Unser Bus in der Karakum auf dem Weg von Buchara/Usbekistan nach Mary
Begegnung in der Wüste
das breite, etwas holprige Asphaltband durch die Wüste
Karakum heißt "Schwarze Wüste". "Schwarz" bedeutet in dieser Gegend "abweisend", "lebensfeindlich".
Große Teile der Karakum sind eher Halbwüste. Hier lagert jedoch der große Reichtum des Landes: Erdgas!
Wie in Usbekistan so auch hier Baumwolle über Baumwolle.
Die Ernte hat begonnen.
Eine Herde von ca. 60 Kamelen trabt nach Hause. (Foto ist stark aufgehellt.)
Ein Weidetag in der Halbwüste ist beendet.
Ankunft in der Dunkelheit in Mary.
Die Moschee am nächsten Morgen
erste Begegnung mit Turkmenbashi, dem 2006 verstorbenen Präsidenten
Noch ahnten wir nichts von dem Personenkult um ihn.
Besuch der Ruinenstätte von Merv, das im 3. Jahrtausend v. Chr. gegründet wurde.
Letzte Zuckungen eines Sandsturms bei 42 Grad . Die Konturen der Festung Gis Kala werden wieder sichtbar.
Die Lehmziegelsäulen stammen aus dem 6./7. Jhdt. n. Chr.
Heute finden sich hier nur noch weidende Kamele.
"Aaaa", "Aaaa"
Gewölbe einer 8 m tiefen Brunnenanlage
nach Jahrhunderten immer noch nutzbar
blühendeTamarisken. Im Hintergrund nicht etwa ein Dünenwall, sondern ein Teil der über die Jahrhunderte in sich zusammengefallenen Stadtmauer von Merv.
Blick vom 20 m hohen, erodierten Mauerring ins Vorland
Einem Riesenkrater gleicht die Festung Erk Kala aus dem 6. vorchristlichen Jhdt.
Alexander d. Große eroberte die Stadt, die nach ihm "Antiochia Alexandria" und "Margiana" genannt wurde.
Mausoleum des letzten Sultans der Seldschuken, Sanjar. (12. Jhdt.)
Pilgerinnen am Mausoleum. Sie gehören dem Stamm der Belutschen an.
Wenn auch etwas verschüchtert ...
... lassen auch sie sich ...
...gerne und bereitwillig fotografieren.
Wunschbäume und Wunschpyramiden beim Mausoleum
Weiße Stofffetzen sollen Jungen erbeten, mit bunten wünscht man sich Mädchen.
So ist der Wunsch unmissverständlich.
Die SB-Küche der Pilgerstätte
Im großen Speisesaal prangt der neue Präsident an der Wand.
versunken im Lesen von Koranversen
Sniff, sniff. Welch fremdländischer Geruch!
Die Einladung zum Tee weitet sich auf über eine Stunde und ein Mittagessen aus.
die gastfreundlichen jungen Damen
Nicht nur Kinder erfreuen sich immer wieder an den Fotos, die man von ihnen macht.
Mausoleum des Muhammad ibn Zayd (12. Jhdt.)
der Sarkophag des ibn Zayd
Seit 40 Jahren lebt dieser Eremit im Mausoleum.
Ein paar Münzen sind ihm nicht unwillkommen.
Auch am Flughafengebäude von Mary prangt "der Neue".
Turkmenbashi-Moschee in der Hauptstadt Ashgabat: Ein Diktator setzt sich ein Denkmal.
daneben das Turkmenbashi-Mausoleum
Hier ruht Turkmenbashi "der Große" mit seiner Familie.
Eingangsportal mit den Inschriften: "Moschee seiner Geistlichkeit Turkmenbashi" (oben), "Ruhmana ist ein heiliges Buch" (links), "Der Koran ist das Buch Allahs" (rechts)
der für 2000 Betende konzipierte Innenraum
ein Seitenflügel
Marmorne Säulen tragen die riesige Kuppel.
