Die Feuerstelle an unserer Feldküche - die Kocheimer sind gut zu erkennen, von aussen gänzlich verrust.
Unsere Feldküche am Nachmittag. Die Vorräte war zum größten Teil in einem Vorratszelt abgestellt, teilweise stand das, was wir gerade benötigten, am Küchenstand. Butter und ähliches versenkten wir in einem Plastikbeutel in einem Bach in der Nähe.
Der Anfang des Trails am Ufer der Ajaja-Bucht. Im Hintergrund sieht man die Bergkette, vor der sich der Frolichasee befindet. Die Gipfel sind knapp 2000m hoch. Rechts zwischen den Bäumen zeichnen sich unsere Zelte ab.
Erfrischung im Baikal nach dem ersten Arbeitseinsatz.
Andrej erlaubte sich den Scherz und legte sich in die neue Grube, bevor der Verschlag darüber gestellt wurde, was wir natürlich fotografisch dokumentiert haben.
So mussten wir nur eine neue Grube ausheben, die Hütte umsetzen und die alte vollgelaufene Grube mit Erdreich bedecken.
Um die Hütte im ganzen zu tragen, legten wir sie längs und entfernten die Tür.
Oliver und Helmut waren immer noch nicht zurück. Erst als wir bereits Anstalten machten, ins Zelt zu gehen, kamen sie abgekämpft in Camp. Ich würde mir ihren Morgen anhören, nachdem sie mir versicherten, dass alles in Ordnung sei.
Nun konnten wir sehr zufrieden den Sonnenuntergang geniessen und später noch ein wenig Lagerfeuerromantik erleben. Alles war perfekt - nur die Mücken waren in der Lage, die Idylle nachhaltig zu stören.
Oliver, Johannes, Jegor und ich bei der Mittagspause auf unserer "Bank". Helmut schoss das Foto.
Der Kutter mit dem klingenden Namen "Buryatiya" (Burjatien) im Sonnenuntergang - von dort tönte laute Musik bis spät in die Nacht.
Parkranger Wolodja hält Ausschau. Das Gewehr hat er an der Jagthütte abgestellt. In seinem Tarnanzug und den Basketballschuhen sieht eher nicht wie eine Respektsperson aus.
Ich posiere mit Wolodjas Gewehr vor der Jagthütte.
Oliver schneidet die Geburtstagstorte an
Abmarsch aus dem Camp - in den Sanddünen unmittelbar an der Ajaja-Bucht ist der Trail unübersehbar breit ausgetreten, aber das ändert sich nach wenigen hundert Metern.
Mittagspause vor der Blockhütte.
Ein paar der Jungs sprangen vor dem Abmarsch nochmal in den Frolichasee, der hier am Ablauf angenehm temperiert war.
Der Weg war oft geprägt von Geröll auf der einen Seite und sumpfigen Abschnitten auf der anderen Seite.
Der Beginn des Moorweges (hier zwei Tage später auf Inspektionsgang). Trotz der lang anhaltenden Trockenkeit waren die Morastlöcher noch tückisch und wurden mit Knüppeldämmen ausgelegt.
Beim Aufzeichnen des Tracks mit GPS, hier am Beginn eines Abschnittes mit Hochwald.
Auslauf zum Ablauf: an dieser Stelle fließt das Wasser aus dem Frolicha-See in eine Art Bodden, aus dem dann schließlich das Flüsschen "Untere Frolicha" abfließt.
Hier ein Beispiel dafür, wie das Unterholz in die lichtdurchflutete Schneise hineinstrebt. Im Hintergrund rechts Erlensträucher und links Krüppelzedern (Slanets-Krüppelform der sibirischen Zirbelkiefer), die wir an den vorangegangenen Tagen gestutzt hatten. Der Boden ist geprägt von Wurzeln und Geröll.
Sie waren durchaus erfolgreich und hatten zweimal einen Hecht an der Angel, wobei aber einer sich mitsamt dem Blinker loßgerissen hatte. Der andere Hecht war mit 70 cm ein junger Bursche, aber für die Jungs ein Achtungserfolg.
Jegor, Helmut und Oliver machen Feuerholz.
Andrej, Ljuba und Franziska bei Karten- und anderen Spielen.
Der Kutter, mit dem Oleg und seine Tochter Oksana wieder abreisten. Im Vordergrung das Motorboot der Rangerstation. Auf dem Boot sitzend Wolodja, der Ranger, neben ihm mit dem Rücken zur Kamera der Parkwächter und rechts daneben der Guide (Wanderführer) einer Gruppe Tagesbesucher.
