Camino del Norte (Küstenweg) ....
.... von Irun nach Ribadesella.
Mit dem Bus ging es Nonstop von Bilbao nach San Sebastian-Donostia.
Ankunft in San Sebastian. Hier blüht schon alles.
Mit der Schmalspurbahn Feve fuhren wir (Norbert aus Hannover und ich) nach Irun.
Da wir schon um 14 Uhr in Irun waren, besichtigten wir das 3 km entfernte Hafenstädtchen Hondarribia.
Eines der Stadttore von Hondarribia.
Wenn man in Irun ist, sollte man sich das Städtchen unbedingt ansehen.
Viele alte und und schön restaurierte Häuser machen den Besuch zu einem Erlebnis ....
.... was man auch hier sehen kann.
Ein schöner Laden ....
.... und es blühte an allen Ecken.
Blick von der Burg, welche heute ein Parador ist, auf den Hafen ....
... und die Bucht von Hondarribia.
Morgens beim Aufbruch an der Jugendherberge.
Blick zum 545 m hohen Berg Jaizkibel, den wir überqueren wollen.
Die ersten Schritte auf dem Camino del Norte (Küstenweg).
Santuario de la Virgen de Guadelupe.
Die Jungfrau von Guadelupe ist die Schutzpatronin von Hondarribia. Die Legende erzählt, ....
.... dass 2 Schäfer das in der Kapelle aufbewahrte holzgeschnitzte Bildnis fanden.
Beim Aufstieg auf den Jaizkibel.
Blick auf Irun ....
.... und Hondarribia.
Unterwegs sah ich diese schönen Blumen ....
.... deren Namen mir aber nicht bekannt ist .
Sie sehen aus wie kleine Narzissen.
Nochmals beim Aufstieg ein Blick auf Irun ....
Oben auf dem Gipfel des Jaizkibel ....
.... von dem man einen phantastischen Blick auf das Meer und die Berge hat.
Oben auf dem Gipfel des Jaizkibel hat jemand eine kleine Kapelle gebaut.
Der Pfeil zeigt dann den Weg wohin es gehen soll.
Beim Abstieg, der sehr angenehm war.
Unterwegs kam ich an einem trutzigen Wehrturm (Torreone de Jaizkibel) vorbei, ein Relikt aus dem 2. Karlistenkrieg (1872 – 1876).
Bucht von Pasai Donibane (Pasajes de San Juan).
Der Hauptplatz von Pasai Donibane (Pasajes de San Juan), wo wir ein Bier zu uns nahmen.
Helmut aus Landsberg (links im Bild) haben wir unterwegs getroffen.
Pasai Donibane (Pasajes de San Juan), von der Fähre aus gesehen.
Weiter ging der Weg Richtung San Sebastian.
Nochmals ein Blick zurück auf Pasai Donibane (Pasajes de San Juan).
Jetzt wurde der Weg zum "Küstenweg".
Immer wieder boten sich schöne Aussichten auf das Meer ....
.... die Berge ....
.... und auf solche Leuchttürme.
An einer ökologischen Bäckerei machten wir Pause.
Talmid erzählte uns von seiner Religionsgemeinschaft, der „12 Staemme“ (der Gütergemeinschaft Israels) ....
.... welche auch in Deutschland in der Nähe von Nördlingen einen Sitz hat.
Blick auf San Sebastian.
Leider war das Wetter bei der Ankunft in San Sebastian nicht besonders gut.
Trotzdem konnten wir die Schönheit der Stadt bewundern.
Das alte Rathaus von San Sebastian ....
.... mit dem schönen Platz davor.
Die berühmte La Concha Bucht (Muschelbucht).
Besonders abends sieht es hier sehr schön aus, wenn alles beleuchtet ist.
Blick aus dem Fenster der Jugendherberge.
Leider verschlechterte sich das Wetter am nächsten Tag.
Noch 787 km nach Santiago.
