Dieses Modul wollen wir basteln! Treiben wir zunächst ein wenig 'Reverse Engineering': Der Körper ist aus insgesamt sechs Modulen zusammengesetzt. Oben und Unten, Rechts und Links, dann noch Vorne und Hinten.
Nehmen wir das fertige JumpModul mal auseinander. Wir greifen zwei verschiedene Module und versuchen sie durch auseinanderziehen zu trennen.
Kräftig auseinanderziehen! Das Material ist selber 'kräftig'. Dünne Pappe, Qualität um die 150 g/qm.
Ein kleines Stück fehlt noch! Also weiterziehen! Das Konstruktionsprinzip wird aber schon sichtbar. Wer schon mal das Gyroskop gefaltet und gesteckt hat, wird sich erinnern.
Eine Verbindung gelöst! Beachte die kleinen Pfeilförmigen steckbaren Ausstülpungen an dem Modulenden.
Jedes Modul hat vier Steckecken zu Nachbarmodulen. Lösen wir die nächste Verbindung.
Zong! Gelöst. Das ging schneller!
Die dritte Verbindung wird gelöst.
Und nun die letzte (vierte) Verbindung lösen. Dann wird bald ein Modul vor uns liegen.
Fertig gelöst.
Ein vereinsamtes Modul: Man sieht bereits, dass es aus zwei Teilen besteht. Eine 'Steck-Fläche' (grau) und die im fertigen Modul sichtbar bleibende 'Ober-Fläche' (gelb).
Wir drehen das Modul auf den Rücken und sehen, dass die vier Ecken der Oberfläche sich um die Steck-Fläche klammern.
Lösen wir die Ober-Fläche von der Steck-Fläche. Wir klappen die vier eingeklappten Ecken der Ober-Fläche nach außen zurück. Eins ...
Zwei, Drei und Vier Ecken sind hochgeklappt!
Vorsichtig drücken wir die Ecken noch weiter nach außen, so dass die (gelbe) Außenfläche flach und flacher wird!
Wir nehmen das innere (graue) Steckmodul heraus.
Innen (grau) und Außen (gelb) friedlich nebeneinander.
Wir drücken beide Einzelteile flach auf den Untergrund und sehen nun ...
dass beide Einzelteile quadratisch sind!
Nun gehts LOS! Wir kopieren ein Modul. Benötigt: Zwei Qudratisch geformte Papp-Quadrate. Wir messen noch mal nach: 12,0 mal 12,0 cm!
Nebenbei: ;-) 12,0 cm entsprich dem Durchmesser einer CD
Wir vergleich die Rundung einer CD mit den Kurven auf dem auseinandergebauten Modul. PASST! Die Kurven auf dem Steck-Modul berühren sich. Die Berührungspunkte liegen auf den nicht sichtbaren Diagonalen.
Wir messen nach: Wieweit liegen die Berührungspunkte der Steck-Modul-Flächen von den Eckpunkten entfernt? Messergebnis: 2,5 cm.
Wir markieren auf unserem neuen Steck-Flächen-Modul die Berührungspunkte der Kreisbögen.
2,5 cm Abstand von den Ecken auf den Diagonalen liegend...
Zwei Punkte sind eingezeichnet.
Jetzt noch Punkte Drei und Vier!
Endlich kommt die CD (Duchmesser 12,0 cm) zum Einsatz. Die CD so auf die Pappe legen, dass durch zwei der Eckpunkte mit einem Kugelschreiber eine Linie eingedrückt werden kann. Die Breite der Kugelschreibermine als leichten Versatz berücksichtigen.
Dann mit Druck die Line eindrücken! Falls ein leerer Kugelschreiber zur Verügung steht, kann der genutzt werden.
Die erste Kreislinie ist fertig!
Auf zur Linie Nr. 2. Wider an den Versatz denken!
Linie zwei ist fertig! Links oben im Bild ist schon die pfeilartige Einsteckecke zu bewundern, die später mit zur Gesamtfestigkeit des JumpModuls beitragen wird.
Linie bzw. Furche Nr. 3 entseht.
