Stammsitz der Bache Wechmar in Thüringen
Hinweistafel am Bachmuseum in Wechmar / Thüringen auf die "Bache" Urahnen von J.S. Bach, eingewandert sind die Urväters Bachs (Veit Bach als Bäcker-Müller) aus Böhmen, nicht Ungarn wie fälschlich behauptet...
Veit-Bach-Mühle ! Johann Sebastian Bach schreibt über seinen Stammvater Veit Bach, der am 8. Martii 1619 in Wechmar verstarb: „Er hat sein meistes Vergnügen an einem Cythringen gehabt, welches er auch mit in die Mühle genommen und unter währendem Mahlen darauf gespielet. Es muß doch hübsch zusammen geklungen haben, wiewohl er doch dabei den Tact sich hat imprimieren lernen und dieses ist gleichsam der Anfang zur Music bei seinen Nachkommen gewesen..“. Johann Sebastain Bach legt damit selbst den Ursprung der Musikalität seiner Familie in eine Mühle. Veit Bach kam zwischen 1590 und 1600 von *)„Ungern“ nach Wechmar zurück, er wurde begleitet von seinen Söhnen Hans, dem Spielmann und Caspar. Da alle den Beruf eines Bäckers erlernt hatten, fanden sie Arbeit im Wechmarer Oberbackhaus, dem heutigen Bach-Stammhaus. Dieses gehörte seit 1593 Nicol Eißer. *)Anmerkung: Nach neusten Erkenntnissen ist nicht Ungarn, sondern Böhmen als Ursprung zu benennen! (@Bildrechte- und Text-Angaben von www.wechmar-Bach.de)
Die berühmte Mühle von Veit Bach in Wechmar erstrahlt in neuem Glanz. Heute leben in Wechmar J. S. Bachs Ur-Enkel Elmar und Renate von Kolson, die in liebevoller Art und Weise das Museumsbildungswerk in der Veit-Bach-Mühle Wechmar betreuen.
Erinnerungstafel auf die Bache am Bachmuseum in Wechmar-Thüringen
Das Bachmuseum in Wechmar / Thüringen, Urstätte der "Bache" "Urväterheimat der Musikerfamilie Bach" J.S. Bach resümierte über seinen Urahnen "Veit Bach" wie folgt: "Er hat sein meistes Vergnügen an einem Cythringen gehabt, welches er auch mit in die Mühle genommen und unter währendem Mahlen darauf gespielt hat." Bis 2004 soll die Mühle des Ur-Urgroßvaters Veit Bach restauriert werden.
Zinken zur Bachzeit in der Ausstellung im Bachhaus Wechmar / Thüringen
Im Bachmuseum Wechmar, Ahnenabbildung (Stammbaum der Vorfahren von J.S. Bach)
(@ Die Fotorechte besitzt der Carus-Verlag, Stuttgart) Zur Vergrößerung die Lupe oben rechts am Rand benutzen und mit dem Mouszeiger im Bild bewegen !! - Der Stammbaum von Johann Sebastian Bach -
Foto: Johann Ambrosius Bach, geboren am 22.02.1645 in Erfurt, gestorben am 20.02.1695 in Eisenach Der Vater von Johann Ambrosius Bach ist der Stadtmusikant Christof Bach d.Ä.. Johann Ambrosius Bach war der Vater von "Johann Sebastian Bach" und ein Zwillingsbruder von Johann Christoph Bach (1645-1693). Von ihnen wird berichtet, dass sie sich so ähnlich sahen, dass selbst ihre Frauen sie nur mit Mühe unterscheiden konnten. Carl Philipp Emanuel Bach vermerkt dazu in der Familienchronik: "ein Wunder für große Herren und jedermann".
Lebensstationen von Johann Sebastian Bach, Hinweistafel in dem wiederhergestellten Turm der St. Michaeliskirche in Ohrdruf, Wirkungsstätte seines Bruders Johann Christoph Bach
In jungen Jahren Bildnis von Johann Sebastian Bach
Johann Sebastian Bach
Das Siegel von Johann Sebastian Bach, das von ihm selbst entworfen wurde. Erstellt aus den Initialen JSB gerade und spiegelverkehrt.
Porträt in Öl Johann Sebastian Bach von Elias Gottlob Haußmann, Leipzig, 1748 geschaffen. Privatbesitz: Princeton, New Jersey, USA
In 1750 erstellt das "Volbach Portrait" J.S. Bach in seinem Sterbejahr 1750.
Bleistiftzeichnung J.S. Bach (Urheberrechte: Privatbesitz, Copyright: Alexander Behrens)
Johann Sebastian Bach in Potsdam, Bach spielt vor Friedrich II dem Großen
Vermutlich spielt hier J.S. Bach während seiner Tätigkeit in Weimar die Orgel in der Himmelburg ! (@Bildrechte bei bachhausweimar.)
Im Kreise der Familie Johann Sebastian Bach
Ältester Sohn von J.S. Bach; Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784) aus seiner Feder stammen Klavier- und Kammermusik, Konzerte und geistliche Kantaten. Auf hohem kompositionstechnischem Niveau unternimmt er eine reizvolle Synthese von hochbarock-komplexem und galant-empfindsamem Stil. Während seine Instrumentalwerke vornehmlich in Dresden (1733–1746) und Berlin (1774–1784) entstanden und einem prachtvollen höfischen Stil verpflichtet sind, gehören die Vokalwerke seiner Wirkungszeit als Organist und Musikdirektor der Hallenser Marktkirche (1746–1764) an und zeichnen sich durch ihre expressive Kühnheit und Virtuosität aus. (@ Inhaltsrechte und Angaben Carus-Verlag.)
Zweitälstester Sohn von J.S. Bach; Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) Das überaus umfangreiche Schaffen Carl Philipp Emanuel Bachs (1714–1788) erfreute sich schon zu seinen Lebzeiten allgemein hoher Wertschätzung und einer dementsprechend ungewöhnlich großen Verbreitung. Die frühen Werke stehen unter dem Einfluß der Berliner Schule. In seinen späteren Werken jedoch entwickelte der Komponist einen durch und durch individuellen, von zeitgenössischen Modeströmungen unabhängigen Stil, der besonders in den während seiner Zeit als Hamburger Musikdirektor (1768–1788) entstandenen geistlichen Vokalwerken zu finden ist. (@ Inhaltsrechte und Angaben Carus-Verlag.)
Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795) zweitjüngster Sohn von J.S. Bach; genannt der "Bückeburger Bach" Die Werke des Bückeburger Konzertmeisters Johann Christoph Friedrich Bach (1732– 1795) stehen im Spannungsfeld zwischen dem Schaffen seines älteren Bruders Carl Philipp Emanuel und der zeitgenössischen italienischen Musik. Neben groß angelegten und ambitionierten Oratorien hinterließ er zwei kunstvoll gestaltete Motetten, eine Reihe festlicher Kantaten und vor allem eine große Zahl von Instrumentalwerken, die sich teilweise bereits dem Klangidiom der Klassik nähern. (@ Inhaltsrechte und Angaben Carus-Verlag.)