Blick auf die schöne Küste vor Orio.
Eine wunderschöne Landschaft auch bei schlechtem Wetter.
Blick auf die Bucht von Orio.
Rast an der Ermita San Martin.
Orio mit seiner trutzigen Wehrkirche.
Der Plaza Mayor des Ortes Orio.
Orio: Auch hier sind schöne Häuser zu bewundern.
In dieser Gegend wird der trockene baskische Weißwein Txakoli angebaut.
Landschaft vor Zarautz.
Blick aus dem Fenster der Herberge ....
.... wo mich Norbert beim Wäsche-Aufhängen fotografierte.
Anschließend genehmigten wir uns in der Bar des Campingplatzes ein Bier.
Blick auf Zarautz vom Campingplatz aus.
Die Küste bei Zarautz.
Erz undSteine wurden hier verschifft, was man an den Ruinen der restaurierten Anlagen gut sehen kann.
Zarautz: Hier wurden früher Erz und Steine verschifft ....
An Schautafeln wird alles gut erklärt, leider aber nur in Spanisch.
Am nächsten Tag war das Wetter leider noch schlechter.
Start am frühen Morgen - schon gut gewappnet gegen den Regen.
Bei strömendem Regen erreichten wir den Ort Zarautz ....
.... mit seiner schönen Sandbucht.
Blick zurück auf Zarautz im strömenden Regen..
Direkt an der Küste entlang führt der Camino del Norte bis nach Getaria, ....
.... ein Hafenstädtchen mit bewegter Vergangenheit.
Die Altstadt von Getaria.
Denkmal für Juan Sebastian Elkano ....
.... den berühmtestn Sohn der Stadt.
Elkano gilt als erster Weltumsegler.
Auch für seine Gefährten wurde eine Gedenktafel geschaffen.
Iglesia Parraquial de San Salvador in Getaria.
Die über einer Vorgängerkirche erbaute und einst in die Stadtmauer integrierte Kirche gilt als eine der schönsten Beispiele baskischer Gotik.
Der Innenraum hat die Besonderheit, dass der Boden nicht waagerecht ist, sondern zur Kanzel hin deutlich ansteigt.
Im Casa-Torre Zarauz-Jauregia neben der Kirche sind Ausgrabungen zu sehen.
In dieser schönen Bar in Getaria
... haben wir Tapas gegessen, bevor es weiterging.
Zuvor aber schauten wir noch in die kleinen Geschäfte der Altstadt.
Eine Kuriosität in Getaria ist dieser Zebrastreifen, der an einer Mauer endet.
An alten Häuser vorbei geht der Camino Richtung Zumaia.
Am Ortseingang von Zumaia steht steht die Ermita de Santiago ....
.... welche einen interessanten Altar besitzt.
Zumaia liegt an einer Flußschleife des Rio Urola.
Der Ort wird dominiert von der Wehrkirche San Pedro.
Die Kirche Santa Maria in Deba, errichtet auf einer Vorgängerkirche, wurde im 15./16. Jahrhundert erbaut.
Das gotische Portal stammt noch von der Vorgängerkirche.
Außerdem sind in der Stadt Zumaia schöne Häuser zu sehen.
In dieser Bar habe ich mich etwas vom nassen Wetter erholt.
Bei neblig trüben Regenwetter ging es auf landschaftlich schöner Strecke, von der ich allerdings wenig sah, Richtung Deba.
Auch diesen Schafen hat das Regenwetter sicher nicht gefallen.
An der Ermita de San Roke habe ich Pause gemacht.
Deba: In der kleinen Herberge mit 6 Betten war nach dem Duschen Fußpflege angesagt.
Gleich nach Deba, an der Abzweigung zur Ermita del Calvario, haben irgendwelche Witzbolde die gelben Pfeile des Camino mit schwarzer Farbe überpinselt, so dass man den Camino nicht mehr erkennen konnte.