Seinen markanten Schrei haben wir fast täglich hören können. Auf einer abgestorbenen Lärche an der Ajaja-Bucht hat er seinen Posten bezogen, ein Zedernhäher.
Dieser prächtige Bursche hier wird von den Einheimischen "Strigun" genannt, was soviel, wie "Haarschneider" bedeutet. Haare schneidet er zwar nicht wirklich, aber er landet gern mal auf menschlichen Köpfen und kann sich daher auch im Haar verfangen (wenn es lang genug ist). Daher wird er vor allem von den Mädchen gefürchtet.
Ich machte mich mit Jegor dann noch an ein besonderes Projekt: wir bauten ein Gestell zum Einhängen von Müllsäcken.
Prüfungen der GBT-Weihe: Wettfüllen von Wasserflaschen, die im Hosenbund steckten, mit einem Löffel.
Prüfungen der GBT-Weihe: Springen von einem Brett mit verbundenen Augen und einiges mehr in dieser Art.
Jegor und Andrej (v.l.n.r.) bleiben zurück und bewachen das Basislager. An diesem wolkenverhangenen Morgen ein trostloser Anblick, wie sie uns auf dem Baumstamm sitzend hinterdrein blicken.
Mit dem Schlauchboot im Schlepp und mit Motorkraft verlässt unsere Jacht die Ajaja-Bucht.
Aus der feuchten Taiga stiegen Nebelschwaden auf. Der Bootverkehr zwischen Chakusy und Nishneangarsk war ein weiteres Zeichen von Zivilisation.
Ein Hauch von Zivilisation schlug uns entgegen: einige Häuser am Ufer, ein solider Bootsanleger und Menschen.
Johannes mit "Alpenstock" zum Überqueren des Flüsschens auf einem Baumstamm isst einen Apfel. Im Hintergrund liegt unsere Jacht vor Chakusy.
Das größere Becken (mit einer geringeren Zuflussrate aus der Quelle) war erträglich und man konnte es darin ein Weilchen aushalten.
Beim Abendbrot: Es gab ein 3-Gänge-Menue, welches so opulent wie ein Mittagessen war.
Die Überquerung des angeschwollenen Flüsschens über den glitschigen Stamm war mit dem vollen Marschgepäck nicht ganz ungefährlich.
Der Himmel riss im Westen auf und bescherte uns einen atemberaubenden Sonnenuntergang.
Immer wieder schütten Schauer aus den tiefziehende Wolken. Der See ist unwirtlich und die Wanderung zum Vorgebirge am Ende der Bucht erschien keinem mehr erstrebenswert.
Fast haben es alle geschafft. Nur noch Nadja, Oliver und Franziska sind auf der anderen Seite.
Dies ist keine Foto-Nachbearbeitung sondern die Grenze, die die Fotochip-Matrix im Gegenlicht erreicht hatte.
Die wenigen Betten wurden belegt. Der Rest der Truppe breitete seine Isomatten aus und wir trugen das Abendbrot auf ein paar Bänken auf.
Morgenstimmung hinter der Blockhütte im regenfeuchten Wald. Mal war die Szenerie in weiße Nebelschwaden gehüllt, mal brachen die Sonnenstrahlen durch.
Millionenfach glitzerten Wassertropfen im Geäst und es wurde offensichtlich, wie die Moose und Flechten in den Ästen der Nadelbäume ihre Wachstum sicherten.
Am Anleger: Tanja genießt die Morgenstimmung während der Wache und hält gleichzeitig Ausschau nach einem Boot, welches uns zurück zur Ajaja-Bucht bringen könnte. Im Hintergrund Erkennt man Nebelschwaden und tiefziehende Wolkenreste.
Die Szenerie wiederholt sich. Immer wieder machten Boote am Anleger von Chakusy fest - manchmal bis zu drei Boote gleichzeitig - aber keiner wollte uns mitnehmen.
Endlich wieder in der Ajaja-Bucht! Ausbooten am Strand in der Abendsonne.
Helmut und ich am unteren Auslauf des Frolicha-Sees.
Wir passierten die Stelle, wo sich der kleinere Auslaufsee nochmal verjüngt und einen Durchfluss vom eigentlichen großen Frolicha-See bildet.
Hier ließen wir wir uns auf ein paar Geröllbrocken am Ufer nieder, genossen den Ausblick und fotografierten.