Johann Christian Bach (1735–1782), der jüngste Sohn des Thomaskantors, prägte seinen persönlichen Stil besonders während eines mehrjährigen Aufenthalts in Italien (1755–1762) aus – einer Zeit, in der seine Verbindungen zur musikalischen Welt seines Vaters und seiner älteren Brüder weitgehend abrissen. Seine eingängigen und melodiösen Kompositionen, die den jungen Mozart nachhaltig beeinflussen sollten, sind von der noblen Eleganz und Kantabilität der italienischen Opernarie geprägt. Neben zahlreichen Bühnenwerken, die zum größeren Teil in seiner Londoner Zeit (1762–1782) entstanden, schrieb J.C. Bach auch geistliche Vokalwerke und Instrumentalmusik für fast alle zu seiner Zeit geläufigen Besetzungen. (@ Inhaltsrechte und Angaben Carus-Verlag)
Hinweistafel an der Georgenkirche in Eisenach / Thüringen (Taufkirche von Johann Sebastian Bach)
(Fotorechte: Stadt Eisenach) -- Georgenkirche in Eisenach / Thüringen
Innen-Ansicht mit Blick auf den Altarraum der Georgen-Kirche in Eisenach / Thüringen, hier wurde J.S. Bach am 23.03.1685 getauft.
Blick auf die in 1982 renovierte Schuke-Orgel in der Georgen-Kirche in Eisenach / Thüringen
Eisenach Bach-Museum mit der Erweiterung links der Neubau
Bach-Museum Eisenach, Profil von J.S. Bach
Der Anatom Wilhelm His untersuchte das Skelett von J.S. Bach. Der schriftliche Befund liegt im Bach-Museum Eisenach aus.
Eisenach Bach-Museum, in der Ausstellung die J.S. Bach-Büste
(Fotorechte: dpa) - Der Schädel von Johann Sebastian Bach... im Bachmuseum Eisenach ausgestellt.
Computer-Simulationen der neuen Bach-Büste ! - (Bildrechte: dpa)
Wie der berühmte Musiker zum Ende seines Lebens hin wohl aussah, war bisher nur von einem 1746 gemalten Gemälde von Elias Gottlob Haußmann abzulesen. Es ist nach Angaben von Eisenachs Museumsdirektor Jörg Hansen das einzige überlieferte Bild, für das Bach selbst Modell gesessen hat. Eine gewisse Ähnlichkeit ist schon festzustellen, wenngleich sich Musikliebhaber doch ein wenig von ihren bisherigen Vorstellungen trennen müssen. Die schottische Anthropologin gilt als ausgewiesene Spezialistin ihres Fachs. Sie hat bereits dem Pharao Tut-ench-Amun und dem heiligen Nikolaus ein Gesicht gegeben. Nach ihren Angaben liegt die Annäherung an die Wirklichkeit bei etwa 70 Prozent. Ein 100- prozentige Rekonstruktion sei nicht möglich. Ein Geheimnis bleibt neben der Gesichts- auch die Augenfarbe. (Alle Angaben aus der Zeitung: DIE WELT) - (Bildrechte: dpa)
Der rekonstruierte Schädel von Johann Sebastian Bach wurde am Montag, 3. März, in der Berliner Charité erstmals öffentlich präsentiert. Die Anthropologin Caroline Wilkinson von der schottischen Universität Dundee ließ das Antlitz Bachs im Auftrage des Eisenacher Bachhauses wiederentstehen. Dort wird die nach ihrem Computermodell geschaffene Wachsbüste vom 21. März an die Attraktion der Sonderausstellung "Bach im Spiegel der Medizin" sein. (Bildrechte dpa)
Bildnis der St. Michaeliskirche in Ohrdruf vor der Zerstörung, wiederaufgebaut wurde nur der Turm, Wirkungsstätte des ältesten Bruders Johann Christoph Bach, Organist
Zum Bachjahr 2000 erstelltes Erinnerungs-Monument für J.S. Bach in Ohrdruf vor dem Turm der St. Michaeliskirche
Wiederaufgebauter Turm der St. Michaeliskirche in Ohrdruf/Thüringen, hier verbrachte J.S. Bach seine Jugendjahre nach dem Tod seiner Eltern
Mit seinem Freund Erdmann machte sich der 15-jährige Johann Sebastian um 1700 nach Lüneburg auf. Johaniskirche Lüneburg, hier wirkte während seiner Schulzeit von J.S. Bach als Organist Georg Böhm aus der Nähe von Ohrdruf/Thüringen stammend. Mit ihm verband sich eine innige Freundschaft
1551-53 Bau der großen Brabant-Renaissance-Orgel durch Hendrik Niehoff in Hertogenbosch 1652 Überholung und Vergrößerung der Orgel durch Friedrich Stellwagen aus Lübeck 1712-15 Umbau und Erweiterung durch Matthias Dropa 1852 Umbau durch Eduard Meyer 1922
Gasse zur Michaeliskirche in Lüneburg hier war J.S. Bach von 1700 bis 1702 als Schüler in dem Michaeliskloster
Michaeliskirche in Lüneburg (Bachkirche) hier sang Bach im Motettenchor
Blick auf die Bachkirche Michaeliskirche von Lüneburg
Bachinschrift an der Michaeliskirche in Lüneburg
Hinweise auf den Aufenthalt von J.S.Bach in Lüneburg im St. Michaelis-Kloster von 1700 bis 1702
Die Dropa-Orgel in St. Michaelis in Lüneburg
Die Dropa-Orgel in St. Michaelis, Lüneburg
Bild der "Furtwängler & Hammer-Orgel" in der Unterkirche von der Michaeliskirche in Lüneburg
Furtwängler & Hammer-Orgel in der Unterkirche von St. Michaelis, Lüneburg
Neubau der Chor-Orgel von Haseborg in 2000 in der Michaeliskirche in Lüneburg
Inschrift zum Kloster St. Michaelis in Lüneburg, für zwei Jahre von 1700 bis 1702 war J.S. Bach als Schüler an dieser Stätte.
Schulzeit von J.S. Bach von 1700 bis 1702 im Michaeliskloster in Lüneburg
Arnstadt Museum Zum Palmenbaum. Johann Sebastian Bach wird hier mit einer besonderen Gedenkstätte gewürdigt. Von ihm findet man zum Beispiel Zeugnisse aus seinem Leben und Wirken in der Stadt. Das beste Stück der Ausstellung ist der kleine, originale Spieltisch der Wender-Orgel, die Bach 1703 in Arnstadt geprüft hat.