Es hat den ganzen Tag geregnet, zum Ende der Strecke richtige Bindfäden.
Trotzdem habe ich mich an solchen schöne Blumen erfreuen können.
Aus Bolibar stammt die Familie Simon Bolivars, dem Befreier Südamerikas und Namensgeber Boliviens.
Eine der viele romanischen Kirchen am Weg.
Bei immer noch strömenden Regen ....
.... erreichten wir das Kloster Zenarruza.
Die Legende besagt, ein Adler habe den privilegierten Ort erwählt.
Am 15. August 968 soll der Vogel während der Feier zu Maria Himmelfahrt einen Totenkopf in seine Krallen genommen haben ....
... und hoch oben, am südlichen Ausläufer des Monte Oiz wieder fallen gelassen haben.
Die Lage am Pilgerweg begünstigte die Entwicklung zum religiös-gesellschaftlichen Zentrum der Landgemeinde.
Heute leben 7 Mönche im Kloster Zenarruza.
Gotik und Renaissance prägen den vom 15. – 18. Jh. um einen großen Innenhof angelegten Klosterkomplex Zenarruza.
Pünktlich beim Aufbruch am nächsten Morgen hatte es aufgehört, zu regnen ....
....und es sollten schöne Tage mit Sonnenschein folgen.
Blick auf Gernica, die heilige Stadt der Basken.
Gernika-Lumo ist ein trauriger Ort für die spanisch-deutsche Geschichte. Heute ist der Ort Partnerstadt mit Pforzheim.
Während des Spanischen Bürgerkrieges legte die deutsche Legion Condor am 26. April 1937 die damals 6.000 Einwohner - und eine unbekannte Zahl an Kriegsflüchtlingen – zählende Stadt in Trümmer.
Warum Gernika, seit Jahrhunderten die Heilige Stadt der Basken, zerstört wurde, darüber spekuliert man bis heute.
Gernika: Im Bild ist das Rathaus zu sehen.
Da es noch früh am Tag war, besichtigen wir den sehenswürdigen Ort, u. a. die Casa de Juntas (Baskenparlament),
..... wo ehemals politische Angelegenheiten besprochen und Gesetze erlassen wurden.
Unter dem „Arbol de Gernika“ (Symbol für die Freiheit) leistet noch heute der baskische Ministerpräsident seinen Amtseid.
Der Baum ist sehr klein, 2004 neu gepflanzt, nachdem der alte von 1860 gestorben war.
Gernika: Besonders sehenwert im Innern der Casa de Juntas sind die Wandmalereien ....
.... und das gläserne Dach des Parlaments.
Wir machten auch einen Abstecher in die Markthalle von Gernika, ....
..... wo frische Fische angeboten wurden.
Von Gernica ging es auf schönen Wegen Richtung Meakaur.
Hier wollten wir übernachten. Leider war die Jugendherberge voll (sie ist auch nicht zu empfehlen - siehe Reisetagebuch) ....
Der Ort Meakaur besitzt eine schöne Kirche ....
.... mit romanischen Eingangsportal.
Wir waren gezwungen in einem Nebenort in diesem Hotel zu übernachten.
Am nächsten Morgen lachte die Sonne vom Himmel und endlich konnten wir den Camino so richtig geniessen.
Auf schöner Strecke ging es Richtung Bilbao.
Es boten sich immer wieder herrliche Ausblicke auf die Landschaft.
in Larrabetzu habe ich Frühstückspause gemacht.
Vorbei an der Humillladero del Santo Cristo, einer typischen Wegkapelle am zwischen Bilbao und Gernika verlaufenden Camino Real (Königlicher Weg), ....
..... und der gotisch-barocken Kirche von Lezama ....
.... ging es auf den 355 m hohen Naherholungsberg von Bilbao. Beim Aufstieg hat man einen schönen Blick auf den Flughafen von Bilbao.
Oben angekommen machte ich bei schönem Wetter meine Mittagspause ....
