Der Eingang vom modernen Treppenhaus des Egerland-Kulturhauses Marktredwitz zur Notthafft-Ausstellung war dem Eingang zu einem mittelalterlichen Burggebäude nachgebildet. Pate stand der Eingang zum Bergfried der Burg Thierstein.
Zu jedem Schloss gehört natürlich eine Ahnengalerie. Von Links sind hier die Portraits von Achaz Ludwig Notthafft v. Weißenstein und seiner Gemahlin Maria Magdalena (Kat. 3.9 & 3.10), Anna Maria Barbara Notthafft v. Weißenstein, geb. v. Sparneck (Kat. 3.13), Graf Johann Heinrich Notthafft v. Wernberg (Kat. 3.11) und als Blickfang rechts die Totentafel für Hans V. Notthafft v. Weißenstein (Kat. 3.1) zu sehen.
Blick über die "Ahnengalerie" zur "Schlosskapelle"
In der freistehenden Vitrine in der "Schlosskapelle" waren die von Sara Genoveva Notthafft, geb. Wieninger von Blaibach, im späten 17. Jahrhundert gestifteten liturgischen Geräte und andere sakrale Kunstwerke zu sehen (Kat. 4.1 - 4.5). An der Wand dahinter hängt das Gedächtnisbild für Achatz II. von Thann und Hillstett aus der Kirche in Seebarn (Kat. 3.27). In der Vitrine links waren verschiedene Exponate zur gutsherrlichen Gerichtsbarkeit, wie Siegel, Siegelringe, Salbücher und Briefprotokollbücher ausgestellt. Daneben hängt das Richtschwert der Herrschaft Aholming als Zeugnis dafür, dass die Familie Notthafft auch zur Ausübung der Hochgerichtsbarkeit berechtigt war.
Zwei aus dem Mobiliar des Schlosses Runding stammende Schränke (Kat. 5.2 & 3) aus dem 17. Jahrhundert, das Portrait eines unbekannten Notthaffts sowie eine Serie von exerzierenden Landsknechten (Kat. 3.26) waren in einem weiteren Abschnitt der Ausstellung zu sehen.
Ein Renaissance-Fassadenschrank (Kat. 5.1), ein Biedermeier-Bücherschrank (Kat. 5.10) und dazwischen eine Vitrine mit Erinnerungsstücken von den letzten Generationen der Familie Notthafft und die Pagen-Uniform Richard Notthaffts v. Weißenstein (Kat. 7.11 & 8.11)
Pagen-Uniform und Pagendegen des Barons Richard Notthafft v. Weißenstein (Kat. 7.11 & 8.11)
Eine biedermeierliche Wohnsituation sollte als fiktives Arbeitszimmer an den Familienchronisten Franz Notthafft Frhr. v. Weißenstein erinnern, dessen von 1874 bis 1903 erstellte Familienchronik mit einer Auswahl von deren Vorarbeiten hier ausgestellt war. (Kat. 1.5 - 1.7)
Barocke Kommoden und Bilder von verschiedenen Schlössern der Familie Notthafft bildeten einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung im fiktiven "Notthafft-Schloss"
Das "Allerheiligste" bildete die "Bibliothek". Hier wurden mittelalterliche Urkunden und verschiedene, herrlich illustriete Familienchroniken und Bücher als Zimelien des Notthafft-Archivs ausgestellt.
Blick in das Innere der "Bibliothek". Auf dem geschickt integrierten Computer-Bildschirm konnte in den Internetseite von "www.notthafft.de" geblättert werden.
Blick in die "Schlosskapelle"