Wer hat hier wohl Vorfahrt?!
Gesattelt und gespornt, bereit zum Abmarsch.
Hier gings los, Silverpeaks Station Homestead (Farm im Nirgendwo). Über die Farmtracks gen Jubilee Hut.
Vehicle Track. Prinzipiell ganz einfach zu laufen, nicht jedoch nach einer Schneeschmelze. Warum, gibts gleich zu sehen.
Steil bergauf und das noch bei der Wegbeschaffenheit.
“Wo hast Du mich hier nur hingeschleppt?”
Oh mein Gott, die schönen Schuhe ;)
Mit Matschsohle ist man gleich 3 Zentimeter größer und 2 kg schwerer. Ganz schön bescheidenes Vorankommen.
Immer schön aufpassen, dass man nicht wegrutscht. Anstrengend ohne Ende. Und das noch mit etwa 10kg auf dem Rücken.
River-Crossing. Yehaa, endlich mal richtige Action. Hannah beim Testen der Wasserdichte ihrer Schuhe.
Mhhh, wo ist hier der Weg?
Der Trieb des Spielkinds im Manne ;)
Locker-flockig übers Wasser gehen...ist doch kein Problem.
Ins hier zu sehende Tal haben wir einen ungewollten Abstecher gemacht. Das kommt davon, wenn man nicht oft genug auf die topographische Karte schaut und blindlings dem breitesten Weg folgt.
Daher wieder einige Höhenmeter zurück zur korrekten Abzweigung.
Blick ins Tal durch das wir die nächsten Stunden wandern sollten.
Oben rechts ist Mt. John Hut zu erkennen (das graue Etwas). War jedoch nicht das Ziel unseres Trips.
River-Crossing-Action die Zweite. Die Schuhe haben gehalten und die Gamaschen haben sich auch bewährt.
Mhhhh.
Dahin??
Fluss überquert. Hätten wir gewusst, das der eine Biegung macht und gleich nochmal auf uns wartet, wären wir außenrum gelaufen.
Da wir nicht außenrum gelaufen sind, hieß es also nochmal nasse Schuhe.
Trooper Hannah kann so schnell kein Flüsschen mehr schocken.
Sebastian noch weniger! Mit Vollgas durch!
Und selbst Sonja ist nicht mehr so zögerlich. Denn - je kürzer man im Wasser ist, desto länger dauerts, bis die Schuhe durchweichen.
Geschafft, ein Fluss, zweimal überquert (macht rechts vom Bild nen U-Turn).
Erste Ermüdungszeichen. Der Blick ist aber noch wohlgesonnen ;)
Und nicht zu vergessen. Matsch auf Schritt und Tritt / Rutscher.
Da kamen wir her, stetiges Auf und Ab. Bilder vom Rest des Trips zur Hütte gibts keine, da es dunkel wurde.
Das und die nächsten zwei Bilder hat Hannah noch gemacht.
Jubilee Hut. Aufwachen am nächsten Morgen. Der Whiskeyliebhaber links hatte den ganzen Vorabend an seinem Flachmann genuckelt und war trotzdem als erster auf den Beinen.
Als Spätaufsteher (und letzte Abwanderer) durften wir dann die Hütte besenrein hinterlassen.
Hatten wirs schon erwähnt? MATSCH!!!
Blick von Jubilee Hut gen Devils Staircase (die Timm und ich beim letzten Silverpeaks-Besuch runtergekommen sind).
Jubilee Hut. Erst wenige Monate alt und bestens in Schuss.
Über Stock, Stein, und MATSCH! Der Abstieg von der Hütte war die reinste Rutschpartie.
Schafparade. Treudoof blickende Schafe hinter jedem Felsen.
Hannah und Sonja haben unfreiwillig die Schafe den Hügel hochgejagt. Ganz schön scheue Zeitgenossen.
Nasse Füße haben wir an beiden Tagen trotz mehrerer River-Crossings nicht bekommen, die Schuhe haben dicht gehalten ;)
Outdoors: ”Angriff der Klonschafe“ =)
Das war der am Vorabend im Dunkeln eingeschlagene Weg zur Jubilee Hut. Für die zweite Etappe unseres Trips mussten wir den wieder zurück.
Was eine Honeymoon-Suite.
Uahhhhhh....
... vielleicht doch nicht ...
.... nix wie weg. Da lernt man Hütten wie Jubilee Hut doch gleich richtig zu schätzen. Wer übernachtet denn freiwillig in sowas? (Christmas Creek Hut)
Erstmal kein Matsch mehr. RIchtig angenehm. Alles andere wäre bei dem bevorstehenden Anstieg auf 700 Meter auch nicht gerade motivierend gewesen.
Aus dem Tal im Hintergrund gings stetig bergauf.
Mittagsrast. Auch wenns anders rüberkommt haben wir uns mit Hannah super verstanden. ;)
“Hier ist wohl n Elefant durchgekommen” (schon klar, die machen größere Haufen).
Die letzten paar Höhenmeter lag sogar noch Schnee (oder der gefrorene Rest davon).
Wenn so eine Aussicht nicht für alle Strapazen entschädigt.
Wer in dieses Gebirge will, muss erst an mir vorbei ;)
Halllllllooooooooooooo!
Schön! Superschön!
Kleines Päuschen.
Sebastian probt schonmal für die Leningrad Cowboys. ;)
Letztes kleines River-Crossing. Wohl eher n Bächlein-Crossing.
Auf der Zielgeraden, noch etwa eine halbe Stunde bis Silverpeaks Station.
Auch wenns hier wirklich nicht so anspruchsvoll aussieht, das war nochmal das Matsch i-Tüpfelchen. Grausam rutschig und anstrengend.
Geschafft!!!! Zurück beim Auto und die Zivilisation in Reichweite.
Ohne Worte.