.... mit Blick auf Bilbao.
Ab dem Ortseingang von Bilbao fehlten leider die gelben Pfeile und man mußte mit solchen Kacheln den Weg finden.
Basilika Unserer Lieben Frau von Begona - Bilbao. Diese Kirche hat eine bewegte Geschichte, zeitweise wurde sie als Festung genutzt.
Da es Samstagnachmittag war, war in Bilbao sehr viel los ...
... was man auch hier sehen kann.
Bilbao: Das Theater Arriaga - seit dem Bau 1799 hat das Theater zwei Brände, zwei karlistische Kriege und zwei Belagerungszustände erlebt. Seit 1919 gibt es den heutigen imposanten Bau, Platz für ca. 1.800 Besucher.
Bilbao: Ein Dudelsackspieler unterhält die Leute ....
.... mit baskischer Musik.
Bilboa ist geprägt durch viele Jugendstilbauten.
Im Bild ist das Rathaus von BIlbao zu sehen.
Das berühmteste Bauwerk der Stadt ist das Guggenheim-Museum.
Dieses Museum ist ein „Muss“! Die Außenarchitektur ist überwältigend.
Der spektakuläre und preisgekrönte Bau von dem kanadisch-amerikanischen Designer Frank O. Gehry ist mit 1 Mio. Besucher/Jahr die größte Attraktion Bilbaos.
Guggenheim-Museum Bilbao: Der Bau besteht aus Glas, Titan und Kalkstein.
Bilbao: Mit einer Ausstellungsfläche von 11.000 m² zeigt das Museum eine Dauerausstellung sowie div. externe Wanderausstellungen.
Bilbao: Das Museum ist eines der 7 Guggenheim Museen der amerikanischen Solomon R. Guggenheim Foundation.
Bilbao: Im Museum bekam ich einen Audioführer in deutscher Sprache, so dass ich allen Erklärungen gut folgen konnte.
Bilbao Guggenheim-Museum: Viele große Kunstwerke wie diese Metalltulpen sind hier zu sehen.
Das Musuem ist innen und außen ein Beispiel für moderne Architektur, welche auch schön sein kann.
Diese Riesenspinne von Louise Bourgeois hat mir sehr gut gefallen ...
.... diese Skulptur weniger.
Bilbao: Der bunte Riesenhund besteht aus lauter Blumen.
Bilbao: Abends ist der Bau des Museums ebenfalls schön anzusehen.
Am nächsten Morgen, beim Verlassen von Bilbao, wurden wir von über 8.000 Fahrradfahrer überholt.
An Industrie- und Hafenanlagen vorbei erreichten wir dann Getxo, an der Mündung des Nervións am Golf von Biskaya ...
.... wo wir mit der Hängegondel den Ria de Bilbao überquerten. Details siehe Reisetagebuch.
Durch die kleine Küstenstadt Portugalete, ging es dann ....
.... weiter auf einem Radweg (Bidegorria), der die Autobahn unterquert, in Richtung La Arena.
Der Rad- und Fußweg führte ohne Autoverkehr durch eine hügelige Landschaft.
Bald wurde der Strand von La Arena erreicht ....
.... wo auf Grunde des Sonntags viele Spanier den Tag genossen.
Leider war es sehr windig, so., dass ich mich nach einer kurzen Mittagspause weiter auf den Weg machte.
Blick zurück auf den Strand von La Arena.
.Der Küstenweg, teilweise durch Tunnel, ist ein Teil Industriegeschichte.
Die Via Verde El Piquillo war einst eine Werksbahn, ....
.... auf der ab Ende des 19. Jh. in Loren Eisenerz aus den Minen transportiert wurde.
Die Strecke von La Arena nach Castro-Urdiales ist so, ....
.... wie man sich einen schönen Küstenweg vorstellt.
Wie recht doch der Schreiber dieser Worte doch hat.