Ostseite der Bachkirche Arnstadt-Thüringen / Hopfenbrunnen mit Bachkirche, Hier hatte J.S. Bach von 1703 bis 1707 seine 1. Anstellung als Organist an der Bachkirche
Hinweis an der Bachkirche in Arnstadt-Thüringen
Bachkirche Arnstadt
Nordportal der Bachkirche Arnstadt-Thüringen mit den Rundfunk-Übertragungswagen des MDR
Blick auf die neue Wender-Orgel in der Bach-Kirche in Arnstadt / Thüringen.
Innensicht der Bachkirche Arnstadt
Anrnstadt, Bach-Denkaml des jungen J.S. Bach Das ungewöhnlichste Bach-Denkmal: Der Hallenser Bildhauer Bernd Göbel schuf es 1985 zum 300. Geburtstag des Komponisten.
(Fotorechte: Stadt Mühlhausen) --- Divi Blasii Kirche" in Mühlhausen/Thüringen, in der Bach ein Jahr als Organist von 1707 bis 1708 angestellt war. Zum Mühlhäuser Ratswechsel 1708 wird seine Kantate "Gott ist mein König" (BWV 71) aufgeführt.
J.S. Bach-Kirche Divi Blasii in Mühlhausen - Thüringen
Hinweis auf J.S. Bach an der Divi Blasiikirche in Mühlhausen-Thüringen
Blick auf die 1959 restaurierte Schuke-Orgel der Divi Blasii Kirche Mühlhausen
Wender-Schuke-Orgel in der Divi Blasiikirche von Mühlhausen. An dieser Orgel war J.S. Bach von 1707 bis 1708 als Organist tätig
Bachkirche in Mühlhausen-Thüringen: Divi Blasiikirche
Weihe des neuen Bach-Denkmals vor der Divi Blasiikirche in Mühlhausen-Thüringen am 9.8.2009
Das Bachdenkmal vor der Divi Blasiikirche in Mühlhausen vor der Enthüllung am 9.8.2009
Die Bronzeplastik des Hallenser Künstlers" Klaus Friedrich Messerschmidt" aus Halle an der Saale - zeigt den 22-jährigen Johann Sebastian Bach vor der Nordwestseite der Divi Blasii Kirche in Mühlhausen-Thüringen - in der J.S. Bach von 1707 bis 1708 als Organist wirkte. Die Einweihung erfolgte am 9.8.2009.
Das neue J.S. Bach-Denkmal vor der Divi Blasiikirche in Mühlhausen, Weihe am 9.8.2009
J.S. Bachdenkmal vor der Divi Blasiikirche in Mühlhausen-Thüringen, Weihe am 9.8.2009
Ansicht der St. Bartholomäi-Kirche in Dornheim / Thüringen, Nähe Arnstadt, hier fand am 17.10.1707 die erste Trauung von J. S. Bach mit seiner Cousine II. Grades "Maria Barbara Bach" statt.
J.S. Bach und Maria Barbara Bach Gedenkmonument an der Traukirche St. Bartholomäi in Dornheim-Thüringen
Innen-Ansicht der St. Bartholomäi-Kirche in Dornheim / Thüringen mit Blick auf die in den 80er Jahren renovierte Schönefeld-Orgel.
J.S. Bach Weimar Als Organist und Kammermusicus wird er nun fast zehn Jahre, bis 1717, in Weimar bleiben. Er bemüht sich um eine prachtvolle Kirchenmusik. Eine gute Zeit beginnt. Um die 150 Gulden verdient Bach, später werden es sogar 250 und er bekommt den Titel Konzertmeister verliehen. Bachs neuer Auftrag am Hof sieht vor, monatlich eine Kantate zu komponieren und in der Himmelsburg aufzuführen. Erstmals verfügt Bach über ein professionelles Orchester und ebensolche Sänger. In Weimar kommt Bach auch mit der italienischen Musik in Berührung. Seine Begeisterung gilt vor allem Vivaldi, ihn reizt der sparsame, wohlproportionierte Stil. Diskret beginnt Bach, sich nach einer anderen Stelle umzusehen. Am Hof von Fürst Leopold von Anhalt-Köthen lockt ein fürstlichen Gehalt von 400 Gulden. Der Herzog muss Bach schließlich ziehen lassen, auch wenn er ihn zunächst in der Landrichterstube vier Wochen einsperrte, um ihn abzuhalten. Die Arrestzeit nutzt Bach, um in Ruhe an dem berühmten "Orgelbüchlein" zu schreiben.
J.S. Bach - Büste in Weimar
Stadtkirche St. Peter und Paul, genannt Herder-Kirche in Weimar
Stadtkirche St. Peter und Paul (Herder-Kirche) in Weimar. Mit Blick auf die in den 90er Jahren renovierte Sauer-Orgel. Fotorechte: bei @ Martin
Die renovierte Sauer-Orgel in der Herder-Kirche, Weimar
Stadtkirche St. Peter und Paul (Herder-Kirche) in Weimar. Mit Blick auf den Flügel-Altar von Lukas Cranach d.Ä. mit Bildnis von Luther. Dieser wurden nach seinem Tod 1553 von seinem Sohn Lukas Cranach d.J. im Jahr 1555 vollendet.
Historische Ansicht des Fürstlichen Schlosses von Köthen, die 4. Wirkungsstätte von J.S. Bach in den Jahren von 1717-1723
Relief von J.S. Bach in Köthen. Köthen: Bach entdeckt die Klangfarben des Orchesters Der neu ernannte Kapellmeister am Hof von Fürst Leopold von Anhalt-Köthen geht 1717 an eine völlig andere Aufgabe. Denn eigentlich kommt der in Köthen übliche, reformierte Gottesdienst ohne Musik aus, abgesehen vom Choralsingen. Für Bach bedeutet das eine Wende im kompositorischen Schaffen. Der Kirchenmusiker stellt sich darauf ein, weltliche Musik zu schaffen. Zu seinen Verpflichtungen gehört es, bei Festtafeln, auf Hofbällen, Paraden und Anlässen wie Taufen, Hochzeiten und Begräbnissen für die Musik zu sorgen. Auch Kammer- und Hausmusik obliegen ihm.
Die Jakobskirche in Köthen. Bach verfügt in Köthen über ein gutes Orchester, insgesamt 18 Leute, gelegentlich gesellt sich der Fürst dazu. Ein aufgeklärter Mann, ohne kriegerische Ambitionen, dazu Zu den Suiten heißt es später bei Goethe, man sehe die Reihe geputfehlten wohl auch die Mittel. Er singt Bariton, spielt Violine, Gambe und Cembalo. Einen Zwang zum Komponieren gibt es nicht. Bach komponiert für seine Kapelle am Hof, aber auch Stücke für Tasteninstrumente. In Köthen entstehen Hauptwerke wie die "Brandenburgischen Konzerte". Bewunderung wird seiner Fähigkeit gezollt, die Klangfarben des Orchesters spielen zu lassen und virtuos mit der Rhythmik umzugehen. In Köthen schreibt er außerdem die Englischen und Französischen Suiten. Albert Schweitzer findet, die "versunkene Welt der Grazie und Eleganz" werde in die neue Zeit herüber gerettet. Schließlich schuf Bach den ersten Teil des "Wohltemperierten Klaviers" in seiner glücklichen Köthener Zeit, die endet, als sein Fürst eine "amusa" zur Frau nimmt ...