Beim Blick über den See konnte man die beiden Inselchen im See gut erkennen. Kaum vorstellbar, dass beide Inseln relativ nahe zu unserem Standort lagen und der See dahinter noch mehrere Kilometer weit in die Berge verlief.
Matthias und Johannes brachten das Feuer in Gang und wie konnte es anders sein, wenn Ljuba mit von der Partie war: es wurden Spiele gespielt.
Mit zunehmender Dunkelheit wurde es romantischer und die Ajaja zeigte sich nochmal stimmungsvoll.
Wir wurden nochmal richtig ausgelassen und haben viel gelacht und geblödelt.
Uns blieb an diesem Tag nur der Blick hinaus auf die verlassene Ajaja-Bucht bei verhangenem Himmel. Unser Blick haftete an der 4,6 km entfernten Landzunge um ein Boot zu entdecken, welches zum Vorschein käme und Kurs aufs Ufer nehmen würde.
Wie belämmert liefen wir am Strand herum und waren ratlos. Die Rückfahrt war nun ins Ungewisse gerückt.
Als immer klarer wurde, dass sich die Überfahrt heute erledigt hatte, richteten wir das Lager nochmal ein, allerdings auf Abruf - die meisten Sachen blieben gepackt.
Das Boot lief aus und verließ die Ajaja-Bucht. Dies war nun der entgültige Abschied. Alle hatten sich am Achterschiff versammelt und schauten zurück.
Der Wind auf dem See war frisch und die Wolken vermittelten eine düstere Stimmung. Die Berge hinter der Ajaja wirkten dunkel und bedrohlich.
Das einzige Fahrzeug in Chakusy: Ein Trekker-artiges Fahrzeug, ein sogenannter Geräteträger.
Der Kutter lag am Anleger und wartete. Die Luft war heute frisch und klar, sodass man die andere Seite des Sees sehen konnte, den Gipfelzug des Baikalskij Chrebet.
Vor der Silhouette des Bargusinskij Chrebet im Osten, der durch die Wolkenformationen umso beeindruckender wirkte, entstand diese Foto (Oliver, Aljona, Franziska und ich v.r.n.l an der Reeling)
Tanja und Andrej unter Deck: satt, kuschelig warm und müde.
Dann heißt's "Aufstellung nehmen zum Gruppenfoto. Die Zivilisation hat uns wieder!
Unser Ziel war erreicht. Eine Holzvilla die uns auf Anhieb gefiel.
Eine Straße im alten Barackenviertel der BAM-Erbauer, wo sich auch das SchTEO befindet.
Hinter dem Bahnhof gehts über eine Fusgängerbrücke, die die Gleise übespannt, weiter in Richtung Stadtstrand.
Der Stadtstrand von Sewerobaikalsk - allerdings war dies wahrlich kein Badetag.
Johannes und Matze im Tauchbecken - die Linse des Fotoapparates beschlägt bereits.
Oliver und Ich im Relax-Raum der Sauna - Bald kommt der Vertreter für Baikal-Duftöle.
Nach dem letzten Saunagang gönne ich mir ein Bier.
Kasim bereitet den Plow traditionell usbekisch auf offenem Feuer zu.
Blick in Saschas Garten - In dem hübschen Pavilion steht Matze.
Blick auf die Loggia, in der Oliver, Helmut und Florian (einer von Helmuts neuen Eurasia-Mitreisenden) wohnten.
Abschlussfeier in Saschas plüschig-gemütlichen Wohnzimmer. Leider musste ich die Feier vorzeitig verlassen, um mit Mariasow wegen der Kometa-Tickets nach Nishneangarsk zu fahren.
Matzes Blick schweift in die Ferne. Hinter ihm bleibt Sewerobaikalsk zurück und rechts im Bild entschwindet Nishneangarsk.
Beim Blick in Fahrtrichtung sah man nur den offenen Baikal und rechts die Gebirgszüge der Westküste - der Baikalskij Chrebet.
Ein Bild vom mittleren Passagierraum, in welchem wir saßen: Florian möge mir verzeihen, dass ich ihn mit vollen Backen erwischt habe, nachdem er herzhaft in sein Brötchen gebissen hatte.
Blick von meinem Platz nach vorn zum Durchgang in den vorderen Passagierraum.
Oliver auf der Raucherplattform (Oder Fotografenlounge?). Nach 150 km weicht die Taiga schon dem Steppenland.
Genug vom Gucken - Matze und Johannes halten Mittagsschläfchen.