In der Ferne sieht man schon Castro-Urdiales.
Ein Baske hat mir in La Arena empfohlen, nicht den offiziellen Pilgerweg zu gehen, sondern weiter an der Küste entlang zu wandern.
Ich habe es nicht bereut, seinem Rat gefolgt zu sein. Die Ausblicke sind phantastisch.
Miono - ein Denkmal für die Grubenpferde, die die schweren Loren tranportierten.
Kleine Kapelle in Miono ...
Der Weg verläuft auch hier auf alten Industriebauten, ....
.... welche von der interessanten Geschichte der Gegend zeugen .
Blick zurück Richtung Miono.
Da es ein herrlicher Tag war, legte ich mich zu einer längeren Pause ins Gras.
Castro-Urdiales kommt immer näher.
Ich kann jedem nur empfehlen, nicht den offiziellen Weg zu laufen, ....
.... denn auch dieser Umweg ist ab Onton mit gelben Pfeilen markiert.
Castro-Urdiales ist bekannt für prähistorische Funde und Höhlenmalereien, die auf eine frühe Besiedlung schließen lassen. Von den Römern im 1. Jh. n. Chr. als Küstenstadt gegründet, ....
.... wurde der Ort 1102 erstmals als Teil des Bistums von Burgos schriftlich erwähnt.
Die wehrhafte Kirche Iglesia de Santa Maria de la Asuncion aus dem 13. Jahrhundert beherrscht das Stadtbild.
Die Stierkampfarena von Castro-Urdiales befindet sich unmittelbar neben der Herberge.
Sonnenaufgang bei Castro-Urdiales.
Früh am Morgen mußte ich diese schöne Eidechse von der Straße retten, sie sollte nicht von Autos überfahren werden.
Auf landschäftlich schöner Strecke führte der Camino weiter am Meer entlang.
Auch das Wetter meinte es gut.
Die Küstenlandschaft ist einmalig schön.
Ab Islares biegt der Weg ins Landesinnere ab.
Blick auf den Strand von Islares.
In Rioseco frischten wir unsere Vorräte auf ....
.... und machten eine Pause an diesem schönen Rastplatz, ....
.... bevor es dann über diese Brücke weiterging ....
.... Richtung Laredo.
Die Ausblicke auf das Hinterland der kantabrischen Küste waren traumhaft.
Zum Glück konnten wir diese Wege bei trockenem Weg gehen.
Mittagspause auf einem kleinen Pass nach Lugarejos.
Blick auf Liendo und Hazas.
Die schöne Kirche von Hazas.
Blick zurück nach Hazas.
Bald darauf erreichte ich Laredo.
Die Puerta de Bilbao von Laredo.
Leider war die Kirche von Laredo, wie die meisten Kirche in Spanien, außerhalb der Gottesdienstzeiten geschlossen.
in der Touristinformation erfuhren wir, dass die Saison für die Boote über die Bucht erst am Donnerstag beginnt. Somit mussten wir den Bus von Laredo nach Santona nehmen.
In Santona steht ein Denkmal für Juan de la Cosa, dem Kapitän von der Santa Maria, dem Schiff mit dem Columbus Amerika entdeckte.
Strand von Berria. So stelle ich mir den idealen Strand vor, keine Badenden oder Sonnenanbeter, sondern nur ein paar einsame Strandwanderer.
Ein herrliches Stück Erde in der Vorsaison.
Vom Strand aus führt der Weg steil hoch zum Punta del Brusco.
Von oben hat man einen atemberaubenden Blick auf die Strände von Berria und Noja.
Hier machte ich eine längere Mittagspause und legte mich eine Stunde in die Sonne.
Ein Ort, um seine Seele baumeln zu lassen.
Danach folgte der Abstieg zum 3 km langen Sandstrand, ....
.... wo ich mehrere Fotostopps einlegte, um die wunderbaren Felsformationen zu fotografieren. Auch hier zeigt der gelbe Pfeil den Weg über den Strand.