St. Agnus, evang. Bachkirche in Köthen (Sachsen-Anhalt) Das barocke Bauwerk wurde 1694-98 errichtet. In dieser Kirche hatte J.S. Bach einen ständigen reservierten festen Sitzplatz. Der spätgotische Flügelaltar des frühen 16 Jhd., mit einem wertvollen Abendmahls-Gemälde aus der Chranach-Werkstatt (nach 1565) und einer Kopie des Bildes aus der Dessauer Kirche über die Stifterin der Kirche, Fürstin Gisela Agnes (+1740) von Aantonie Pesne. @Fotorechte und Angaben von http://www.schwabenmedia.de/Kirchen/Bach/Koethen/St-agnus.htm
Das Bachdenkmal mit Brunnen wurde am 21. März 1885 in Köthen auf dem Bachplatz errichtet. @Fotorechte und Angaben von http://www.schwabenmedia.de/Kirchen/Bach/Koethen/Bachdenkmal-und-brunnen.htm
Schloss in Köthen Wirkungsstätte von J.S. Bach in der Zeit von 1717 bis 1723 am dortigen Hof, seine fruchtbarsten und schönsten Jahre
Innenhof des Schlosses Köthen
Konzertraum und genutzt als Kirchenraum mit Historischer restaurierter "Zuberbier-Orgel" aus dem Jahre 1754 im Kellergeschoss vom Schloss Köthen (Sachsen-Anhalt).
Die im Kellergeschoß liegende barocke Schlosskapelle in der Gestaltung von 1731 wurde nach umfangreichen Sanierungsarbeiten 1991 dem Publikum wieder zugänglich gemacht. Zu ihrem Inventar zählen neben anderen barocken Ausstattungsstücken die 1993 fertiggestellte Replik eines Miethke-Cembalos (1719) und eine restaurierte Zuberbier-Orgel aus dem Jahre 1754. Der Raum ist Konzert-, Veranstaltungs- und Ausstellungsraum, dient aber ebenso kirchlichen Zwecken. @Fotorechte und Angaben von http://www.kulturstaetten-koethen.de/kultur/kult_6_1.htm
Aussenansicht des Schlosses Köthen
Über der Bachgedenkstätte öffnet sich der Spiegelsaal (ehemaliger Thronsaal des Schlosses) den Besuchern. Der prachtvolle Saal in spätklassizistischer Ausstattung aus dem Jahre 1822 (Christian Gottfried Heinrich Bandhauer) bildet den Rahmen für die Köthener Bach-Festtage, den Nationalen Bach-Wettbewerb für junge Pianisten, den "Köthener Herbst", Kammerkonzerte und andere festliche Veranstaltungen. Auch er gehört zum Rundgang durch das Schloss. @Fotorechte und Angaben von http://www.kulturstaetten-koethen.de/kultur/kult_6_1.htm
@Fotorechte und Angaben von http://www.kulturstaetten-koethen.de/kultur/kult_6_1.htm Im Bild eine "Viola d'amore", Georg Aman (1720) im Bachzimmer, Köthener Schloss. Durch das "Violen-Portal" hindurch betritt man den "Binnenraum", mit den Soloinstrumenten des 2. Brandenburgischen Konzerts. Der Rückzugsraum, den Bach in Köthen ab 1721 gewann und zur intensiven Befassung mit Solowerken nutzte, soll die "Nische mit dem Komponistentisch" zusammen mit dem berühmten Erdmannbrief versinnbildlichen gleichsam als Rückzugsraum, den Bach in Köthen offenbar gewann und der seiner intensiven Befassung mit Solowerken genützt hat.
Weitere Aussenansicht auf das Schloss Köthen
Gasse in Köthen mit Blick auf die Türme der Jakobuskirche Veranstaltungstätte im Bachjahr 2000
Das Neue Rathaus entstand 1899-1905 im Südwesten der Altstadt, auf dem Gelände der alten Festungsanlage Pleißenburg aus dem 13. Jahrhundert ....
Leipzig "Altes Rathaus"
Leipzig Altes Rathaus
Das Alte Rathaus in Leipzig
Arkaden des alten Rathauses in Leipzig
Rathaus-Saal im alten Rathaus in Leipzig
Anstellungsdokument von J.S. Bach im alten Rathaus-Saal in Leipzig. Altes Rathaus, Ratsstube (hier unterzeichnete er am 5.5.1723 seinen Vertrag als Thomaskantor)
Anstellungsdokument des J.S- Bach von dem Rat der Stadt Leipzig und der Ernennung zum Thomaskantor und Musikdirektor in 1723. Ausliegend im Rathhaussaal des Alten Rathauses.
Die Thomaskirche Der bauliche Ursprung der Thomaskirche liegt im Jahre 1212 – im gleichen Jahr wurde sehr wahrscheinlich auch der berühmte Thomanerchor gegründet, der bis heute mit der Thomaskirche fest verbunden ist. Auch außerhalb des Gedenkens an Bach und Mendelssohn hält St. Thomas noch weitere musikalische Verwandtschaften bereit. Der Minnesänger Heinrich von Morungen soll im Thomaskloster tätig gewesen sein und er habe anlässlich seines Eintritts eine Reliquie des Heiligen Thomas als Geschenk überreicht, die er aus Indien mitbrachte. Eine andere historisch bedeutende Person war der Reformator Martin Luther, der zu Pfingsten 1539 in der Thomaskirche predigte. Musikhistorisch prägt Johann Sebastian Bach eindeutig das kulturelle Erbe dieser Kirche, der hier von 1723 bis zu seinem Tode 1750 Thomaskantor war. Anlässlich des Bachjahres 1950 wurde sein Leichnam aus der zerstörten Johanniskirche überführt – somit fand er seine letzte Ruhe an dem Ort, welchen er schöpferisch am meisten geprägt hatte.
Blick vom MDR-Turm auf die Thomaskirche Leipzig
Die Thomaskirche in Leipzig, Wirkungsstätte von J.S. Bach. Sicht auf die Kirche aus Richtung Osten.
Fotorechte: Bacharchiv, Leipzig, Thomaskirche in Leipzig, Nachtansicht
Bach-Denkmal von Carl Seffner eingeweiht am 17.5.1908 vor der Thomaskirche in Leipzig. In Leipzig stirbt 1722 der Thomaskantor Johann Kuhnau nach 40 Jahren im Amt. Bach hatte Kuhnau bei einer Orgelabnahme in Halle kennen gelernt und er sucht nach einer neuen Stellung, denn in Köthen will er nicht bleiben. Bach sehen die Ratsherren als dritte Wahl, weil die Bewerber Telemann und Graupner vor ihm abgesprungen waren. Allerdings "excellirte" er dann vor den Herren beim Probespiel am Clavier mit seiner Probekantate "Jesus nahm zu sich die Zwölf".
