort besitzt ein kleines Chateau ....
.... und einen stattlichen Wehrturm, ....
.... der leider nicht bestiegen werden konnte.
Eine andere Ausfahrt führte uns entlang der Vienne ....
.... zum malerischen Dorf Candes-Saint-Martin.
Am Zusammenfluß von Vienne und Loire ....
.... wurde im 12. Jahrh. eine Kirche errichtet, an dem Ort, wo der heilige Sankt Martin starb.
Die Kirche wurde im 15. Jahrh. befestigt. Ihr wehrhafter Charkter steht im Gegensatz zur reichen Ausschmückung.
Die Kirche wird durch den Osteingang betreten, ....
.... welcher mit Steinmetzarbeiten geschmückt ist.
Romanische Elemente sind hinter der Eingangshalle zu sehen ....
.... wie zum Beispiel dieser Fries.
Das Langhaus wird von 2 gleichhohen Seitenschiffen flankiert, ....
.... die außen von Strebepfeiler abgestützt werden, welche mit herrlichen bemalten Kapitellen geschmückt sind.
Ein Grabmal zeigt den heiligen Martin im romanischen Chor.
Während ich mir den Zusammenfluß von Vienne und Loire von einem Aussichtspunkt ansehe, ....
.... wartet Uschi geduldig nach der Ortsbesichtigung an der Harley.
Unbedingt empfehlenswert ist ein Spaziergang durch den Ort.
In Langais befindet sich das Schloss mitten im Ort.
Es war früher von einem Wassergraben umgeben.
Im Langais sieht man noch viele mittelalterliche Häuser.
Der Wassergraben wurde von diesem Bach gespeist.
Azay-le-Rideau ist mit eines der schönsten Loire-Schlösser ....
.... ganz im Stil der Renaissance erbaut.
Das Schloss liegt direkt am Fluß Indre, inmitten eines alten Parks.
Neben dem Schloss befindet sich das romanische Kirchlein Saint-Symphorien.
Es stammt aus dem 11. Jahrhundert. Die Giebelfassade enthält aber noch Teile des ersten Baues aus dem 5. Jahrhundert.
Wir erkundeten den Ort mit den kleinen Gassen ....
.... und den Mühlen am Indre, ....
.... eine ist hier zu sehen.
Ein Ort der Ruhe am träge dahinfließenden Indre.
Nach jeder Rückfahrt liessen wir bei einem guten Abendessen den Tag auf dem Campingplatz ausklingen und genossen am Morgen ein schönes Frühstück.
Saumur ist eine Stadt mit ca. 50.000 Einwohnern und besitzt ein schönes Rathaus.
Blick in den Hof des Rathauses aus der Renaissance.
Die Hauptsehenswürdigkeit ist die Festung mit dem Schmuck eines fürstlichen Wohnsitzes.
Mehrere Festungen krönten im Lauf der Zeit den steilen Bergvorsprung über der Loire.
Der heutige Bau wurde Ende des 14. Jahrhunderts von Ludwig I., Herzog von Anjou, begonnnen.
Der Bau wird Innen zur Zeit aufwendig restauriert, weshalb eine Besichtigung nicht möglich war.
Vom Schloss hat man einen prächtigen Blick auf die Loire und die Altstadt von Saumur.
Zwischen Saumur und Angers befinden sich kleine, alte Dörfer, wie Treves, mit alten romanischen Kirchen.
Sie stammt aus dem 12. Jahrh..
Das romanische Langhaus mit den Arkaden ist besonders sehenswert.
Weitere Ausstattungsstücke sind der spätgotische Reliquienbehälter, ....
.... dieses alte Grab ....
.... und dieses skulptierte Weihwasserbecken aus dem 12. Jahrh..
Neben der Kirche steht ein Turm, der von einer Festung aus dem 15. Jahrh. stammt.
2 km weiter ist die Abteikirche von Cunault eine Besichtigung wert.
Die romanische Kirche entstand im 11. und 13. Jahrh..
Über dem Langhaus steht der schöne romanische Glockenturm.
Einziger Außenschmuck ist das bemalte Hochrelief im Bogenfeld des Eingangsportal, ....
.... die Anbetung der Jungfrau Maria.
Die Architektur im Innern ist schlicht. Allerdings sind 223 reich verzierte und bemalte Kapitelle zu sehen.