Der Strand von Noja war für mich der schönste auf dem Küstenweg ....
.... was diese Bilder auch zeigen.
Strand von Noja: Hier habe ich mir viel Zeit gelassen ....
.... um alles in Ruhe anzuschauen ....
.... und um zu fotografieren, ....
.... was ich dann auch ausführlich gemacht habe ....
.... wie man sieht.
In einer schönen Bar in Noja habe ich mit Norbert einen Cafe con Leche genossen.
Der Camino führt von Noja aus durch eine dem Allgäu ähnliche Landschaft.
Ein schönes Haus kurz vor Güemes.
In der Herberge von Pater Ernesto (Güemes) wurden wir herzlich empfangen.
Blick auf den Frühstücktisch der Herberge in Güemes.
Güemes: Die Herberge liegt landschaftlich sehr schön.
Diesem Blick hat man vom Aufenthaltsraum aus.
Und so sieht es im Schlafraum aus.
Pastor Ernesto ist ein interessanter Mann, der schon die ganze Welt bereist hat. Er ist ein „worker Priest“.
Diese Priester gehen einer Vollzeit-Arbeit in einer Fabrik oder ähnlicher Stätte nach, um den Alltag der Arbeiterklasse zu erfahren. Die Initiative geht auf die Französische Kath. Kirche zurück.
Bei schönen Wetter führte uns der Weg nun Richtung Santander.
Im Hintergrund ist schon die kantabrische Hauptstadt zu sehen.
Der Camino führt entlang der Steilküste bis zum Sandstrand von Somo.
Die Ausblicke sind atemberaubend, auch das Wetter spielte mit, ....
.... es wehte leider nur ein sehr starker Wind.
Der Strand von Somo.
Bald ist Santander wieder in Sicht.
Am Strand von Somo entlang, ....
..... wo gerade ein Fährschiff den Hafen von Santander verläßt, ...
.... gelangte ich zum Fähranleger .....
.... der Personenfähre nach Santander.
Die Überfahrt dauert ca. 20 Minuten.
Santander: Die gotische „Catedral de Santa Maria de la Asuncion (Iglesia Alta, obere Kirche, 13. Jh.)“.
In der „Iglesisa del Santisimo Cristo (Crypta del Cristo oder Iglesia Baja, untere Kirche, um 1200)“, ....
.... die sich unter der Kathedrale befindet, liegen die Reliquien der Heiligen Emeterio und Celedonio.
Durch das gotische Eingangsportal wird die untere Kirche betreten.
Blick in den Innenraum der Kirche.
Die Kirche besitzt eine herrlichen Kreuzgang, ....
.... der zum Verweilen einlädt.
Da ich wegen einer Tendinitis (Sehnenentzündung) 3 Tage pausieren mußte ....
.... konnte ich Santander in Ruhe anschauen. Im Bild ist das Rathaus zu sehen.
Die Stadt besitzt prächtige Bauten wie die Bank von Spanien, ....
.... das Rathaus ....
.... oder die bekannte Santander Bank, ...
.... welche in diesem prächtigen Gebäude untergebracht ist.
Es macht Spaß, durch die schönen Gassen zu gehen.
Die Kirche Santa Lucia ...
.... mit ihrem klassizistischen Innenraum.
Mehrere Stunden hielt ich mich im schönen Stadtpark von Santander auf, ....
.... um dem Leuten beim Flanieren zuzuschauen.
Hier steht auch die Replica eines Karussells von 1909.
Die Hospitaleros Pilar und Luigi haben mich bestens betreut. Vielen Dank dafür.
In der Bar Barruca neben der Herberge habe ich immer gefrühstückt. Die beiden Barbesitzer waren stets gut aufgelegt.
Die Bar ist wirklich zu empfehlen. Im Bild ist rechts Helmut zu sehen, der ebenfalls Fußprobleme hatte.
