Anflug auf Buenos Aires
Cochabamba - meine Strasse
Hier wohnt meine Familie
Cochabamba
auf dem Weg nach Oruro - die Cordillera Boliviens
Die Cordillera
Vorbereitungen fuer die Wasserschlacht am Karneval
Der Karneval von Oruro - Weltkulturerbe
Die Schule in Cochabamba
"Erntedank" - Ch'aya
Die Zeremonie zu Ehren der Mutter Erde - Pachamama
Ein getrocknetes Coca Blatt
Nach der Zeremonie - die obligatorische Wasserschlacht
Im Stadtzentrum von Cochabamba
Uminta - Maisbrei mit Kaese, dekorativ eingewickelt
Die Kathedrale von Cochabamba
Hier gibt es Ausfuellhilfen fuer Formulare :-)
Die Solarlampe von sune-solution wird auf Herz und Nieren getestet
Ein Ausflug zum Christo de la Concordia
Das Zentrum von Cochabamba vom Christo aus
Ein Sonnenhut und wenn moeglich langaermlige Kleidung sind ein Muss aufgrund der extrem hohen UV Strahlung
Die Lagune von Cochabamba - westlich vom Zentrum
An Sonntagen ist der Christo ein belibtes Ausflugsziel und auch nur dann fuer Auslaender sicher
An weniger frequentierten Tagen dominieren Raubuerberfaelle
Zentrum von Cochabamba
Meine zweite Reise nach Oruro
aermliche Siedlungen am Strassenrand
und im hochland sind alle fuer evo
in oruro - gebaut wird viel, aber fertiggestellt?
im zentrum
Das arme Qurquincho (Gurteltier) wurde am Altiplano fast ausgerottet
Karneval scheint das ganze Jahr ueber zu sein
In der Kirche der Jungfrau vom Socavón - links der Eingang zum Bergbaumuseum
Denkmal fuer die Bergarbeiter
Blick ueber Oruro - im Hintergrund der Lago Uru Uru
Ausblick von meiner Wohnung
Aussicht von meiner Wohnung - und ja, das Vordach ist eine Motorhaube
Ein Marathon auf 3800 m Seehoehe
Der 2. Geburtstag meiner bolivianischen Schwester
und ihre grosse Schwester
mmmmh
Anfahrt zum Tunari - bis auf 4000 m und dann zu Fuss weiter auf 5230 m!
Siedlungen bis auf 4000 m - viele sogar mit Strom!
Unser Gefaehrt bis zum Anstieg
Wasser ueberall
Blick zur Lagune, von der aus wir zu Fuss aufsteigen
Blick auf Cochabamba - schon fast am Gipfel!
Noch 50 m fehlen zum Gipfel!
oben!
Blick zurueck auf den Anstieg
Die Gipfelstuermer
Und am nachsten Tag: Sportfest in der Schule meiner kleinen Schwester
zuerst ein Umzug
eine katholische Schule...
ein Pferd...
und Salteñas!
Meine kleine Schwester uebt sich im Fotografieren
Besuch bei der abuela
Das Haus der Grossmutter in Cochabamba - whow!
Ein Wochenende im Chapare - dem tropischen Teil der Region Cochabamba Hier unsere Betten: Haengematten!
Das Buffet
Ein Ausflug zu einem Nationalpark
Blick ueber den Park
Der Fluss wird per Seilbahn ueberquert - wie luxurioes
Eine Cocaplantage im Nationalpark - denn auch hier leben Familien, die gut verdienen wollen. Ein Gutteil der Ernte geht in die Drogenproduktion, ganz offiziell bekannt und gedulded von der Regierung.
Lianen!
Am naechsten Tag - wieder auf in den Urwald!
Ueberreste eines Kokain-Labors
Geregnet hat es viel...
Wieder eine Cocaplantage
Mit der Machete voraus - durch das Dickicht, durch den tiefen Fluss
Auch baden kann man hier
eine abgeerntete Cocaplantage
Durch den Fluss zu waten ist einfacher als sich durchs Dickicht zu schlagen...