Reste von Fresken schmücken den gewaltigen Raum ...
.... und die Pfeiler.
Auch der romanische Chor ist mit Fresken geschmückt.
Dieser geschnitzte und bemalte Reliquienschrein des heiligen Maxenceul, der Cunault im 4. Jahrh. christianisierte, ist eine prächtige Arbeit aus dem 13. Jahrh..
Die Pieta stammt aus dem 16. Jahrh..
Direkt neben der Abtei ist das Schloss von Cunault, welches in Privatbesitz ist und nur von außen angesehen werden kann.
Eine Ausfahrt führte uns an den kleineren Bruder der Loire, den Loir.
In Chartre-sur-le-Loir haben wir einen örtlichen Bauernmarkt besucht.
Es ging weiter nach Montoire, wo wir einen Kaffee getrunken haben.
Der Ort liegt malerisch am Loir,
.... wie man hier sehen kann.
Der Ort ging in die Historie ein, als am 22. Oktober 1940 Hitler den Vizepräsidenten des Staatsrates, Pierre Laval, und 2 Tage später Marschall Petain hier empfing.
Sehr schöne Häuser aus der Renaissance stehen am Marktplatz.
Eindrucksvoll erheben sich über Montoire Reste einer großen Burg.
Unweit von Motoire befindet sich eines der schönsten Dörfer Frankreichs, Lavardin, das von einer mächtigen Burgruine beherrscht wird.
Die Hauptsehenswürdigketi in Lavardin ist die Kirche Saint-Genest.
Sie ist in reinem romanischen Stil erhalten.
Die drei Kirchenschiffe werden von viereckigen Pfeilern getragen.
Im Chorumgang sieht man schöne Kapitelle, ....
.... die ebenfalls bemalt sind.
Die zahlreichen Wandmalereien stammen aus dem 12. und 16. Jahrh..
Man kann sich hier Stunden aufhalten, um die Bilder anzusehen.
Besonders gut erhalten sind die Fresken im Chor. In der Mitte ist der Weltenherrscher mit den Symbolen der Evangelisten zu sehen.
Heiligenbilder zieren die Pfeiler des Langhauses.
Beim Gang durch den Ort entdeckten wir diese schönen Trichterblumen, ....
... deren Name mir allerdings nicht bekannt ist.
Als Jakobswegpilger ist mir in Lavardin sofort dieses Zeichen aufgefallen. Hier verläuft auch ein Jakobsweg.
Eine andere Fahrt führte uns auf dem Loiredeich nach Villandry.
Die Loiredeiche sind beidseitig zu befahren.
Kleine Orte, wie Brehemont säumen den Fluß.
Nach Villandry kommt man nicht wegen des Chateaus, sondern der Gärten wegen.
Das Schloss verdankt seinen Ruf als eines der originellsten Touraine-Schlösser, ....
.... der außergewöhnlichen Anordnung seiner Esplanade, Terrassen, Gräben und Kanäle ....
.... sowie seinen berühmten Gartenanlagen.
Der Spanier Joachim de Cavallo kaufte das Schloss im Jahre 1906.
Er stattete es mit spanischen Möbeln und einer interessanten Gemäldesammlung aus.
Mehrere Räume sind zu besichtigen.
Renaissancegärten kennt man nur aus alten Stichen.
Keine dieser Anlagen ist erhalten geblieben.
Umso bedeutsamer erscheint das einzige, wiederhergestellte Beispiel in Frankreich.
Cavallo dachte jedoch nicht daran, ausschließlich die Formen der Stiche zu kopieren, ....
.... sondern er ließ in der Neuschöpfung auch Anregungen aus seiner spanischen Heimat einfließen.
Die Gärten werden von drei übereinanderliegenden Terrassen gebildet ....
.... und beinhalten den Gemüsegarten, ...
.... den Kräutergarten, ....
... den Ziergarten ....
.... und den Wassergarten mit einem 7000 qm großen Basin.
Den besten Blick hat man vom Belvedere.
Hier sieht man auch den phantasievollsten Teil des Gartens am Besten.
Die vier gemusterten Beete nächst dem Schloss bedeuten ....
... die vier Arten der Liebe.
Die zärtliche Liebe veranschaulichen Herzen ...
.... Masken und Flammen.
