Blick von der Anhöhe über Heubsch auf Kasendorf. Links im Bild der Magnusberg mit dem alten Wartturm. Rechts von Kasendorf das Pfarrholz mit seinen früheisenzeitlichen Hügelgräbern
Früheisenzeitliche Hügelgräber im Kasendorfer Pfarrholz
Blick auf dem 1935 von Max Hundt ausgegrabenen Grabhügel Nr. 19 im Kasendorfer Pfarrholz. Die reichen Funde, die hier gemacht wurden, sind heute im Landschaftsmuseum Obermain auf der Kulmbacher Plassenburg zu sehen.
Blick auf den Kasendorfer Markt
Das Rathaus, ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert
Der 1737 errichtete Brunnen auf dem Marktplatz mit wildem Mann und dem Kasendorfer Wappen. Die "Katze" ist dem Wappen der Walpoten entlehnt, die einen Panter im Schilde führten.
Blick zur Evangelischen Pfarrkirche
Blick in das Innere der Kasendorfer Kirche. Der gewölbte Chor stammt aus dem 15. Jahrhunder. Das Langhaus wurde im Wesentlichen nach 1700 neu errichtet.
Die Kanzel ist wahrscheinlich ein Werk des Bildhauers Hans Georg Brenck.
Der Evangelist Johannes mit seinem Attribut, dem Adler am Kanzelkorb.
Der Evangelist Lukas mit seinem Attribut, dem Stier am Kanzelkorb.
Christus als Erlöser (Salvator) am Kanzelkorb.
Der Evangelist Markus mit seinem Attribut, dem Löwen am Kanzelkorb.
Der Evangelist Matthäus mit seinem Attribut, dem Menschen am Kanzelkorb.
Stifterinschrift an der Kanzel: Anno 1679 ist diese schöne Kanzel durch Beihilfe der hiesigen christlichen Gemeinde, Gott zu Ehren und der Kirche zur Zierde ganz neu verfertigt worden. Gott behüte sie nebst der ganzen Kirche und Gemeinde vor Feuer und anderem Unglück und lasse sein Wort vom heiligen Kreuz bis an das Ende der Welt darob predigen um Jesu Christi willen, Amen!
Der Taufstein stammt aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts.
Das Gemälde an der südlichen Chorwand zeigt die Übergabe der Augsburger Konfession und die wichtigsten Bestandteile der evangelischen Lehre: Beichte, Taufe, Abendmahl in beiderlei Gestalt, Predigt, gute Werke, Katechismusunterricht, Gebet, Kirchenmusik und die Trauung. Gemalt 1602 vom Nürnberger Maler Andreas Herrneisen.
Der 1662 vom Kulmbacher Bildhauer Johann Georg Brenck geschaffene Altar ist eine Stiftung des Bürgermeisters und Gotteshauspflegers Dietrich Geiger.
Im Schrein des Altars stellt eine fast freiplastische Reliefgruppe Christus am Ölberg dar
Altarwange mit Muschelwerk und Engel
Engelskopf am Altar
Inschriften auf der Rückseite des Altars weisen auf dessen Stiftung 1662 und auf eine Renovierung im Jahr 1740 hin.
Bürgermeister Dietrich Geiger, der Stifter des Altars
Die Frau des Altarstifters: Kunigunda Geiger, geb. Felber.
Sakramentsnische um 1500.
Mittelalterliches Glasfenster aus dem Jahr 1499 - im Chor hinter dem Altar.
Glasfenster im Chor aus der Zeit nach dem 1. Weltkrieg
Der Grabstein für Joachim Rauschner v. Lindenberg (+ 1560), den Letzten seines Geschlechts.
Grabstein für Anna Rauschner (+ 1534)
Der qualitätvolle Grabstein für den Pfarrer Johannes Wolfgang Erhardi (+ 1688) wird dem Bildhauer Elias Räntz zugeschrieben.
Kruzifix aus dem 17. Jahrhundert
Blick vom Chorraum in das Langhaus der Kirche mit seinen Doppelemporen und den Deckengemälden mit Szenen aus dem Leben Jesu.
Das zentrale Deckengemälde zeigt die Himmelfahrt Christi. Die Gemälde sind Werke des Malers Johann Georg Schnürer aus dem Jahr 1716.
Die Geburt Christi - Deckengemälde im Langhaus.
Die Taufe Christi im Jordan - Deckengemälde im Langhaus.
Versuchung Christi - Deckengemälde im Langhaus.
Die Verklärung des Herrn (Markus 9, 2-9) - Deckengemälde im Langhaus.
Das letzte Abendmahl Christi - Deckengemälde im Langhaus.
Christus am Ölberg - Deckengemälde im Langhaus.
Die Kreuzigung Christi - Deckengemälde im Langhaus.
Die Auferstehung Christi - Deckengemälde im Langhaus.
Das Pfingstwunder - Deckengemälde im Langhaus.
Das Gestühl auf der 1. Empore. Die typischen Männerstühle mit Armlehnen und aufgemalter Nummerierung zeigt noch die Original-Fassung aus der Zeit um 1700.
Vortragekreuz von 1679
Blick von der Orgelempore zum Chor
Opferstock aus dem Jahr 1746