Die Aufenthaltsräume sind alle genau gleich groß und prinzipiell ähnlich eingerichtet - höhere Tische mit Stühlen an einer langen Sitzbank zum Frühstücken, Mittag- bzw. Abendessen oder Zeitung lesen...
...und möglichst bequeme Sofas mit niedrigem Tisch für den gemütlicheren Teil des Tages. Welche Sofas, was für eine Musikanlage, wie viele Gefriergeschränke, welche Farbe die Wände haben, ob ob ein Fernseher rein soll, ob und wann im Aufenthaltsraum geraucht werden darf oder nicht - all das entscheidet jeder Flur völlig autonom für sich selbst; dabei aber immer demokratisch mit allen Mitbewohnern des Flures zusammen.
Aufenthaltsraum B/C
Aufenthaltsraum D/E
Chillen auf D/E
Aufenthaltsraum F/G
Pokertisch auf F/G
Ein Aufenthaltsraum: Auf jedem Stockwerk ist eines dieser geräumigen und gemütlichen Wohnzimmer, in denen gegessen, gequatscht, gespielt und gefeiert wird. Vor allem abends sind die Aufenthaltsräume Sammelpunkte für gemeinsame Aktivitäten.
Aufenthaltsraum A-Flur
Eng gibt's nicht, nur gemütlich :-)
Aufenthaltsraum B/C dekoriert zum Weihnachtsessen
Chillen auf B/C
Spiele in den Aufenthaltsräumen (hier: Wii, Keltis/Titan, Twister, Mensch-ärgere-dich-nicht mit gewissen Regelzusätzen)
Weihnachtsessen
Silvester
Gewürze, Salz, Pfeffer, Öl, Mehl, Zwiebeln, Alu- und Frischhaltefolie usw. muss nicht jeder separat besorgen - das erledigt der Flursprecher (wird jedes Semester neu gewählt) für den ganzen Flur.
Kochen kann man natürlich alleine, kommunikativer, interessanter und manchmal auch exotischer ist es aber, sich mit anderen Mitbewohnern zusammenzutun.
Die 16 Küchenfächer (je eines pro Mitbewohner plus zwei öffentliche Fächer mit Backpapier, Frischhalte- und Alufolie und Putzmittel) sehen natürlich wieder je nach Flur unterschiedlich aus. Viel Essen passt da natürlich nicht rein, aber das ist auch gar nicht nötig...
Zweckentfremdete Küchenfächer
Jeder ist alle vierzehn Wochen an der Reihe, den Mülldienst zu übernehmen - d.h. eine Woche lang die Mülltüten von Wertstoff-, Rest-, Bio- und Glasmüll runterzubringen.