Die Westküste am Nordende des Maloje Morje (kleines Meer) - westlich von Olchon.
Eine von mehreren kleinen bizarren Fels-Eilanden, die der Westküste vorgelagert waren.
Eine eigentümliche Anlegestelle auf Olchon - ein alter, auf Grund gesetzter Lastkahn, wo Helmut und seine Weggefährten an Land gingen.
Am Pier in Port Baikal. Hier stiegen wir auf ein kleineres Tragflächenboot nach Irkutsk um.
Der Schamanenstein (im Wasser vor dem großen Gebäude) ist kaum zu erkennen. Der Legende nach schleuderte der Vater Baikal diesen Felsbrocken seiner Tochter Angara hinterher, als diese ihn für den Recken Jenissej verließ.
Die beiden Tragflächenboote lieferten sich ein Rennen und im Hintergrund entschwand der Baikal.
Der Passagierhafen von Irkutsk kommt in Sicht. Er liegt oberhalb der Angara-Staumauer.
In der Nähe des Marktes (Rynok) stiegen wir aus. Die Irkutsker Innenstadt war geprägt von einem Mix aus alten sibirischen Holzhäusern und moderneren Neubauten.
Die Reihen der alten Holzhäuser vor dem Rynok waren in ihrer Vielfalt und Anzahl sehr beeindruckend, auch wenn so manches Häuschen in erbärmlichen Zustand war.
Vor den Stufen zur Aussichtsterasse an der Angara mit einer russisch-orthodoxen Kirche im Hintergrund.
Hier verweilten wir ein ein wenig und schauten von der Terasse über die Angara, wo wir Angler in ihrem Boot beobachteten.
Schließlich liefen wir vorbei an den Kirchen wieder in Richtung des Geschäftsviertels.
Wir schlenderten über die Fußgängerzone zurück zum Rynok. Hier begegnete uns sogar eine wandelnde Hotdog-Werbung und im Hintergrund ist das Markthallengebäude zu sehen.
Kleine Reparaturen an einer Sandale und einem Rucksack für ein paar Rubel bei einem chinesischen Flickschuster.
Wir stiegen in die Straßenbahnlinie 1 und fuhren direkt vor das Bahnhofsgebäude.
Der Warteraum war durchaus angenehm, wenn auch gut besucht.
An den Kiosken am Bahnhofsvorplatz deckten wir uns noch mit Reiseproviant ein.
In den gestreckten Kurven der Taigalandschaft wird beim Blick aus dem Fenster die Länge des Zuges sichtbar.
Irgendwann überquerten wir den Jennisej, den wasserreichsten Sibirischen Strom und rollten in Krasnojarsk ein.
Ein typischer Bahnübergang, der den Stellenwert einer Verkehrsader, wie der Transsib verdeutlicht: Auch der gottverlassenste Bahnübergang ist beschrankt und meist mit einer Straßenbarriere versehen.
Die Zugnummer ist in einem Fenster unseres Waggons ausgehangen.
Matthias und Johannes schauen aus dem Fenster ihres Abteils.
Omsk erreichten wir am Vormittag und rollten über den Irtysch.
Johannes und Matze mit Manolis, den sie in Wanderstiefel gesteckt haben.
Der Zeitplan des Transsib-Zuges 339/340, wie er in jedem Waggon aushängt.
Wir nehmen sein Angebot schließlich an und quetschen uns samt Gepäck in seinen Wagen.
Während wir noch im Dunkeln aus dem Bahnhof kamen, dämmerte es jetzt schon. Trotzdem war es verdammt früh und wir näherten uns unserem Ziel sehr schnell.
In der Wartezone des Flughafens Scheremetjewo 2.
Baikalnachtreffen im Herbst 05 in Brotterode: Wanderung zum großen Inselsberg (hinter mir läuft Andrej Suknew den Weg hinauf).
Baikalnachtreffen im Herbst 05 in Brotterode: Viele Teilnehmer aus Deutschland, Österreich der Schweiz und Liechtenstein sind gekommen.
Baikalnachtreffen im Herbst 05 in Brotterode: Zum Ende der Wanderung kam sogar die Sonne heraus.
Erinnerung an das Camp 2005: Regina und ich am Frolicha-See.
Erinnerung an das Camp 2005: Alle packen an.
Erinnerung an das Camp 2005: Ausgelassenhaeit am Lagerfeuer an der Ajaja-Bucht.
Erinnerung an das Camp 2005: Der Frolicha-Fluß - hier müsste eine Brücke hin.
