Jetzt kanns losgehn.
Der Bruder von unserem Taxifahrer konnte echt gut englisch und war mächtig freundlich. Hat sich sogar eine heitere theologische Diskussion mit mir geliefert.
Nach 14 Stunden Anreise finden wir am Fuß des Sinai ein super Camp, in dem wir auch die Küche benutzen dürfen. Da gönnen wir uns erst mal ein anständiges Studentenessen - Nudeln mit Tomatensoße, was sonst.
Flugs bin ich in die nächste theologische Diskussion verwickelt, diesmal mit dem Besitzer des Camps.
Um den sagenhaften Sonnenaufgang oben auf dem Gipfel des Sinai mitzukriegen, steigen wir abends hoch. "Ungefähr, äh... da lang, glaub ich."
Oben angekommen, werden erst mal Fotos geschossen.
Es lohnt sich auch.
Wir sind ganz fasziniert.
So ganz warm is es hier auch nicht...
...da muss man sich gut einpacken.
Schlaf kriegen wir aber nich so viel diese Nacht... wir sind nich die einzigen, die diese grandiose Idee hatten.
Schon früh am nächsten Morgen...
...eigentlich viel zu früh...
... harren wir derer, die da kommen soll...
...und tatsächlich, sie kommt...
...eindrücklich...
...majestätisch...
...und bringt die Berggipfel zum Glühen.
Nach so einem eindrucksvollen Erlebnis gibs erst mal ein Frühstück.
So, was kann man hierzulande noch angucken?
Mannomann, ich bin ja ein ganz schöner Poser.
Und jetzt der Abstieg. Aber kann mir grad noch mal jemand sagen, wo hier der Weg war?
Die Legion von Andenkenverkäufern bildet einen seltsamen Kontrast zur kargen Wildnis der Berge.
Unten gibt es einen Kaffee für Doro und einen Tee für mich.
Das ist übrigens der brennende Dornbusch, aus dem Gott zu Mose gesprochen hat. (Er brennt aber nicht mehr.)
Und das ist das Kloster, das man drumzu gebaut hat, damit keiner den Busch klaut.
Ein freundlicher Beduine, der uns nach zähen Verhandlungen für nur 150 Ägyptische Pfund nach Nouweba bringt.
Nouweba liegt am Golf von Akaba, an der östlichen Küste der Sinai-Halbinsel. Im Hintergrund die Berglandschaft von Jordanien.
Hier finden wir ein traumhaft kitschiges Camp, in dem wir uns noch zwei Tage Strandfaulenzen gönnen.
unsere Basthütte
üppige Blumen vor der Frühstücksterrasse
Für einen Tag organisieren wir uns noch eine Kameltour zu einem Canyon in der Nähe.
Auf einem Kamel sitzt man deutlich höher als auf einem Pferd.
Doch, doch, hier geht ein Weg lang...
...so ungefähr.
Dann gibs ne Pause mit Beduinentee, Brot und Käse.
Zwei treue Gefährten...
...und ihre Freunde.
Eine tolle Sanddüne...
...in der wir die Kinder in uns wiederentdecken.
Spuren im Sand
ein Sandengel
Den Sonnenaufgang am nächsten Morgen haben wir nur knapp verpasst.
Aber für ein Fotoshooting reicht es noch.
überwältigt
Südsee-Feeling
Shalom
wie gesagt, traumhaft kitschig...
Fernweh
und noch eine Runde Hängematte... hach, is das dekadent.
Auf der Rückfahrt nach Jerusalem machen wir noch drei Stunden Zwischenstopp in Elat, Südisrael.
Der Strand besteht aus zwei Meter Kieselsteinen, aber es gibt freilaufende Gartenstühle, auf denen es sich aushalten lässt.
Im Hintergrund ein Flugzeug im Landeanflug. Nein, keine Notlandung auf der Stadtautobahn. Der Flughafen liegt tatsächlich mitten in der Stadt.
noch drei treue Gefährten