Die tragische Liebe zeigt Schwerter und Dolchklingen ....
.... und die leidenschaftliche Liebe ist durch ein Labyrinth deformierter Herzen dargestellt.
Den Abschluß dieses Gartenteils bilden verschiedene Kreuze: Das Malteserkreuz, ...
.... Kreuz des Languedoc und Kreuz des Baskenlandes.
Durch einen Wassergraben getrennt, sieht man den für mich interessantesten Teil der Anlage: Den Gemüsegarten, links daneben der Musikgarten.
Man kann nicht glauben, ....
.... dass dieser Gartenteil nur aus Gemüsepflanzen besteht, welche durch Buchsbaumhecken eingefaßt sind.
Nur beim nähreren Hinsehen kann man die Gemüsepflanzen erkennen.
Wie schon erwähnt, sieht man oberhalb des Gemüsegarten den zweiten Teil des Ziergartens: Den Musikgarten.
Er besteht aus Buchsbäumchen, welche in symbolischer Form die Musik darstellen.
Hier findet man Darstellungen von Lyren, stilisierten Musiknoten oder Kerzen zur Erleuchtung von Partituren.
Im Schlossteich tummeln sich viele Karpfen, welche auf die Fütterung warten.
Die Abtei Fontevraud ist, trotz mancher Beschädigungen, der größte erhaltene Klosterkomplex Frankreichs.
Sie wurde 1099 gegründet und unterschied sich von anderen Klöstern dadurch, ....
.... dass in ihren fünf streng voneinander getrennten Bereichen, Mönche, Nonnen, Kranke, Aussätzige
.... sowie vornehme Frauen lebten, die sich vom weltlichen Leben zurückgezogen hatten.
Jede Einheit besaß eine eigene Kirche mit Kreuzgang, Küche, Schlaf- und Speisesaal.
Die Abteikirche wurde im 12. Jahrh. gegründet.
Sie diente lange Zeit als Gefängnisschlafsaal, da Napoleon 1804 hier eine Strafanstalt einrichtete.
Der romanische Nordeingang der Kirche.
Die seperate Eingang zum Chor.
Heute kommt, nach der ausführlichen Restaurierung, die Größe und Erhabenheit der Kirche wieder zur vollen Wirkung.
Das breite Langhaus mit den fein skulptierten Kapitellen ....
.... wird von einer Kuppelreihe überwölbt und ist das nördlichste Beispiel dieses Kirchentyps.
Der lichte Chor entsprach ganz dem Vorbild der Benediktiner, deren Lichtfülle und vertikale Säulen, Bögen und Pfeiler das Aufstreben zu Gott versinnbildlichen.
Teile von Fresken sind an den Chorwänden noch erhalten.
In der Mitte des Kirchenschiffs befinden sich die Grabmale der Plantagenet.
Richard Löwenherz, der 1199 tödlich verwundet auf Schloss Chalus gestorben ist. Daneben Isabelle von Angouleme, die Frau Johann Ohnelands.
Heinrich II., Graf von Anjou und König von England, gestorben 1154 in Chinon (er bestimmte Fontevraud zu seiner Grabstätte) ....
.... und seine Frau Elenore von Aquitanien, Gräfin von Poitou, ...
.... die im hohen Alter von 81 Jahren als Nonne 1204 in Fontevraud verstarb.
Den Marienkreuzgang des Nonnenklostern aus dem 16. Jahrhundert ....
überspannt ein Renaissancegewölbe.
Nur in der südlichen Galerie ist noch gotischer Stil erhalten.
Es herrscht hier eine himmlische Ruhe, ....
.... da Anfang Oktober hierher ...
.... nur noch wenige Touristen kommen.
Wir waren in den Stunden, die wir hier verbrachten ....
.... meistens ganz allein, ...
... was wir sehr genossen.
Im Ostflügel des Kreuzganges ...
.... befindet sich der Kapitelsaal, ....
.... der mit herrlichen Wandmalereien geschmückt ist, ....
.... hier der Judaskuß ....
.... oder die Waschung Jesu nach der Kreuzabnahme. Interessant dabei ist, dass in den Bildern auch Abtissinnen des Kloster dargestellt sind (links).
Das Eingangsportal des Kapitelsaals ist reich verziert ....
.... was man hier .....