Rückseite des Bach-Denkmals (1908 von Seffner) gespickt mit Orgelpfeifen
J.S. Bach-Denkmal AmThomaskirchhof in Leipzig
Thomaskirche Leipzig. Sicht aus Richtung Osten
Thomaskirche Leipzig
Haupteingang zur Thomaskirche Leipzig. Am 30. Mai jedenfalls führt Bach seine Antrittskantate "Die Elenden sollen essen" auf. Am 1. Juni 1723 wird er feierlich in sein Amt eingeführt. Als Musikdirektor hat er die Aufsicht über die Kirchenmusik an den drei Hauptkirchen: Thomas, Nikolai und Neue Kirche sowie St. Peter. Die Pauliner- bzw. Unikirche liegt außerhalb seines Bereichs, woran er sich nicht immer halten wird.
Bachdenkmal und Sicht auf den Seiteneingang der Thomaskirche Leipzig
Süd-Westfront der Thomaskirche Leipzig
Der West-Eingang zur Thomaskirche Leipzig
Thomaskirchhof an der Thomaskirche Leipzig mit Blick auf die ehemalige Thomasschule und Bachdenkmal
Bachdenkmal an der Thomaskirche, Leipzig
Thomaskirchhof mit Bach-Denkmal
Das Bosehaus in Leipzig gegenüber der Thomaskirche. Das Bach-Archiv Leipzig hat seinen Sitz im so genannten Bosehaus, einem der ältesten historischen Gebäude an der Südseite des Thomaskirchhofs. Georg Heinrich Bose, ein wohlhabender Gold- und Silberwarenhändler, erwarb 1710 das heute seinen Namen tragende Haus. Die Familie Bach, die von 1723 bis 1750 gegenüber in der nicht mehr erhaltenen Thomasschule wohnte, verband mit der Familie Bose neben der Nachbarschaft am Thomaskirchhof eine enge Freundschaft.
Das Bosehaus Das Leipziger Bach-Museum befindet sich im „Bosehaus“. Es steht direkt gegenüber der Thomaskirche, einer der wichtigsten Wirkungsstätten Johann Sebastian Bachs. Der Renaissance-Bau wurde 1711 von dem Gold- und Silberwarenkaufmanns Georg Heinrich Bose erworben und umfassend umgebaut. Nur wenige Schritte entfernt, in der nicht mehr erhaltenen Thomasschule, wohnte von 1723 bis 1750 die Familie Bach. Sie verband mit Bose nicht nur direkte Nachbarschaft, sondern auch eine enge Freundschaft. Eine Besonderheit des Hauses ist der sogenannte „Sommersaal“, denn er besitzt eine per Seilzug zu öffnende Schall- bzw. Echokammer, die als Deckengemälde verziert ist. Damals wie heute gibt sie Musikern Gelegenheit, mit akustischen Effekten zu überraschen. Der einzigartige Saal konnte Ende 2002 nahezu in den Zustand von 1711 zurückversetzt werden.
Fotorechte Bachmuseum Leipzig, Eingang zum Bach-Museum in Leipzig
Das Bosehaus in Leipzig. Stätte des Bach Archivs.
Cafe Bachstüber'l gegenüber der Thomaskirche in Leipzig
Die ehemalige Thomasschule an der Thomaskirche Leipzig, in der linken Hälfte der Thomasschule wohnte die "Bach-Familie." An diese Stelle wurde 1902-03 das neue Thomashaus erbaut.
Thomas-Schule und Thomas-Kirche (Bildrechte BachArchiv)
Das Nachfolgegebäude der alten Thomasschule das "Thomashaus" im "Bernsteinzimmer" des Gebäudes am Thomaskirchhof 18, wird das "Thomas-Café", betrieben, welches sich großer Beliebtheit erfreut. Im Obergeschoß des vorgenannten Gebäudes ist eine "Komponierstube" zur Besichtigung eingerichtet.
An der ehemaligen Stelle der Thomas-Schule wurde das neue Thomashaus (Superintendentur) errichtet.
Ausstellungsraum im "Thomashaus (Superintendentur) an der Thomaskirche die "Thomaner" und das bekannte Bachbildnis von Hausmann
Sitzungszimmer im Thomashaus (Superintendentur)
Im Vordergrund die ehemalige Thomasschule heute steht dort das Thomashaus (Superintendentur).
An der ehemaligen Thomasschule (heute das Thomashaus, Superintendentur) Hinweistafel auf Johann Sebastian Bach, sein Wirken in Leipzig
An der ehemaligen Thomasschule (heute das Thomashaus, Superintendentur) in Leipzig eine Erinnerungstafel auf die 2. Ehefrau von J.S. Bach, seine Gattin: "Anna Magdalena Bach"
Der neue Bach-Shop an der Thomaskirche in Leipzig
Besucheransturm zum Abschlusskonzert Bachfest 2008, obligate Aufführung der h-Moll-Messe, BWV 232 von. J.S. Bach in der Thomaskirche Leipzig
Altarraum der Thomaskirche Leipzig, das Taufbecken an dem 11 Kinder von J.S. Bach getauft wurden und Grabstätte von J.S. Bach seit 28.07.1949
Fotorechte dpa, Aufführung des Weihnachtsoratorium von J.S. Bach in der Thomaskirche in Leipzig
Das Taufbecken in der Thomaskirche Leipzig, hier wurden 11 Kinder von J.S. Bach getauft
Bachfest 2007 Monteverdi Choir mit Gardiner in der Thomaskirche Leipzig
Grabstätte von J.S. Bach in der Thomaskirche in Leipzig
Altarraum mit Taufbecken und Grabstätte von J.S. Bach in der Thomaskirche in Leipzig. Johann Sebastian Bach wird auf dem Friedhof der Johanniskirche bestattet. Einen Grabstein kann sich die Familie nicht leisten. Und schon ein halbes Jahrhundert später wird man den genauen Ort des Grabs vergessen haben. Als 1894 die Johanniskirche erweitert wird, findet man drei Eichensärge. Man erinnert sich, dass einer die Gebeine des großen Bach enthält und bestattet seine sterblichen Überreste in der Krypta der Johanniskirche. Am 28.07.1949 wird der Sarg erneut umgebettet, in den Chorraum der Thomaskirche - die Wirkstätte des Kantors.