Apfelblüten in Santander.
Nach 3 langen Ruhe-Tagen in Santander ging es dann wieder auf den Camino.
Die kleine Herberge von Polanco.
Blick auf die Picos de Europa, mehr als 200 Berge über 2.000 m Höhe finden sich hier.
Dies ist ein Kalkstein-Massiv innerhalb des Kantabrischen Gebirges und erstreckt sich über die autonomen Gemeinschaften Asturien, Kastilien und Kantabrien.
Das Gebiet ist hier wieder bäuerlich geprägt.
Santillana del Mar ist das schönste Dorf Spaniens, was ich bisher auf meinen Wanderungen gesehen habe.
Santillana del Mar, auch Stadt der drei Lügen genannt: Sie ist weder heilig (santa), noch eben (Llana), noch liegt sie am Meer (mar).
Die romanische Stiftskirche der Hl. Juliana, die der Stadt ihren Namen gab (Colegiata de Santillana del Mar), .....
.... aus dem 11./12. Jh., mit einem sehenswerten romanischen Kreuzgang.
Das Eingangportal der Stiftskirche der Hl. Juliana.
Schön ist, dass in der Altstadt ein absolutes Fahrverbot herrscht.
Mich erinnert der Ort an französische Dörfer.
Am Sonntag sind alle Geschäfte geöffnet und viele Spanier haben einen Ausflug in das hübsche Städtchen gemacht.
Der Rundgang war für mich ein sehr schönes Erlebnis.
Der Hauptplatz des Ortes Santillana del Mar.
Am Plaza Mayor stehen wunderschöne mittelalterliche Häuser, ....
.... von denen manche mit Blumen geschmückt sind.
Hier gibt es auch ein schönes Museum.
Auf einer Steinbank genoss ich eine kurze Mittagspause.
Fechterinnen in historischen Kostümen zeigen ihr Können.
Weiter führte der Camino durch eine schöne Landschaft.
Diese Steine zeigen den Camino in Kantabrien.
In Cobreces habe ich in der Klosterherberge übernachtet. Die monumentale, neugotische Zisterzienserabtei Santa Maria de Viacelli wurde 1906 gegründet.
Es war seinerzeit das erste komplett aus Beton errichtete Gebäude Spaniens.
Früh am Morgen ging ich wieder auf den Camino.
Der Sonnenaufgang kündigte gutes Wetter an.
Küstenweg vor Comillas.
Die schneebedeckten Picos de Europa begleiteten mich Richtung Comillas.
Blick auf den Hafen von Comillas.
Ein Denkmal für einen berühmtem Sohn der Stadt Comillas.
Palacio de Sobrellano in Comillas wurde 1881 vom Architekten Joan Martorell erbaut.
Die päpstliche Universität dominiert das Stadtbild Comillas.
Auch in der Altstadt gibt es sehr viel zu entdecken.
Weiter führt der Weg Richtung San Vicente de la Barquera, ....
.... mit Blick auf die Landschaft, ....
.... das Meer mit schönen Sandbuchten ....
.... oder die Picos de Europe.
Vorbei an dieser alten Kapelle ...
.... erreichte ich San Vicente de la Barquera.
Der Ort San Vicente de la Barquera bietet ein richtiges Postkartenmotiv: die Mündungen der Rias Rubin und Pombo ....
.... und im Hintergrund die schneebedeckten Picos de Europa.
Schon die Römer erkannten den praktischen Nutzen als Hafenstadt. 1210 erhielt der befestigte Fischerort von Alfonso III. Stadtrecht und wurde Mitglied der „Cuatro Villas de la Mar“.
Im 16. Jh. fanden von hier aus Expeditionen nach Neufundland statt, um die Fanggründe des Kabeljau (bacaloo) zu erkunden.
