Das letzte Mal war ich in Koblenz ca. 1958 mit Gabor auf Radtour. Wir übernachteten in der Jugendherberge oben am Ehrenbreitstein. Man beachte das kaiserlose Deutsche Eck. Bild mit der kleinen Minox, eingescannt
Koblenz, Liebfrauenkirche
Koblenz. Liebfrauenkirche
Koblenz, Innenstadt und Deutsches Eck
Wo geht’s da bitte zur Mosel? – Endlich den Weg gefunden. Der Blackberry brauchte zwar lang, bis er GPS hatte, dann aber war’s ganz genau. An der Florinskirche (rechts hinten, nicht im Bild)
Mosel, links, und Rhein, quer, fließen am Deutschen Eck zusammen. Dahinter die Anhöhe Ehrenbreitstein mit Festung, Jugendherberge und Ausstellung.
Überall Blumen, auch außerhalb der Bundesgartenschau (»Buga«)
Das Moselufer …
… und das Rheinufer mit der Festung Ehrenbreitstein
Auf den Ehrenbreitstein kommt man entweder zu Fuß, hintenherum mit dem Schrägaufzug oder neuerdings mit der Seilbahn quer über den Rhein: Fast 850 Meter lang bringt sie bis zu 7600 Fahrgäste in der Stunde mit 4,5 m/s hinauf.
Hier drehen die Ausflugsdampfer – man sieht auch genau die Grenze des Mosel- (hinten) und Rheinwassers (vorne). Und was man noch sieht …
… ist die Malteser Flagge, unter der die Schiffer der Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt AG neuerdings fahren. Ist billiger.
Höhepunkt des Tages – eine Halle voller Dahlien!
Man weiß gar nicht, wie man die Dahlien belichten soll. Ich mache dann immer automatisch drei Bilder. Dies und das vorige sind zwei einer Serie.
»Inge Wehling«, »riesenblumig« – die Dahlien haben Namen wie Rosen
»Purple Pearl«, wieder in zwei Ansichten
»Purple Pearl«
Riesenblumige Semikaktus-Dahlie »Micks Peppermint«
Semikaktus-Dahlie »Blume von Hawai«
Obsession
Hirschgeweih-Dahlie »Kenora Macop B«
Nein so war’s nicht. Rundherum in Massen die sportiven deutschen Jack-Wolfskin-Rentner.
Gartenbau Peter Haslhofer aus St. Pankraz in Oberösterreich – mit vielen Preisen
((EINS VORZIEHEN))
Seerosen-Dahlie »Patty«
»Bloemswaard«
Seerosen-Dahlie »Sandia Shomei«
Die Dahlien-Halle
Die Dame in Schwarz fotografiert nur.
Jeder bekam beim Eintritt in die Ausstellung einen Stempel zum Wiedereintritt und zur Kontrolle.
Riesenblumige Semikakus-Dahlie »Micks Peppermint«
Die alte Sorte »Embonpoint«
Gold für »Hapet Beladonna«
»Hapet Beladonna« – gerade dieses Rot ist nicht einfach für Digitalgfotos.
Und hier »Hapet First David«
Zum Vergleich Ende Juli 2010 – bei uns
In der Festung Ehrenbreitstein
Weit ins Land – in diesem Fall die Mosel hinauf – ging der Blick an diesem Sonntag nach gehörigen Schauern. Das Deutsche Eck und die Einmündung der Mosel (dunkel) in den Rhein (heller).
Ausflugsschiffe und Reisegruppen am Deutschen Eck, vom Ehrenbreitstein her gesehen
Die »Rheingold« wendet in Koblenz am Rhein. Dahinter links das Schloss und rechts ein Bau. in dem laut Google-Maps rechts das Gasthaus »Pegelhaus«, links das Oberlandesgericht, eine »Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord« und das Koblenzer Landeshauptarchiv sitzen. Das eigentliche Pegelhaus ist der weiße Rundbau am Ufer.
Der Ehrenbreitsteiner »Festungskanonier« bereitet das Böllerschießen vor. Das soll Jörg Höfer in in einer Uniform der königlich-preußischen Armee aus dem Jahre 1900 sein. – Quelle http://www.genios-presse.de/artikel,MAZ,20110801,zurueck-zu-preussens-gloria-ehrenbr,37027420001312149600.html
Die drei kleinen Böllerkanonen wollen mit Bedacht geladen werden (http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6llerschie%C3%9Fen)
Ein Pfiff erst und eine Warnung, dann drei Böller, vile Rauch und Salut – und danach is a Ruah.
Kleines Nachmittagsbuffett in einem Kuppelsaal auf Ehrenbreitstein
Dahinter ist deutlich die deutsche Rentnergeneration in bergmarschfähiger Montur zu erkennen und selbst hier ein paar Gartenschau-Blümerln mit Luster.
St. Kastor und die Talstation der Bungesgartenschau-Seilbahn (vom weltgrößten Seilbahnbauer Doppelmayr) vom Ehrenbreitstein aus. Man beachte die statische Schrittstellung der vier Beine des Bockes:
Unterer Stützbock der Seilbahn – warum im »Passgang«?