Grabstätte J.S. Bach Thomaskirche Leipzig
Altar in der Thomaskirche Leipzig
Die Kanzel in der Thomaskirche Leipzig
Die Mitwirkenden des Abschlusskonzertes zum Bachfest 2008 in der Thomaskirche Leipzig. Das Bachfest Leipzig 2008 endete mit einer Aufführung der h-Moll-Messe BWV 232, für 2 Soprane, Alt, Tenor, Bass, vier-bis achtstimmigen Chor, 3 Trompeten, Pauken, Corno da caccia, 2 Traversflöten, 3 Oboen, 2 Oboen d'amore, 2 Fagotte, Streicher und Basso continuo, in der restlos ausverkauften Thomaskirche Leipzig. Mit Sir Roger Norrington, Leitung, Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und dem RIAS Kammerchor Berlin sowie den Solisten Dominique Labelle (Sopran), Annette Markert (Alt), James Taylor (Tenor) und Yorck Felix Speer (Bass) gelangte das Bachfest 2008 zum abschließenden Höhepunkt.
Das Bachfenster in der Thomaskirche Leipzig
Die Bach-Grabstätte in der Thomaskirche, am 28.07.1949 wurde der Sarg aus der Krypta der Johanniskirche in den Chorraum der Thomaskirche überführt worden.
Die große renovierte Sauer-Orgel in der Thomaskirche Leipzig
-- Fotorechte: Jürgen Ernst -- Die neue Woehl-Bach-Orgel erbaut in 2000 in der Thomaskirche Leipzig. -- Abbildung: Die neue Bach-Orgel auf der Nordempore der Thomaskirche. Sie dient der Wiedergabe der Orgelwerke Johann Sebastian Bachs und wurde von der Marburger Orgelwerkstatt Gerald Woehl im Jahr 2000 gebaut. Der Klang des Instruments mit seinen 61 Registern auf 4 Manualen und Pedal ist den mitteldeutschen Orgeln des 18. Jahrhunderts nachempfunden. -- Fotorechte: Jürgen Ernst --
Die in 2000 fertg erstellte und geweihte neue Bach-Orgel in der Thomaskirche Leipzig, erstellt von der Orgelbaufirma "Woehl" aus Marburg
Registerzüge der neuen Bachorgel in der Thomaskirche Leipzig
Spieltisch der neuen Bachorgel in der Thomaskirche Leipzig
Die Bach-Insignien an der neuen Bach-Orgel in der Thomaskirche Leipzig
Die Orgelempore mit der Sauer-Orgel in der Thomaskirche Leipzig. "Anekdote" -- Bach leitete einmal in der Thomaskirche die Probe für eine Kantate. An einer bestimmten Stelle setzte der Chor nicht richtig ein, obwohl Bach mehrmals hintereinander hatte proben lassen. Schließlich riss ihm die Geduld, und er rief mit donnernder Stimme: “Der Chor fällt ein!” Die Wirkung war unbeschreiblich. In wilder Panik stürzten Mitwirkende und Zuhörer zu den Türen und stürmten hinaus, um dem vermeintlichen Gebäudeeinsturz zu entgehen. In einem Chaos von Notenblättern und umgestürzten Stühlen blieb schließlich nur Bach einsam und fassungslos zurück. Als er begriff, was er mit seinen Worten angerichtet hatte, lachte er schallend über das Missverständnis.
Das Luther-Fenster in der Thomaskirche Leipzig
Erinnerungstafel von J.S. Bach in der Thomaskirche Leipzig
Autographe Partitur der Kantate BWV 22 "Jesus nahm zu sich die Zwölfe" von J.S. Bach
Handschriftliche Aufzeichnungen von J.S. Bach in der Ausstellung in der Thomaskirche Leipzig
Programmheft zu Pfingsten von 1731 in der Ausstellung in der Thomaskirche Leipzig
Bildnis von J.S. Bach von einem unbekannten Meister. In der Ausstellung der Thomaskirche zu besichtigen.
Faksimile vom Weihnachtsoratorium J.S. Bach
Violinen und Bratschen des 18. Jahrh. in der Ausstellung in der Thomaskirche Leipzig
Bratsche und Cello aus dem 18. Jahrh. in der Ausstellung in der Thomaskirche Leipzig
Nikolaikirche Leipzig, 2. Hauptwirkungsstätte von J.S. Bach
Haupteingang zur Nikolaikirche Leipzig
Altarraum der Nicolaikirche Leipzig
J.S. Bach - Büste in der Nikolaikirche Leipzig
Büste von J.S. Bach in der Nikolaikirche Leipzig
J.S. Bach-Büste in der Nikolaikirche Leipzig
Bachfest 2007 Monteverdi Choir und English Baroque Soloists in der Nikolaikirche Leipzig
Die Ladegast-Orgel in der Nikolaikirche Leipzig
Neuer Porsche-Spieltisch der Ladegast-Orgel in der Nikolaikirche in Leipzig. Im modernen Porsche-Designe von der Firma Porsche gestiftet.
Ladegast-Orgel in der Nikolaikirche Leipzig
Blick auf die rstaurierte Ladegast-Orgel in der Nikolaikirche Leipzig
Das alte Bachdenkmal von Felix Mendelssohn Bartholdy gestiftet.
Das alte Bachdenkmal. 1840 gab Felix Mendelssohn Bartoldy in der Leipziger Thomaskirche ein Benefizkonzert für das von ihm iniziierte, weltweit erste Bachdenkmal. Im Jahre 1843 wurde dieses dann eingeweiht. Heute gilt es als das "Alte Bachdenkmal" und steht in den Grünanlagen am Dittrichring.
Das alte Bachdenkmal von Felix Mendelssohn Bartholdy gestiftet. 1840 gab Felix Mendelssohn Bartoldy in der Leipziger Thomaskirche ein Benefizkonzert für das von ihm iniziierte, weltweit erste Bachdenkmal. Im Jahre 1843 wurde dieses dann eingeweiht. Heute gilt es als das "Alte Bachdenkmal" und steht in den Grünanlagen am Dittrichring.
Am Dienstag 28. Juli 1750 verstarb J.S. Bach. Seine Beisetzung erfolgte am 31.07.1750, 3 Tage nach seinem Tod in einem Eichensarg südlich der Johanniskirche auf dem Johannisfriedhof. Dieser war zur damaligen Zeit der Friedhof der Leipziger Ostvorstadt (Adresse: Johannisplatz 26) und seit 1528 einziger offizieller Friedhof Leipzigs.
Das "Zimmermannisches Caffee-Hauß" (rechts) Ort der „Musikalischen Concerten" mit J.S. Bach Mit dem im „Zimmermannischen Coffee-Hause“ spielenden „Collegium musicum“ legte er wichtige Grundlagen für die Herausbildung des bürgerlichen Konzertlebens.