... und hier ....
.... sowie hier sehr schön sehen kann.
Die Fensterbögen besitzen herrliche Renaissancekassettenfelder ....
.... mit Rosetten und Darstellungen aus dem Alten Testament.
Das Kloster hatte riesige Schalfsäle, ....
.... wie hier den unteren Schlafsaal, ....
.... der von einer prächtigen Holzdecke (Dach) überwölbt ist.
Das berühmteste Bauwerk von Fontevraud ist die romanische Klosterküche.
Mit ihrem schuppenartigen Dachziegelverband und den zahlreichen Schornsteinen ist sie die Einzige ihre Art.
Sie wurde zwischen 1144 und 1189 errichtet und von Heinrich II. gestiftet.
Neben dem Kloster ist die Pfarrkirche Saint Michael in Fontevraud sehenswert.
Sie enthält eine Anzahl von Kunstgegenständen, wie der geschnitzte und vergoldete Hauptaltar von 1621.
Eine Ausfahrt führte uns nach Angers, eine der größten Städte an der Loire.
Hier ist besonders das Schloss einen Besuch wert.
Es ist ein eindrucksvolles Beispiel mittlelatlerlichen Wehrbaues aus Schiefer mit weißen Steineinlagen.
Es wurde von König Ludwig dem Heiligen zwischen 1228 und 1238 errichtet.
Die 17 Ründtürme sind 40 bis 50 m hoch und waren ursprünglich noch zwei Stockwerke höher.
Der Innenhof ist heute schön gestaltet, ....
.... von der Burgmauer sieht man das besonders gut.
Hier sind links die königlichen Gemächer und rechts die königliche Kapelle zu sehen.
Das kleine Schloss erbaute König Rene im 15. Jahrh..
Die gotische königliche Kapelle hat nur wenige Ausstattungen, ....
... wie hier die kleine Kapelle für den König , die es ihm erlaubte, die Kirche ohne gesehen zu werden zu verlassen.
Die Hauptsehenswürdigkeit auf dem Schloss ist der Wandbehang der Apokalypse.
Es ist der älteste erhaltene Wandbehang.
Er wurde 1375-1380 in Paris für Herzog Ludwig I. von Anjou angefertigt.
Er war 168 m lang, 5 m hoch und in 6 gleichgroße Abschnitte unterteilt. Er besitzt 75 Bilder und ist ein Kunstwerk von außerordendlichm Rang.
Von der Burgmauer bieten sich schöne Blicke auf den Fluß Maine.
Im ehemaligen Schlossgraben wurden prachtvolle Gärten angelegt.
Die Farben und Formen bieten ein herrlichen Anblick.
Besonders von der Burgmauer aus sind sie gut zu sehen.
Da heben die Gärtner allerhand zu tun, ....
.... um alles sauber zu halten, ....
.... denn die Anlage liegt im öffentlichen Bereich.
Vom Schloss ist es nicht weit zur Kathedrale Saint Maurice.
Der schöne Bau stammt aus dem 12. und 13. Jahrh..
Die Fassade zeigt den heiligen Moritz mit seinen Leidensgefährten.
Das Kirchenschiff erhielt eines der ersten gotischen Gewölbe, die in der Mitte des 12. Jahrhunderts im Anjou entstanden.
Die Glasfenster sind die wichtigsten Kunstwerke in der Kirche ....
.... und geben einen guten Überblick über diese Kunst vom 12. Jahrh. bis in unsere Zeit.
Von der Kathedrale führt eine Straße direkt zum Fluß Maine.
Thouars ist ein ruhige Kleinstadt am Fluß Thouet gelegen.
Das Schloss ist heute ein Gymnasium und deshalb nicht zu besichtigen.
Diese ehemaligen Klostergebäude beherbergen heute das Rathaus.
Die Kirche Saint Metard ist im Poitou-Stil erbaut und stammt aus dem 12. Jahrh..
Im 15. Jahrh. wurden die 3 romanischen Kirchenschiffe durch ein einziges ersetzt, das ein Korbgewölbe erhielt.
Die sehr schön gestalteten Kapitelle des Eingangsportal zeigen Fabelwesen ....
.... und Teufelsgestalten.
Montreuil-Bellay hat ein riesiges Schloss mit einer danebenliegenden Konventskirche.