Nach so viel Regen ist die Stroemung ganz schoen stark!
31.3.: Aufbruch um 4 Uhr morgens nach La Paz
La Paz...und viel mehr habe ich davon nicht gesehen
Grund des Besuches: Ein Treffen der Kommunen im Sanierungsgebiet (Huanuni, Machacamarca, El Choro, Poopó) mit den zustaendigen Ministerien
Im Hotel Vienna Erster und Zweiter von links: Vertreter von COMIBOL, der staatlichen Bergbaugesellschaft
Vertreter der Kommunen am Wort
Vertreter der Ministerien
COMIBOL am Wort: alles ist wunderbar
Die Kommunen sind nicht der Meinung
Ein vertrauliches Woertchen mit dem Direktor des Vizeministeriums fuer Umwelt
Beim Unterschreiben des Protokolls
El Alto
Ein kurzer Blick auf den Ilimani
Oruro: der Himmel zum Greifen nah
Mein Zimmer...naja
Ausblick von meinem Zimmer
Fuer den laedirten Magen: Maizena, und Tuna (Kaktusfrucht) fuer ein bisschen mehr Geschmack
Wo ich wohne: am Ende der Stadt
Mein Einkaufszentrum: Der Mercado Yungk
Die Strasse ended, wo der Berg beginnt
Hier arbeite ich
Unterwegs im Urwald - ganz anders als ein europaeischer Wald
Auf der Suche nach vom Aussterben bedrohten Orchideenarten
Orchideen - jetzt bluehen sie nicht mehr/noch nicht
...und ab durch die Mitte
Eine Orchideenzucht
Ein Himbeerfeld im Tropenwald
impressionen aus oruro
refreeeesco
Treffen mit den Kommunen
...am Land ausserhalb von Oruro
Ein vorbildliches Gewaechshaus auf 3800 m
Auch Zucchini wachst hier
Ausblick
¿Cómo se llama? ¡Llama!
Das war einmal der lago Uru Uru
Heute ist er grossteils ausgetrocknet
Auf 3800 m ist der Himmel stahlblau
Ein Opfer fuer die Pachamama - Ch'alla
Viele haben es versucht - dieser Hund hat mich bis jetzt als einziger gebissen
Coca...
Bereit zum Aufbruch
Beim Klimagipfel in Cochabamba
Die Fruechte schmecken nach Pfeffer
Ausblick auf die Berge Cochabambas
high tech Registrierung
So trinkt man in Argentinien den Tee, aber auch in Bolivien und Paraguay
Polizei ueberall
das Stadium von Cochabamba
Die Bolivianer lieben Coca Cola...auch wenn es dem Evo nicht gefaellt
Abschlussreden
Felix Llaime, Präsident von CORIDUP
esperando la reunión..
Treffen mit den Autoritäten der indigenen Kommunen in der Region Oruro
Mein Hinterhof...gerade beim Wäschewaschen
Markttag
Cholitas
Kartoffelvariationen
Mandarinenberg
Hier gibt es alles
Weit und breit das einzige Geschäft mit Kühltruhe
Auch die Polizei mag Raubkopien
In der Kirche der Jungfrau vom Socavón
Die Sanddünen von Oruro
Pressekonferenz in AMDEOR - Organisation der Kommunen der Region Oruro
Hochzeit in Cochabamba - eine Flasche Rum pro Tisch
das Brautpaar
Cochabamba: Autowäsche
17.6.: Treffen in der Gemeinde Huanuni (halbe Stunde nordoestlich von Oruro); in der "Höhle des Löwen", dem Syndikat der Bergarbeiter
Grund des Treffens: Konstruktion eines Auffangbeckens für die Abwässer der Bergbaugesellschaft von Huanuni im Gemälde der "Tio", der Teufel, dem die Bergleute Opfer bringen um unter Tage zu überleben
Erläuterung der Umweltschutzmassnahmen; das Gemälde zeigt dass die Bergleute immer auch zu Gewalt bereit sind - Dynamit wird nicht nur im Bergbau eingesetzt...