Erinnerung an Khakusy 2005: Das Flüsschen nach dem Regen
Einer der Entwürfe für die Brückenkonstruktion - dieser hier kommt dem realen Ergebnis am nächsten.
Die Dreierabteile im Schlafwagen hatten wir als Double-Abteile gebucht und jeweils zu zweit belegt.
Unser Kurswagen Berlin-Kasan beim Halt in Frankfurt/Oder
Warschau-Hauptbahnhof - danach führen wir in die Abenddämmerung.
Ein Halt in Weißrussland - leider hatte ich es in Brest versäumt, zu fotografieren, obwohl wir dort einen sehr langen Stopp hatten.
Minsk - die Hauptstadt Weißrusslands. Ein Blick vom Hauptbahnhof.
Wir verlassen Minsk. In dieser Kurve wird die Länge unseres Zuges deutlich.
Nicht jeder Bahnhof hält Bahnsteige bereit, die lang genug für unseren Zug sind. So steht die Spitze des Zuges bereits außerhalb des Bahnhofs.
Johannes hat sich erstmals in Russland verpflegt: Das Eis für sofort, das Bier für nachher.
Letzter Halt im Tageslicht in Smolensk.
Der Goldene Ring - ein Gürtel alter Städte rund um Moskau - geprägt von alten Holzhäusern einerseits ...
...und in Gold gedeckten Kirchen und Kreml andererseits, welche einst die Grenze der Moskauer Rus sicherten.
Wladimir, neben Susdal die bekannteste Stadt des Goldenen Ringes.
Der Bahnsteig in Wladimir - es scheint, der ganze Zug vertritt sich die Beine.
Nach einer Busfahrt vom Bahnhof in die Innenstadt beginnen wir unseren Stadtrundgang am Gorkiplatz.
Christian und Marina auf dem Gorkiplatz - hier wird noch Swjeta zu uns stoßen.
Die Bolschaja Pokrowskaja ist die Prominierstraße von Nishni Novgorod. Sie verläuft vom Gorkiplatz bis zum trutzigen Kreml.
Historische Gebäude säumen die Prachtstraße und Marina und Sweta erzählen uns Wissenswertes darüber.
Das Theater in Ekaterinischem Klassizismus - dieser Zuckerbäckerstil wird bis heute in Russlands Architektur gern nachempfunden.
Damals wie heute: Im inneren des Kreml stehen Kirchen und repräsentative Verwaltungsgebäude. Rechts von uns (nicht im Bild) brennt die ewige Flamme, dahinter bildet die Kremlmauer einen majestätischen Balkon über der Wolga.
Der Kreml wurde einst auf einem Hügel unterhalb der Okamündung angelegt. Hier blickt man Wolgaaufwärts und sieht links hinter dem Kreml die Oka münden.
Das Minin-und-Poscharski-Denkmal in der Altstadt unterhalb des Kreml.
Während Regina, Christian und Oliver noch schnell Proviant beschafften, wartete ich mit Johannes und dem Gepäck in der Bahnhofshalle.
Anstelle der oberen Pritsche hängen im Lux-Waggon große Spiegel mit stilisiertem Baikal Motiv an den Wänden - ein Markenzeichen des 92-ger Zuges.
Ansonsten ist ein Lux-Waggon baugleich mit den Kupejny Schlafwagen, ...
...nur plüschiger und eben für nur 2 Personen gibts relativ mehr Platz.
Wie schon im Jahr zuvor staunte ich über Breite der Kama, die ja nur ein Nebenfluss der Wolga ist.
An der Kama liegt Perm, eine Industrie- und Binnenhafenstadt westlich vom Ural.
Durch die sanften Hügel des südlichen Ural winden sich die Schienen bis Jekaterinburg.
Am Kilometer 1777 markiert ein Obelisk die Grenze zwischen den Kontinenten Europa und Asien.
Proviantkauf auf dem Bahnsteig in Jekaterinburg - Oliver mit Verpflegung im Arm.
Neubauten am Stadtrand von Nowosibirsk
Frachtschiffe auf dem Ob, dem zweiten sibirischen Riesenfluß, den wir nach dem Irtysch passieren.
Auf dem Bahnhof von Nowosibirsk - unser Zug steht und am Bahnsteig herrscht emsiges Treiben.
