Der schmale verwunschene Pfad, der von der Straße hinab in meinen Garten führt... schick, nich?
Auch mein Hauseingang sieht nicht unromantisch aus - auf jeden Fall besser als das Innenleben...
Der freundliche Willkommensgruß meines Vorgängers Daniel, als ich am Sonntag, 29.7., nachts um drei das erste Mal in meine Wohnung stolpere. Er hat ihn vor einem Jahr auch von seinem Vorgänger bekommen und netterweise aufgehoben und wieder benutzt. Ich werde ihn auch aufheben und meinem Nachfolger in einem Jahr ebenfalls eine Freude damit machen.
die eine Hälfte meines Zimmers am zweiten Tag
die Küche - Stauraum ohne Ende, aber die Vorstellungen von Sauberkeit decken sich nicht ganz mit dem deutschen Standard
Mein erster eigenäugiger Blick auf den Tempelberg - vom Dach des Wiener Hospiz. Ich finde, die Kombination aus österreichischer Flagge, Felsendom und Kreuz hat einen gewissen Reiz.
Die Nachmittage und Abende verbringe ich meistens mit viel Papier und ausreichend Tee.
Lach nicht, das ist wichtig! (Esther und Antje, erkennt Ihr das Foto?)
Nanu, was wächst da in meiner Balkontür?
Der Innenhof im Schwedisch-Theologischen Institut. Kühl, schattig, Tee und Kaffee für uns deutsche Studenten umsonst - Herz, was begehrst Du mehr?
"patuach" steht auf diesem Schild an der Tür eines Ladens. Das bedeutet "geöffnet". Hat wohl jemand vergessen abzunehmen. Es ist nämlich Freitag Abend, Schabbat, und da hat in Jerusalem außer den arabisch-christlichen Geschäften in der Altstadt nix geöffnet.
nach zwei Wochen - das Zimmer wird langsam wohnlicher... hab mal ein paar Postkarten an die Wand geklebt. Es sind fast alles Karten, die ich mal geschenkt oder geschickt bekommen habe. Wer erkennt was wieder?
Auch mein Schreibtisch wird langsam sympathischer...
...sonst ließe es sich wohl auch nicht acht Wochen lang mit nix als Hebräisch hier aushalten.
An diesem Wochenende habe ich auch notgedrungen meine hausmännischen Fähigkeiten wiederentdeckt.