Die Bevölkerung ist skeptisch - ist das Auffangbecken auch sicher konstruiert?
Wir unterstützen den Bau des Auffangbeckens; im Bild Don Felix Llaime, Präsident der CORIDUP (Organisation zur Verteidigung der Umwelt in der Region Oruro)
Die Realität der Bergarbeiter ist nicht minder hart als die der Kleinbauern
Die Ortschaft Huanuni - in und um den Ort wird Zinn abgebaut und die Verschmutzung ist unglaublich
Huanuni
Der Rio Huanuni - verschmutzt vom Bergbau und Hausabfällen; und die Schweinchen landen auch irgendwann in der Bratpfanne
Flussabwärts von Huanuni; das Wasser stinkt bestialisch
Und auch hier wohnen Leute...
Fototermin für den Dreck
Hier, flussabwärts, arbeiten weitere "Bergleute" daran, die letzten Reste von Mineral aus dem Wasser zu lösen
Das Wasser wird in Becken aufgestaut und mit Chemikalien vermischt...um die letzten Reste an Zinn zu gewinnen
auf dem gesamten Rückweg nach Oruro zeigen sich die Folgen der Verschmutzung des Wassers...hier sind die Böden mit Salz bedeckt
Alles, was die Kleinbauern haben, sind ein paar Kühe und spärliche Ernten an Kartoffeln und Weizen
Typische Vegetation der Hochebene
19.6.: Treffen mit der Kommune von Machacamarca, ein Dorf 30 Minuten suedlich der Stadt Oruro
Hier faehrt der Zug in Richtung Argentinien vorbei
Zuuuug!
Wir besuchen eine Forellenzucht
Die Zucht wird von Vater und Sohn betrieben frueher waren sie Fischer (der Lago Uru Uru ist nahe gelegen), aber heute gibt es im stark kontaminierten See kaum mehr Fische
Gleich nebenan koennen die Forellen verspeist werden
Quinoa
und ein paar Kuehe die eurpaeisch anmuten, weil sie ja auch aus Europa eingefuehrt worden sind
Aus dieser Fassung kommt das Wasser fuer die Forellen
Das Altiplano: unendliche Weiten
Naeher am Rio Huanuni sieht Machacamarca ganz anders aus
Auch hier kommt das verschmutzte Wasser aus den Minen an
und macht das Land unbrauchbar fuer die Bauern
Sitzung im Zentrum der "Fischer"
CORIDUP informiert ueber die Strategie zur Verbesserung der Situation in der Region
traditionelle Kleidung der indigenen Autoritaeten; die Farbe des Ponchos variiert je nach Region
Nach der Sitzung wird eine Resolution unterschrieben; wir assistieren den Frauen, die kaum ihren Namen schreiben koennen
Erinnerung an Zeiten, als es noch Fische gab
Zu Fuss zur nachsten Sitzung
Die indigenen Autoritaeten (mit rotem Poncho im vorherigen Foto) schaffen es, einen Bus fuer uns anzuhalten
Endlich in Poopó!
Hier arbeiten kleinere Kooperativen direkt am Dorfrand
Die ersten Zuhoererinnen treffen ein...die Kinder traditionall im Tragetuch am Ruecken
aufmerksame Zuhoererinnen
Don Felix und Don Jorge, Autoritaet der Suyu Sura, in Aktion - erklaert wird auf Spanisch und Quechua, der lokalen Sprache
In der Nacht auf den 21. Juni wird das Neujahr der Andenvölker gefeiert - logisch, bei uns fällt das Neujahrsfest ja auch fast auf die Wintersonnenwende
Mit den ersten Sonnenstrahlen am 21. Juni wird das Jahr 5518 nach Zeitrechnung der Andenvölker beginnen; wir verbringen die Nacht am Lagerfeuer
und bringen Opfer für die Pachamama, die Mutter Erde, die Glück für das Neue Jahr bringen sollen
Dazu werden Figuren aus Zucker und Coca verbrannt; die Figuren symbolisieren die Wünsche für das neue Jahr
Die Stunden bis zum Sonnenaufgang vergehen...mit Gesang und Tanz
Einige sind aber auch schon ein bisschen müde...