Mitte des 18. Jh. reduzierten Pest und Feuersbrünste die Einwohnerzahl des Ortes sehr stark. Heute lebt die Stadt, die von schönen Sandstränden umgeben ist, vom Tourismus.
Die herausragende Sehenswürdigkeit des Ortes ist die Iglesia de Santa Maria de los Angeles.
Sie stammt aus dem 13. bis 15. Jahrhundert.
Die Begräbnisstätte des Inquisitors Antonio del Corro ist eines der schönsten Grabmäler Spaniens aus dem 16. Jahrhundert.
Blick von der Kirche auf die Flüsse Rubin ....
.... und Pombo.
Sonnenaufgang beim Aufbruch am Morgen.
Der Tag wurde wieder sehr schön.
In Unquera kommt man von Kantabrien nach Asturien.
Asturien ist die Heimat des Sidra, ein herber Apfelwein. Traditionell wird der Sidra aus extrem großer Höhe eingeschenkt, der Becher wird jedoch nur bis zu einer Höhe von ca. 2 cm gefüllt.
Hier in Asturien sieht man sehr viele schöne Villen - Casonas de Indianos.
Manche dieser Indianos-Häuser sind leider auch dem Verfall preisgegeben.
Ab La Buelna führt der Weg nun wieder direkt an der Küste entlang.
Es bieten sich schöne Blicke auf die Küste ....
.... und die Hänge, die mit blühendem Ginster bewachsen sind.
Mittagspause an einer schönen Sandbucht bei La Buelna ....
.... mit herrlichem Blick auf das Meer.
Was mir aufgefallen ist - anders als in Deutschland - hier haben die Kühe schöne Hörner.
Dieser Küstenabschnitt hat mir sehr gut gefallen.
Besonders interessant ist hier der Bufones de Arenillas.
Das Wasser wird bei aufgewühlter See durch das durchlöcherte Kalkgestein gedrückt und schießt dann in einer Fontäne, mit schaurigem Fauchen, daraus hervor, wie in der Schautafel dargestellt wird.
Leider war zu der Zeit, als ich da war, nur das Fauchen zu hören. Die See war zu lau.
Über den Rio Puron ging es weiter Richtung Andrin.
Es war ein auf und ab, immer der Küste entlang.
In Cue ist dieses schöne blumengeschmückte Haus zu sehen.
Llanes ist durch seine vielen Jugendstilbauten ....
.... und Indianos-Häuser bekannt.
Im 19./20. Jh. versuchten viele Nordspanier (mehr als 300.000) der Armut zu entfliehen und suchten ihr Glück in Lateinamerika.
Sie erwarben große Vermögen als Grundbesitzer (Tabak und Textilien) oder Banker. Reich geworden kehrten sie nach Spanien zurück und wurden zu Wohltätern in ihren Heimatgemeinden.
Mit ihrem Vermögen finanzierten sie gemeinnützige Projekte wie Schulen, Straßen und Krankenhäuser.
Ihre staatlichen Villen – Casonas de Indianos –in bunten Farben prägen durch ihren ganz eigenen Baustil. Leider sind viele der Häuser dem Verfall preisgegeben.
Die Kirche von Poo de Llanes.
Nach der großen Wäsche: Hier ist die private Herberge auf jeden Fall den teuren Jugendherbergen von Llanes vorzuziehen.
Nachdem es in der Nacht stark geregnet hat, war das Wetter tags darauf sehr trübe.
Aber selbst bei diesem Wetter hat der Küstenweg seinen eigenen Reiz.
Kapelle bei Celorio.
Ab Celorio bin ich nicht den Camino gelaufen, sondern ich bin den rot-weißen Zeichen gefolgt ....
.... was ich nicht bereut habe ....
.... wie diese Bilder zeigen.
Rast oberhalb der Playa de San Antolin de Bedon. Hier entfernt sich der Küstenweg bis Ribadesella.
In Ribadesella endet der Küstenweg und es ging dann von Oviedo weiter auf dem Camino Primitivo.