Blick auf den Ehrenbreitstein vom Fuß des unteren Seilbahnbocks. Er steht im Trapez, um der Uferpromenade nicht zuviel Platz zu nehmen. Die Bahn soll mindestens noch zwei Jahre laufen. Daten: vertikale Höhe 112 m, schräge Länge insgesamt 890 m, Seilfeldlänge 850 m, Fahrgeschwindigkeit 4,5 m/s = 16,2 km/h, max. Förderleistung 7.600 P/h/Richtung.
Wohlbeflaggtes Deutsches Eck. Ich fand natürlich die Rollenführung des Zugseils (klein links) interessant.
Kaiser Wilhelm (http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Eck#Errichtung_des_Kaiser-Wilhelm-I.-Denkmals) am Deutschen Eck, Teleaufnahme vom Ehrenbreitstein
Ehrenbreitstein, Festungsmauern
Ehrenbreitstein, Festungsmauern, vgl. Franzensfeste https://picasaweb.google.com/107484383993159578524/HofSommer11#5645644036790499154
Raubvögelvorführung. Dabei scheint der Vogel am zahlreich erschienenen Publikum in musterhafter Mischung wenig interessiert.
Nicht schlecht, der Specht! – Ein Adler
“Have you hugged your eagle today?” – Streicheln ist wichtig. Der Züchter ist Adlers »Vater und Mutter« zugleich. Kurzvideo
“Have you hugged your eagle today?” – Streicheln ist wichtig. Der Züchter ist Adlers »Vater und Mutter« zugleich.
»Der beißt nicht« – Falkner Ulrich Voell und seine Adler (Bericht z. B. http://www.bürgerkurier.de/index.php?option=com_content&view=article&id=7476:buga-2011-greifvogeltag-auf-ehrenbreitstein&catid=44:tag-woche&Itemid=61)
Die Bundesgartenschau am Ehrenbreitstein, weitläufig
Blick aus der Gondel aufs Deutsche Eck
Blick aus der Gondel aufs Deutsche Eck – Kurzvideo
Blick aus der Gondel aufs Deutsche Eck – mit Seilreiter für das Zugseil, gehalten von den beiden Tragseilen. Übrigens ein entscheidender Vorteil dieser »Dreiseilumlaufbahn«: Das Zugseil hängt nicht mehr durch, dadurch können die Spannweiten (»Seilfelder«) extrem lang sein, die Zugverhältnisse bleiben ausgewogen, und bei einem Ausfall wird ein Notbetrieb möglich. Die Insassen müssen dann nicht mehr abgeseilt werden.
In einer so großen Gondel lässt sich’s aushalten. Vergleiche Kampenwandbahn (gebaut 1957) https://picasaweb.google.com/107484383993159578524/Bayern08#5253564895062148226 und folgende Bilder (https://picasaweb.google.com/107484383993159578524/Bayern08#5253565107612676770)
Rast in der Sonne. Carla spielt am Wasser.
Am Eck vom Deutschen Eck
Ein letzter Blick über ein bewegliches Stück Insel Malta, die »Wappen von Köln«, auf den Ehrenbreitstein
»Brandenburg, Pommern, Mecklenburg, Ostpreußen« – am Kaiser-Wilhelm-Denkmal kommt noch Ostpreußen vor – wie das?
»Bundespräsident Theodor Heuss hat 1953 das Deutsche Eck zum Mahnmal der deutschen Einheit bestimmt. Dabei wurden die Tafeln mit den Wappen der deutschen Bundesländer und die Erinnerungstafeln an die der Bundesrepublik Deutschland 1953 nicht angehörenden Länder und Provinzen des früheren deutschen Reiches angebracht. Seit dem 1. Januar 1957 sind das Saarland und seit dem 3. Oktober 1990 Brandenburg, Mecklenburg, Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Länder der Bundesrepublik Deutschland. Das Land Berlin wurde um die vormals Ost-Berliner Bezirke erweitert. Damit konnte die deutsche Einheit nun mit dem Ziel der Einheit Europas auf demokratischem und friedlichem Weg wiederhergestellt werden.« Poltisch korrekt erklärter Wandel der Zeiten. 1953 sahen wir Ostpreußen noch auf allen Deutschlandkarten »z. Z. unter sowjet. Verwaltung« (Fackel-Hausatlas 1962). An eine Rückkehr hat keiner mehr geglaubt, so wie 1985 niemand mehr an die Wiedervereinigung (und heuer nur mehr wenige an Europa).
»Errichtet von der Rheinprovinz im Jahre 1897«
»Das Denkmal Kaiser Wilhelms I. (1798–1888) wurde 1897 nach Entwürgen des Architekten Bruno Schmitz und des Bildhauers Emil Hundrieser von der Rheinprovinz als Dankfür die damals mit kriegerischen Mitteln erzwungene Einigung des deutschen Reiches errichtet. Das Reiterstandbild wurde in den Kampfhandlungen Anfang 1945 schwer beschädigt und danach entfernt. 1993 aber durch eine Schenkung der Eheleute Anneliese und Dr. Werner Theisen von der Stadt Koblenz wieder hergestellt.«
Der Kaiser rücklings
Blick aus dem Denkmal auf St. Kastor
ENDE – Kommentare und Wünsche bitte wie immer direkt an mich, Fritz@Joern.De