Um 5 Uhr begeben wir uns an einen historischen Ort, einen Gräberhügel aus der Inkazeit, um die Sonne, den "Tata Inti" zu erwarten
Langsam wird es heller
Eine der Grabstätten
Kalt ist es...und das Feuer geht langsam aus
Arbeitskollegen, gut eingepackt
In der Ebene zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen...wir müssen noch ein bisschen warten
Die ersten Sonnenstrahlen auf den Bergen
Und hier erscheint er...der Tata Inti
der Gruss mit erhobenen Händen...
"Tata Inti, wir empfangen dich von ganzem Herzen!"
23.6.: San Juan, die Nacht, in der alle traditionell ein Lagerfeuer anzünden und Hot Dogs grillen...ein Problem für die Luftqualität, da so ziemlich alles für das Lagerfeuer gut ist...auch wenn es ein Autoreifen ist
Inspektion in Japo, südoestlich von Oruro Die folgenden Fotos stammen von: Dr. Thomas Perrault
In der Ortschaft arbeiten informelle Kooperativen am Abbau von Zink und Silber (c) Thomas Perrault
Probennahme zur späteren Analyse der Minenabwässer (c) Thomas Perrault
(c) Thomas Perrault
Weiter geht es in die Ortschaft Morococola, wo auch Kooperativen am Werk sind (c) Thomas Perrault
Auch die staatlichen Operationen (COMIBOL) wurden besucht (c) Thomas Perrault
Oberflächlich betrachtet, ein bisschen sauberer (c) Thomas Perrault
Aber Besucher sind nicht erwünscht (c) Thomas Perrault
Im nahe gelegenen Hospital zeigen sich die Folgen der Erschütterungen aufgrund der Sprengarbeiten im Bergbau (c) Thomas Perrault
Und die Abwässer sehen auch besorgniserregend aus... (c) Thomas Perrault
9.7.2010: Inspektion im Barrio Minero, Oruro 2 Gehminuten nördlich von meinem Haus
Hier bauen traditionelle Kooperativen weiterhin Zinn und Silber ab
Die Abfälle an taubem Gestein, getränkt mit sauren Minenabwässern, häufen sich zwischen den Häusern
Das taube Gestein wird von einigen Bewohnern und Unternehmen als Baumaterial verwendet!
Blick auf das angrenzende Stadtviertel, in dem auch ich wohne
Ganz schön hoch, der Abfallberg!
Ein weiteres Problem sind die sauren Minenabwässer, die sich ebenfalls im Stadviertel ansammeln
...gemischt mit sorglos weggeworfenen Haushaltsabfällen
Die Erde ist von einer Salzkruste bedeckt und von Minenabwässern verfärbt
Da kommt das kontaminierte Wasser her: direkt aus den Stollen und als Sickerwasser von den Bergen tauben Gesteins
Die Kinder des "Barrios" (des Stadtteils) spielen in Minenabfällen
Angrenzend: Abfälle aus der heute geschlossenen staatlichen Mine (der COMIBOL)
Arbeiten in der angrenzenden Operation (BAREMSA), in der die Abfälle der geschlossenen Mine der COMIBOL weiter verarbeitet werden, um die letzten Reste an Zink, Silber und Gold zu gewinnen
Die Arbeiten wirbeln kontaminierten Staub auf, der vom Wind in die Stadt getragen wird
Die Berge an taubem Gestein müssten zumindest beregnet werden, um Staubbildung zu vermeiden Wie das Foto zeigt, sind die Ablagerungen ausserdem instabil
Hier wird das Letzte aus den Minenabfällen herausgelöst...niemand weiss, mit welchen Mitteln Der Verdacht fällt auf Zyankali
Müll überall...
ein weiterer Blick auf BAREMSA
Hinter den Abfallbergen die Stadt...