Endlose flache Einöde Westsibiriens
Station Taiga - abendlicher Halt: Es gibt tatsächlich wieder mehr Wald zu sehen entlang der Strecke
Das neue Bahnhofsgebäude von Krasnojarsk war 2006 fertig gestellt
Diesmal ist auch der Bahnsteig neu gepflastert und kein Nebel über dem Jenissei vor den Bergen im Osten
Der Recke Jenissej - der wasserreichste sibirische Strom.
Taischet - Blick von der Fußgängerbrücke in Richtung Osten, wo sich die BAM von der Transsib trennt.
An der BAM ändert sich das Bild: Wälder, kaum Landwirtschaft, dafür Forstwirtschaft.
Relativ gemächlich zieht die BAM ihre Kurven durch die Taiga.
Das Bahnhofsgebäude von Ust-Kut, welches den Stationsnamen Lena trägt.
Gleich werden wir die Lena überqueren - Oliver fotografiert pausenlos.
Wir winden uns ins Baikalgebirge hinauf, umringt von zweitausender Gipfeln.
Einfahrt in den BAM-Tunnel vor Severobaikalsk - für Eisenbahnfan Oliver ein oligatorisches Fotomotiv.
Der erste Tag in Sewerobaikalsk - ein Fastfood-Mahl unterm Sonnenschirm am zentralen Platz.
Blick vom zentralen Platz in Richtung Hinterland.
Zunächst beluden wir den SchTEO-Bus mit unserer Camp-Ausrüstung, dann gings nach Nishneangarsk zum Hafen.
Der Bus am Anleger in Nishneangarsk. Von unserem Boot war weit und breit nichts zu sehen.
Wir bildeten eine Kette und entluden den Bus. Unser Boot war inzwischen auch da, aber wir durften noch nicht an Bord.
Nachdem der Kapitän das Boarding genehmigt hatte, luden wir das Gepäck aufs Oberdeck und bald danach legten wir ab.
Nach einer teilweise etwas verschlafenen Überfahrt kommen die Holzhäuser von Chakusy in Sicht.
An diesem Tag kümmern wir uns um die Infrastruktur, richten die Kochstelle ein und beginnen mit der Picknik-Launch.
Die Picknicklounge nimmt Konturen an, das Tarp wird aufgespannt.
Die erste gemeinsame Malzeit in unserer Picknicklounge.
Christian und Johannes beim Bau des Steges.
Schon bald stellten sich die ersten neugierigen Besucher ein. Später würden die Streifenhörnchen fast zur Plage werden.
Nach dem abendlichen Besuch der heißen Quellen sitzen Oliver und ich beim Sonnenuntergang vor dem kleinen Laden.
Den Abend lässt jeder auf seine Weise ausklingen - besonders romantisch ist es natürlich am Lagerfeuer.
Erläuterung der Konstruktion mit hilfe eines Models aus Hölzchen im Sand.
In der Mittagspause brauchten wir nur ein paar hundert Meter den Strand entlang zu laufen, um an den gedeckten Mittagstisch zu gelangen.
Am Abend war Enspannung in den Dünen angesagt.
Der Küchendienst beim Geschirr spülen am Steg.
Die Zelte unseres Camps waren in der heideartigen Taiga zwischen den Bäumen verstreut.
Aber zu den Dünen, von wo aus dieses Foto entstand, waren es nur ein paar Schritte.
Während im Hindergrund das Fundament der Nordpylone ausgerichtet wird, schält die kleine Tanja Rinde von einem Stamm.
Ein Strigun-Käfer sonnt sich auf einer abgelegten Jacke.
Der erste Pfosten der Nordpylone steht im Abendrot.
Sonnenuntergang - Der rote Feuerball versinkt hinter dem Kamm des Baikalgebirges am Westufer des Sees.
Die Streifenhörnchen (Burunduk) wurden von Tag zu Tag kecker und bedienten sich bald selbst am Frühstückstisch - hier ein stibitzter Kecks.
Blick nach Süden - das Tarp des Pickniks liegt geschützt hinter den Dünen
Um am Pylon zu arbeiten, bauten wir eine große Anstellleiter aus Brettern. Christian verbindet hier gerade die Pfosten.
Der Grund am Nordufer ist sumpfig - daher auch die Balkenlage zum Aufnehmen des Druckes. Die Pfostenlöcher und Zwischenräume wurden mit Kieselsteinen und Sand vefüllt.
Schon bald nachdem etwas sichtbar über den Boden ragte, stellten sich die ersten Neugierigen ein.
Die Mädchen schleppten Unmengen Sand vom Strand zum Bauplatz - meistens in Plastikschüsseln