Linie Nr. 3 ist fertig. An den Versatz wurde gedacht!
Linie Nr. 4 entsteht. Der Versatz (oben im Bild) ist deutlich zu sehen!
Die letzte Furche auf dem Steckmodul ...
Fertig! Könnte man so an die Wand pinnen! Aber weiter ...
Nochmal Vergleich Original (grau-oben farbloser Kugelschreiber) und Kopie (orange-unten gefüllter Kugelschreiber).
Kommen wir nun zur Deck-Modul-Fläche. Es scheinen vier Kreise eingedrückt zu sein. Mittelpunkt der Kreise scheinen die vier Ecken des Quadrates zu sein. Im Mittelpunkt der vier Seiten treffen (berühren) sich die kreisförmigen Furchen.
Wir messen trotzdem nochmal am Original nach: 6 cm Seitenmitte (12 cm / 2). Stimmt also.
Wir nehmen für eine Kopie des Außen-Flächen-Moduls ein neues leeres Quadrat aus Pappe und zeichnen die Mitte jeder Seite ein. Nr. 1 ...
Nr. 2
Nr. 3
und Nr. 4. Links am Bildrand wartet schon die CD!
Wir denken wieder an den Versatz in Kugelschreiberminenbreite und legen mit leichtem Druck los!
Viertelkreis Eins fertig. Kreismittelpunkt schent in der Tat die Ecke zu sein.
Gelungen! Die erste blaue Furche...
Die zweite Furche entsteht.
Zweite Furche gelungen!
Auch die dritte Furche fertig.
Die vierte Furche ...
... ist fertig. Auch dieses Quadrat mit dem zentriertem Karo kann man so an die Wand pinnen!
Die Kopie des Deck-Moduls von Innen gesehen.
Fehlt noch das 'Geknicke' bzw das 'Falten' Wir setzen den Fingernagel des Daumens gegen die eben eingezeichneten Furchen und ...
biegen die Pappe gegen die Fuche. Die Furche wird zur Talfaltung!
Wir hangeln uns mit dem Daumennagel an der Furche entlang und falten ein langes viertelkreisförmiges Tal...
Der Viertelkreis steht nun 'hochgeklappt' ...
Das 'Hochgeklappte' wird nun kreisförmig und das komplette Gebilde wird zum 3D-Gebilde...
Irgendwann produziere ich mal Tischkärtchen in dieser Form. Simpel, 3D und wunderschön schlicht!
Steht von alleine. Wenn die Pappe transparent wäre, auch als Wandlampenschirm zu nutzen!
Die zweite Krurvenfaltung ist fertig.
Die dritte Kurrvenfaltung nach Vollendung.
Vier Kurvenfurchen verfaltet. Die blauen Kugelschreiberfurchen befinden sich nun innen!
Wir betonen die Faltungen noch ein wenig stärker indem wir die vier Ecken zusammenziehen, so daß sie sich berühren.
Jede Faltung für sich noch einmal 'Nachbetonen'!
Oben links Kopie, Oben Rechts Original der Außenfläche, Unten rechts das Original des inneren später nicht mehr sichtbaren Steck-Moduls. Die Kopie dieses Moduls fehlt noch. Die noch flache Vorlage mit den blauen Kugelschreiberfurchen wartet noch ...
Wir greifen zur noch flachen Kopie des Steckmoduls und bringen den Dauemnagel wider zum Einsatz. Abknicken an der Furche, durch den Daumennagel unterstützt.
Wir hangeln uns an den Furchen entlang!
Zuerst nur leichtes Abknicken ...
Halbzentimeterweise entlang der Furche vorwärts ...
Die erste Kurve bald geschafft!
Jetzt noch am 'EckPfeil' vorbei ...
Fertig ist die erste Faltung einmal nach außen gedreht und nun etwas KRÄFTIGER nachfalten!
Vorsicht an den Ecken! Die Furche einhalten und nicht verfalten!
Noch ein wirklich kräftiger Nachschlag - aber langsam einschwenken!
Und immer wieder: Definiert und sanft, aber bestimmt nachfalten!