Auf der anderen Strassenseite befindet sich die Goldmine Kori Chaca; im Bild sieht man die Lagunen, in denen sich stark salziges Wasser ansammelt; das Wasser wird aus der Grube gepumpt; im Vordergrund die charakteristische, von Abfällen übersäte, Landschaft
Detail: Der Friedhof am Stadtrand von Oruro, der an eine andere Stelle übersiedelt werden soll, da sich auch hier Gold befindet
Unser Institut CEPA - gut mit Büchern ausgestattet
und mit Plätzen zum Lesen oder für Besprechungen
Eine Allee von zurzeit leider kahlen Bäumen führt zum Hauptgebäude
Hier arbeiten wir von der Justicia Ambiental - "Umwelt & Gerechtigkeit"
Auch einen Garten haben wir
15.7. Inspektion im Barrio Minero
Jetzt beginnt schon die extrem windige Periode - manchmal sieht man vor Staub kaum die Hand vor Augen
Und der Staub aus den Minenabfällen verteilt sich umso besser
Wir besuchen auch die Goldmine Kori Chaca im Bild das Dörfchen Iroco, im direkten Einflussbereich der Arbeiten (wie auch der Süden der Stadt Oruro)
Nicht das Meer...
...sondern das Salzwasser, das aus der Grube gepumpt wird. Das Grundwasser in der Region ist nämlich aufgrund des hohen Gehaltes an Mineralien salzig. Rund um die Mine Kori Chaca befinden sich drei solcher Salzseen.
Hier wird das Gold aus dem Gestein geholt; durch Beregnen mit einer Zyankali-Lösung
Kori Chaca benötigt Unmengen an Süsswasser; dazu wurde der Rio Desaguadero (Hauptfluss der Region) einfach umgeleitet.
Graffiti am Eingang zum Institut CEPA
21.7.: Exposition von CORIDUP in La Paz
Rund 50 Vertreter aus den von der Kontamination betroffenen Gemeinden sind in La Paz eingetroffen
Die Ausstellung zur Umweltverschmutzung in der Region Oruro zieht viele Besucher an
Auch Proben des kontaminierten Wassers und der Erde haben wir mitgebracht
Und auch Beweise für die Missbildung von Schafen und Llamas
Wir haben ein Plätzchen zugeteilt bekommen, und Polizeipräsenz soll sicherstellen, dass wir uns nicht vom Fleck bewegen - und zum Beispiel einen Protestmarsch veranstalten
Aber auch die Polizisten interessieren sich für die Problematik...
Viele interessieren sich für die Exposition - vom Schuhputzer bis zum Businessman Im Bild die traditionelle Kleidung der Schuhputzer, mit Einbrechermaske, weil viele nicht erkannt werden wollen
Einige Besucher wollten auch Auseinandersetzungen...
Und auch das Fernsehen war dabei
Eine tolle Arbeit haben sie geleistet, unsere Comunitarios! Die Ausstellung war ein voller Erfolg.
Wie immer sehe ich von La Paz nicht viel...
Der Illimani grüsst aus der Ferne...
30.7.: Inspektion mit dem Gouverneur der Region Oruro; Wir beginnen in der Mine der staatlichen Bergbaugesellschaft direkt in der Ortschaft Huanuni
Diese Felsen bergen wertvolle Metalle, hier vor allem Zinn
Grosser Andrang bei der Inspektion
Das Lieblingsgefährt der Bolivianer: Geländewagen!
Wir besichtigen den Bau eines Auffangbeckens; unter Polizeischutz
Hier ensteht das Auffangbecken für die Abwässer; die Dimensionierung reicht nur für 2 Jahre, ausserdem befindet sich das Auffangbecken OBERHALB der Operationen, wie das wohl funktionieren soll
Zum Glück haben auch Leute auf der Ladefläche Platz; so habe ich mir einen Sonnenbrand geholt
Hier werden die Mineralien weiter verarbeitet
Die Auffangbecken sind nicht ganz wasserdicht...