(Fotorechte Stadt Leipzig ) --- Johanniskirche in Leipzig. Auf dem Johannisfriedhof erhielt J.S. Bach seine letzte Ruhestätte am 31. Juli 1750 bis zur endgültigen Umbettung am 28.07.1949 in die Thomaskirche
Die Johanniskirche und Friedhof. Die erste urkundliche Erwähnung der Johanniskapelle stammt aus dem Jahre 1305. Der Kirchenbau entstand in den Jahren 1582 bis 1584. Er hatte den Charakter einer lutherischen Predigt- und Friedhofskirche. Andere kennzeichnende Baumerkmale waren eine ornamentierte Felderdecke und der durch George Werner 1749 errichtete barocke Westturm. Dieser ging auch in den Nachfolgebau von 1894 ein und überstand den zweiten Weltkrieg als Ruine. An der Südseite des alten Kirchenbaus befand sich die Stelle, an der Johann Sebastian Bach beerdigt worden war, dessen Gebeine im Zusammenhang mit dem Neubau exhumiert wurden und bis 1949 in der Gruft der Kirche in einem Sarkophag ihre Ruhestätte fanden. Robert Schumann hatte bereits in seinen ersten Leipziger Jahren vergeblich nach dem Bachgrab gesucht. In der von ihm mitbegründeten „Neuen Zeitschrift für Musik“ beklagte er 1837 schließlich öffentlich, dass er fünf Jahre zuvor Bachs Grab gesucht, jedoch nicht gefunden habe.
Der Johannisfriedhof in Leipzig die letzte Ruhestätte von J.S. Bach am 31.7.1750. Als 1894 die Johanniskirche erweitert wird, findet man drei Eichensärge. Man erinnert sich, dass einer die Gebeine des großen Bach enthält und bestattet seine sterblichen Überreste in der Krypta der Johanniskirche. Am 28.07.1949 wird der Sarg erneut umgebettet, in den Chorraum der Thomaskirche - die Wirkstätte des Kantors.
(Historisches Foto, Fotorechte Stadt Leipzig) "Paulinerkirche" (Universitätskirche). - 1968 erfolgte auf betreiben der SED-Führung, welcher der gebürtige Leipziger Walter Ulbricht vorstand, die Sprengung der Paulinerkirche (Universitätskirche), um die "sozialistische Umgestaltung" des Augustusplatzes (damals Karl-Marx-Platz) abzuschließen. Der Wiederaufbau des Bauwerkes wurde nach der politischen Wende jahrelang diskutiert. 2004 wurde entschieden, dass im Rahmen des bis 2009 zu errichtenden Universitätsneubaus an die Kirche erinnert wird. Das Gebäude wird eine kirchenartige Aula enthalten und auch die äußere Erscheinung nimmt die ehemalige Kirche auf.
Die Pauliner Kirche. Der ursprüngliche Bau der Paulinerkirche begann im Jahre 1231 nach der Ansiedlung von Dominikanermönchen in Leipzig. Die Weihe erfolgte 1240. Nach Ausbreitung der Reformation kam es zur Auflösung des Konvents. Bis ins 18. Jahrhundert wurden mehrere An- und Umbauten im Stil der Gotik, der Renaissance und des Barocks vorgenommen. Da sich die Paulinerkirche in unmittelbarer Nähe der Universität Leipzigs befand, fungierte sie zugleich als Universitätskirche. Das weiträumige Gotteshaus eignete sich zudem wie keine andere Kirche für große chorsinfonische Aufführungen. Und so nutzte neben den Leipziger Singvereinen auch das „Große Concert“ die Kirche für seine Oratoriendarbietungen. Obwohl das Kirchengebäude den Zweiten Weltkrieg nahezu unversehrt überstanden hatte, wurde sie 1968 auf persönlichen Wunsch von Walter Ulbricht gesprengt, um Platz für einen 142 Meter hohen sozialistischen Neubau zu schaffen.
Pauliner Kirche Leipzig
Paulinerkirche, errichtet ab 1231 als Klosterkirche des Dominikanerordens, gehörte sie am Leipziger Augustusplatz seit 1543 zur Universität. Sie diente ihr als Aula, Gedächtnis- und Begräbnisstätte wie auch als liturgischer Raum. Über die Jahrhunderte hinweg hatte sich immer wieder ihr äußeres wie inneres Erscheinungsbild verändert – Kriege und Katastrophen aber, nicht einmal die Angriffe auf Leipzig während des Zweiten Weltkrieges, konnten sie zerstören. Ganz im Gegenteil: Inmitten von Trümmern der anderen Gebäude rund um den Augustusplatz stand die Paulinerkirche als Zeichen der Hoffnung seit Hunderten von Jahren. Wenige Sekunden nur dauerte es, als vor vierzig Jahren, am 30. Mai 1968, vormittags um elf Uhr, Sprengsätze die Kirche in einen Trümmerhaufen verwandelten. Am 30. Mai 2008, Punkt 10:00 Uhr, läuteten alle Leipziger Kirchenglocken. Genau 40 Jahre zuvor war auf Geheiß der SED-Führung die Leipziger Universitätskirche St. Pauli gesprengt worden. Die vorausgehenden heftigen Proteste blieben wirkungslos.
Ehemaliger Standpunkt der "Paulinerkirche" (Universitätskirche) am Augustus-Platz, Baustelle für die neue Aula der Universität Leipzig. 2004 wurde entschieden, dass im Rahmen des bis 2009 zu errichtenden Universitätsneubaus an die Kirche erinnert wird. Das Gebäude wird eine kirchenartige Aula enthalten und auch die äußere Erscheinung nimmt die ehemalige Kirche auf.
Bau-Entwurf Universität Leipzig mit integrierter Pauliner-Kirche
Baufortschritt in 2008 Neubau der Universität Leipzig zu erkennen die Kirchenfenster der integrierten Pauliner-Kirche rechts im Bild.
Bildrechte: Bach-Archiv, Leipzig.- Johann Sebastian Bach hat zu Lebzeiten mit seinem Wirken nur selten allgemeine Aufmerksamkeit erregt. Ein Ereignis brachte ihn jedoch auch einmal auf die Titelseite der führenden Tageszeitungen – sein Besuch bei Friedrich dem Großen in Potsdam im Mai 1747. Ein unbekannter Redakteur berichtet über die abendliche Ankunft in der „Vor Cammer“, über die Begrüßung durch den König, das Spiel auf dem „sogenannten Forte und Piano“ und schließlich die Aufgabe des Königs, Bach möge ein vorgegebenes Thema aus dem Stehgreif zu einer Fuge improvisieren – eine Sternstunde der Musikgeschichte, die das berühmte „Musikalische Opfer“ zur Folge hatte.
Ehemaliges "Rittergut Kleinzschocher" mit Schloss, das im 2. Weltkrieg zerstört wurde Eine Tafel am ehemaligen Eingang zum Gutspark erinnert die Betrachter an Johann Sebastian Bach, der hier am 30. August 1742 seine Bauernkantate zu Ehren Dieskaus uraufführte. Deshalb wurde der Schlossweg im April 2001 in Kantatenweg umbenannt.