Blick in die Kuppel
das Kuppelzentrum
fröhliche Schülerinnen bei der Moschee
... für alle Beteiligten immer wieder der gleiche Spaß.
In ihren Ranzen steckt jetzt nicht mehr die ehemalige Pflichtlektüre "Ruhmana".
Turkmenbashi in Gold am gigantischen Nationalmuseum
in 110 m Höhe angeblich die größte Fahne der Welt
die Römer als Vorbild genommen
römischen Legionszeichen gleich
Reinemachen für den verblichenen Diktator
Ashgabat - die weiße Stadt in der Wüste
Wohntürme für Staatsbedienstete
Wohntürme (stets mit Staatsflagge)
Gesundheitsministerium
Puppenmuseum
nicht ganz so modern das Straßenkehren...
Unabhängigkeitsdenkmal (1991)
Die Urväter Turkmenistans: Stammesführer
Sie waren gefürchtet in Mittelasien.
Turkmenbashi an exponierter Stelle...
... mit Ehrengarde
ein Monumentaldenkmal für ein Buch: Turkmenbashis "Ruhnama"
Plakette am "Platz des Buches"...
Denkmal zum 10. Jahrestag der Unabhängigkeit (2001)
Turkmenbashi vor 10 turkmenischen Pferden - dem Stolz des Landes
Erdbebenmuseum und Präsidentenpalast
Der Stier erschüttert die Erde. 1948 wurde Ashgabat schwer heimgesucht. Die sterbende Mutter hält ihren Sohn in die Höhe.
"Schaut auf diesen Knaben! Er wird unerschütterlich euer Beschützer sein!" (Oder so ähnlich...)
Neutralitätsturm: Auf der Spitze dreht sich Turkmenbashi mit der Sonne.
Blick vom Neutralitätsturm auf Präsidentenpalast und Parlament
Brunnenanlage zu Füßen des Neutralitätsturms
Nur noch eine Frage der Zeit, wann "der Neue" in Gold erscheint?
Zum vorherrschenden Weiß die Farbe des Propheten: Grün
Freitagsmoschee und Wohnblocks aus Sowjetzeit
Dächer á la Turkmenistan...
Durst nach unzensierter Information...
So wirkt's gar nicht mehr so kitschig.
Nachts erstrahlt Ashgabat im Lichterglanz.
Brunnenanlage zu Ehren des Stammvaters der Turkmenen, Oguz Khan
Regierungsgebäude
ein Ministerium
Wohntürme
Unabhängigkeitsturm in ...
... wechselnden Farben
Restaurantturm in ...
Neutralitätsturm ...
... natürlich auch in wechselnden Farben
Wasser und Licht wohin man schaut.
Die Erlöse aus dem Erdgasexport machen's möglich.
Sonnenaufgang im Morgenland... (Gesehen aus dem Flugzeug)
Anflug auf Dashoguz über bewässertem Land
der Wüste abgerungen ...
... doch das Problem der Versalzung ist unübersehbar.
Die Karakum schrumpft.
Mausoleum Turabek Hanum (14. Jhdt.) in Kunya-Urgench, das von Dschingis Khan zerstört wurde.
Kuppeleinfassung
Es nagt der Zahn der Zeit an den Majolika-Kacheln.
Tauben finden hier gut Unterschlupf.
Pilgerinnen an einem weiteren Mausoleum
Welche Wünsche sie wohl hegen?
Auch sie hat noch Wünsche.
Einsam steht das mit 62 Metern höchste Minarett Mittelasiens da.
Ziegelornamentik am Minarett
Pilgergruppe
Unter dem Wunschbaum hindurch: doppeltes Glück?
Friedhof beim Mausoleum
Ein Mantel liegt bereit und man kullert den Hang hinab: Driften nach rechts bedeutet "Wissen"
geradeaus bedeutet "Glück"
Pech gehabt: Nach links heißt "Wiederkehr und erneut versuchen". Wir haben es unversucht gelassen...