Fast perfekt! Man sieht gut die pfeilförmigen steckbaren Ecken.
Diese Ecken sind für den späteren Zusammenhalt wichtig!
Wir schauen uns noch mal das Original an. Die Kopie kommt dem Original schon sehr nahe!
Wir kümmern uns um die Zweite Furche. Die 3D-Form nimmt fast automatisch ihre Gestalt an.
wieder Halbzentimeterweise entlang der Kugelschreiberfurche voran arbeiten ...
und am Ende der Furche wieder sorgfältig zum Faltenende kommen!
Wunderbar! Falls Transparent: auch als Wandlampenschirm zu nutzen!
Wir starten mit der dritten Furche ...
und kümmern uns wieder sorgfältig um die pfeilförmige Ecke!
Auch bei diesem Steckmodul wieder Nachbetonung aller Kurvenfaltungen!
Nochmal einen Blick in das Innere ...
Wir legen das (orange) Steckmodul in das (hellviolette) Außenmodul, so dass die Kurven beider Module deckungsgleich liegen. Das Zentrum fxieren wir mit einem unserer Finger. SEHR FEST FIXIEREN!
Die überstehenden Ecken des Außen-Moduls knicken wir mit etwas Gewalt nach innen. Die Knickkante wird durch das innenliegende Steck-Modul vorgegeben.
Beide Teile weiterhin fixiert halten. Es darf nichts verrutschen!
Der erste gelungene Knick!
Sofort kräftig nacharbeiten!
An der gegenüberliegenden Kante weitermachen ...
Zweimal abgeknickt.
Der dritte Knick vollendet.
Der vierte Knick ist fertig!
Jetzt biegen wir die halbkreisförmigen Kanten des inneren Steckmoduls wieder nach oben und erzeugen dabei wieder den Halbkreis der Steckmodulaußenkanten. Wir zwingen dabei den bislang noch geraden Strich der abgekickten Außenmodul-Kante in die Halbkreisform! Nur diese Halbkreisform sichert nach dem Zusammenbau aller Teile das langfristige Leben des Gesamtmoduls!
Kräftig nachfalten!
Nacharbeiten! Nachfalzen!
Und nochmal! Nachfalzen im Halbkreis!
Die vier eingeklappten Ecken der Außenfläche kränkeln noch etwas. Die Kurvigkeit schwächelt. Also: Nachfalzen!
KRÄFTG Nachfalzen bis an die Grenze der Einknickbarkeit! Die Einknicke müssen kreisförmig sein und in dieser Lage halten!
Nach etwas Nachwalken!
Jetzt halten sich Außen- Und Innen-Modul bereits gegenseitig!
Ob man schon loslassen kann?
Ist die Kurvigkeit konstant?
Wunderbar!
Hält auch ohne Schraubzwingen!
Nachdem wir ein zweites Modul fertig gestellt haben, geht es nun an das Zusammenstecken. Die sternförmige Lasche wird in die Tasche oberhalb des gegenüberliegenden Moduls geschoben. Dabei leicht nach links oder rechts versetzt anfangen und mit kräftigem stetigem Druck ineinanderschieben.
Bei ausreichend stetigem Druck kommen wir gleich an die Grenze.
"We have contact!" Die Oberflächenmodulflächen der zwei Module berühren sich!
Perfekt!
Das dritte Modul wartet auf das Einklinken!
Nun kennen wir schon die ausreichende Andruckstärke. Also: Lasche leicht versetzt in die Tasche! Und Druck!
Nochmals: Kontakt!
Die dritte Verbändelung ist nicht ganz so einfach. Ein Eindrücken der Kurven (wie hier mit dem Zeigefinger) hilft! Das leicht versetzte Ansetzen beim Andocken nicht vergessen!
Die ersten drei Module sind verbunden!
Ein Blick in des Innenleben des JumpModuls ist bei drei Modulen noch leicht möglich. Die nach innen geklappten Ecken der Außenmodule sind gut zu erkennen.
Nach dem Zusammenbau von 5 Modulen ...
Das letze Modul muss noch eingesetzt werden
Fertig!