Am schönsten ist die Ansicht vom Fluß Thouet.
Imposante Mauern .....
.... gefällige Grünanlagen ....
.... bemerkenswerte Möbel .....
.... und eine interessante Geschichte - so präsentiert sich das Schloss.
Über eine Steinbrücke gelangt man ins Schloss.
Sobald man das befestigte Tor durchschritten hat, ...
.... wandelt sich die Trutzburg zum anmutigen Wohnsitz, so wie ihn die Herren von Harcourt im 15. Jahrh. erbauten.
Die Konventskirche war früher die Schlosskapelle und wurde von 1472-1484 erbaut.
Sie beeindruckt durch die Schmucklosigkeit ihrer Wände und die mächtigen Strebepfeiler.
Von der Abteikirche Saint Pierre sind nur nach Ruinen erhalten. Sie wurde von den Hugenotten im 16. Jahrh. in Brand gesetzt.
Wir besichten auch die ehemalige Abtei Asnieres 7 km außerhalb Montreuil-Bellay.
Die malerischen Ruinen stammen von einem bedeutenden Kloster aus dem 12. Jahrh..
Von der ehemals reichen Ausstattung sind nur noch Teile erhalten.
Trotzdem hat sich der Besuch gelohnt.
Das Dörnröschenschloss Usse ist in Privatbesitz.
Trotzdem können einige Räume, die Renaissance-Kapelle und der Park besucht werden.
Das malerische Dorf Crissay-sur-Manse ist umgeben von Weinbergen des DOC Chinon.
Es besitzt ein interessantes Chateau ....
.... das zwar fertig, aber nie bewohnt wurde.
Es wurde kurz vor der kompletten Vollendung zerstört. Ein trauriges Schicksal.
Am vorletzten Tag unseres Loire Aufenthalt fuhren wir nochmals an den Loir ....
.... und besichtigen dort die Stadt La Fleche.
Im ehemaligen Schloss der Karmeliter ist heute das Rathaus untergebracht.
Es ist ein Gebäude aus dem 15. Jahrh.. Leider hat man daneben einen häßlichen Betonbunker (ganz rechts) hingebaut.
In La Fleche befindet sich eine Militärschule, welche im ehemaligen Jesuitenkolleg untergebracht ist, ...
.... nachdem man die Jesuiten 1762 vertrieben hatte. Aus dieser Schule gingen viele berühmte Generäle hervor.
Das Chateau Le Lude am Loir, das leider im Oktober schon geschlossen ist.
Es ist in Privatbesitz und hat die Einmaligkeit, ...
.... dass es noch original ausgestattet ist, da es während der Revolution nicht zerstört wurde.
Unsere letzte Ausfahrt führte uns im Dorf Rochemenier unter die Erde.
In der Gegend um Saumur findet man viele unterirdische Bauernhöfe, ....
.... wie hier in Rochemenier, wo man zwei solcher Bauernhöfe besichtigen kann.
Das war früher eine billige und einfache Möglichkeit, eine Wohnung zu bauen.
Man kann hier sehen, wie die Bauern bis 1930 gewohnt und gelebt haben.
Teilweise wurden vor die ausgegrabenen Höhlenwohnungen Fassaden vorgemauert oder später kleine Häuser dazugebaut.
Die Bauernhöfe sind durch unterirdische Gänge miteinander verbunden.
Hier kann man Stallungen, eine Mühle, eine Weinpresse und weitere Dinge des täglichen Lebens sehen.
Hier die Mühle, ...
.... ein Stall, ....
.... ein Schlafzimmer ....
.... und ein Wohnzimmer.
Alles wird sehr gut erklärt. Man bekommt dazu eine deutsche Beschreibung.
Das Ganze ist ein wunderschönes Freilichtmuseum.
Bekam man Familienzuwachs, .....
.... wurde einfach eine weitere Nische oder weiterer Raum in den weichen Tuffstein gegraben.
Oberhalb der Bauernhöfe steht eine alte romanische Kirche.
Wir genossen das letzte Abendessen auf dem schönen Campingplatz von Chinon, ....
.... bevor es dann am nächsten Tag Richtung Deutschland ging.
Wir erlebten vier herrliche Wochen an der Loire. Nächstes Jahr geht es wieder mit Campingbus und Harley nach Frankreich.