St. Martinskirche in Kassel, Orgelabnahme von J.S. Bach, am 28. September 1732
Erinnerungstafel J.S. Bach an der St. Martinskirche in Kassel
Ansicht der alten, aber zertörten Bach-Orgel in der St.Martinskirche in Kassel, hier spielte zur "Weihe" der Orgel am 28.9.1732 J.S. Bach die "Dorische Toccata und Fuge in d-moll" BWV 538 im Gottesdienst
Die große Bosch-Orgel von 1964 in der St. Martinkirche, Kassel
Bosch-Orgel St. Martinskirche Kassel
Die neuerbaute kleine Chororgel in der Martinskirche, Kassel
St. Wenzelskirche Naumburg. Blick vom Marktplatz auf die Kirche
Bekannter und gern besuchter Termin; "Orgel punkt Zwölf" mit Orgelkonzerten an der berühmten Hildebrandt-Orgel in der St. Wenzelskirche in Naumburg
Disposition der Hildebrandt-Orgel in der St. Wenzelkirche in Naumburg und "Historischer Text" von Irene Greulich (ehemalige Organistin in St. Wenzel). ---> Zur Vergrößerung des Bildes oben rechts die Lupe anklicken und im Bild anschließend Navigieren..!! <-------
Die berühmte Hildebrandt-Orgel in der St. Wenzelskirche in Naumburg. Diese Orgel wurde am 27.9.1746 durch Silbermann und J. S. Bach gemeinsam abgenommen, es war das erste und letztmalige Zusammentreffen beider Meister
Hinweis auf den Aufenthalt von J.S. Bach in Altenburg am Schloss
Schlosskirche Altenburg Hinweise
Die Schlosskirche in Altenburg mit der berühmten Trost-Orgel sie wurde von J.S. Bach im September 1739 begutachtet
Außenansicht vom Ortskern Altenburg auf die Schlosskirche
Bach-Saal im Schloss Altenburg, hier hat J.S. Bach sich während des Besuches aufgehalten. Eine historische Klein-Orgel im Hintergrund
Trost-Orgel in der Schlosskirche in Altenburg
Sicht auf die berühmte Trost-Orgel in der Schlosskirche von Altenburg, diese Orgel wurde von J.S. Bach im September 1739 gespielt und ein Gutachten erstellt, er war des Lobes voll, wegen ihrer ausgeprägten Klangpracht- und Vielfalt -
Dom- und Hofkirche links im Bild in Dresden
Die Silbermann-Orgel im Dom- Hofkirche von Dresden, hier spielte J.S. Bach während eines Dresden-Aufenthaltes an der Orgel
Die "Wiederauferstandene Frauenkirche" Dresden
Das Luther-Denkmal vor der Frauenkirche in Dresden
Historisches Foto von Wiki Dresden, nicht downloaden, bitte nachfragen: Die im 2. Weltkrieg zerstörte Silbermann-Orgel der Frauenkirche in Dresden. Am 22. 11. 1736 prüfen Konzertmeister Johann Georg Pisendel , Kreuzkantor Theodor Christlieb Reinholdt, Hoforgelbauer Johann Heinrich Gräbner und der Organist der Frauenkirche, Christian Heinrich Gräbner, das Werk, das nachmittags übergeben und am 25. 11. 1736 eingeweiht wird. Am 1. 12 1736 spielt Johann Sebastian Bach zwei Stunden auf dem Instrument.1912 baut Johannes Jahn, Dresden, ein Schwellwerk auf Kegelladen und weitere zusätzliche Stimmen in Hauptwerk, Oberwerk und Pedal ein, stellt die Brust auf Kegelladen mit neuem Principal 4', das originale Brustprincipal wird stumm. Die Manuale werden bis a3, das Pedal bis f1 erweitert, Cis zugesetzt, ein viermanualiger Spieltisch mit Registertasten und Spielhilfen eingebaut und ein Wassermotor mit Windmagazin aufgestellt.
Die neue Kern-Orgel der Frauenkirche Dresden. Sie knüpft an die historischen Verbindungen zwischen Gottfried Silbermann, Straßburg und dem französisch-elsässischen Orgelbau an.
Die neue Kern-Orgel in der Frauenkirche Dresden. Hier spielte J.S. Bach bei seinen Besuchen in Dresden die ehemalige Silbermann-Orgel in der Frauenkirche
Monteverdi Choir, Sächsische Staatskapelle unter dem Dirigat von John Eliot Gardiner erklang am 23.06.2007 u.a. Haydns Harmoniemesse in der Frauenkirche Dresden
Die Keuzkirche in Dresden, berühmt mit den Kruzianer (Knabenchor als Gegenpool zu den Thomanern in Leipzig)
Jehmlich-Orgel mit 76 Register in der Kreuzkirche Dresden
Historisches Foto von Wiki Dresden nicht downloaden bitte erst nachfragen: Dom Sophienkirche, Dresden, vor der Zerstörung am 13. Februar 1945. Trotz heftiger Proteste der Bürger von Dresen in 1962 wurden die Trümmer der Sophienkirche gesprengt und beseitigt.
Historisches Foto von Wiki Dresden, nicht downloaden, erst nachfragen: Die ehemalige Silbermann-Orgel in der Sophienkirche Dresden vor der Zerstörung durch Fliegerbomben am 13.2.1945. Auf dieser Orgel spielte J.S. Bach am 19. und 20. 9 1725 ebenfalls am 14. 9. 1731.
Der Domberg in Erfurt (Fotorechte Stadt Erfurt), links der Dom St. Marien und rechts die St. Severi-Kirche. In der Domstadt Erfurt wirkten viele Bach-Mitglieder als Stadtpfeiffer und Organisten...
Blick auf die große Schuke-Orgel im Erfurter Dom St. Marien! Erbaut 1963 von Schuke
Ansicht der Schuke-Chor-Orgel im Dom St. Marien!
Fotorechte Stadt Erfurt)--- Mit der Einführung der Reformation in der Kaufmannsgemeinde im Jahr 1521 predigte Martin Luther am 22. Oktober 1522 in der Kaufmannskirche. Von 1636 bis 1650 war die Kaufmannskirche schwedische Garnisonskirche. Am 8. April 1668 wurden hier die Eltern von Johann Sebastian Bach in der Kaufmannskirche von Erfurt getraut. 1855 bis 1859 und 1863 bis 1865 wurden umfangreiche Restaurierungsarbeiten an der Kirche durchgeführt. Das Lutherdenkmal vor der Kirche wurde 1889 errichtet. 1944 wurde die Kaufmannskirche bei einem Bombenangriff durch eine Luftmine schwer beschädigt. Die Beseitigung der Schäden konnte erst 1952 abgeschlossen werden. 1955 wurde der Altar und von 1987 bis 1992 die Kanzel restauriert. 1994 schlossen sich die Sanierung des Südturms und im Jahr 2001 die des Nordturms an.