Was für ein Job; mitten in den bestialisch stinkenden Abwässern
Der Gouverneur
Hier wird kontrolliert, ob wir auch kein wertvolles Mineral mitgehen lassen haben
Flussabwärts wird Wasser aufgestaut, um den Rest an Zinn aus den Minenabfällen zu waschen
Am Ende des Prozesses hat das Wasser diese Farbe...
Flussabwärts sammeln sich die Minen- und Haushaltsabfälle an
Gut, dass die Brücke hält...
Blick zurück auf die Ortschaft Huanuni; die Berge an gelblich gefärbten Rückständen aus dem Bergbau werden im Fluss noch einmal gewaschen
Vertreter der Bergbaufirma, die die Inspektion begleiten, sind besorgt...die Realität flussabwärts wollen sie lieber vertuschen
Aber die Bewohner zeigen dem Gouverneur die Realität: vertrocknete Brunnen und Felder, stark verschmutztes Wasser, viele Böden sind von einer salzartigen Kruste bedeckt
Die Kinder müssen jeden Tag den stark verschmutzten Fluss überqueren; ohne Brücke
Wir begeben uns noch weiter flussabwärts; hier befinden sich weitere Operationen zur Verarbeitung der Mineralien, ausserdem kommen hier die Abwässer aus 3 weiteren Minen an
Dementsprechend sehen auch die Böden aus
Hier wächst nichts mehr
Ein Arm des Rio Desaguadero; früher führte der Fluss die doppelte Wassermenge
Gleissende Sonne und Wind...
= Sonnenbrand und alles voller Staub
Aus der gesamten Gegend kommen die Menschen, um den Gouverneur zu begrüssen und ihr Leid zu klagen
Abschlussbesprechung - links der Geschäftsführer der Bergbaugesellschaft, in der Mitte der Gouverneur, rechts der Bürgermeister einer betroffenen Gemeinde
übrigens, mein Haus von aussen: das orange in der Mitte ist es
13.8.: Zweite Inspektion der Bergbauproblematik Wir besuchen auch die Goldmine Kori Chaca (5 min von meinem Haus entfernt), die gut bewacht ist
Wir dürfen das Gelände nicht betreten
Hier wird das Gold aus dem Gestein gewaschen, unter Verwendung von Zyankali
Die Geschäftsführer der Mine lassen sich blicken
nächste Station: flussabwärts der Goldmine Lago Uru-Uru, in der Trockenzeit fast vollständig ausgetrocknet und stark von Verschmutzung durch die Stadt und den Bergbau betroffen
Wir erwarten die Ankunft des Gouverneurs...der sich am Ende nicht blicken lässt
Auch unsere vermeintlichen Umweltschützer werfen ihren Müll sorglos weg...
Die Bauern zeigen Missbildungen an ihren Tieren, hier eigenartige Gewächse in der Leber
Weiter geht es zum Lago Poopó ebenfalls in der Trockenzeit fast verschwunden
Die gesamte Gegend ist von Übersalzung der Böden betroffen Der Grund ist das stark salzige Grundwasser
Früher lebten die Menschen am Lago Poopó vom Fischfang; heute gibt es keine Fische mehr
Streunende Hunde überall; die mit gelbem Halsband sind zumindest gegen Tollwut geimpft
Die Bevölkerung überreicht eine Flasche Seewasser an den Vertreter des Gesundheitsministeriums
Die Bewohner klagen den Vertretern der Ministerien ihr Leid
1. September: Inspektion der Kontamination des Lago Poopó unter Anwesenheit des Gouverneurs
...und der erste Schneefall in diesem Jahr. Treffen um 7 Uhr morgens, frisch und fröhlich.
Wir beginnen in der Stadt Oruro, in der noch immer aktiv Bergbau betrieben wird. Die Anrainer erklären ihre Situation.
Danach geht´s weiter zur Goldmine Kori Chaca. In Begleitung des Gouverneurs dürfen wir das Gelände betreten.
Anstatt einer Besichtigung wird uns eine Präsentation geboten
Inklusive der Umweltpreise, die das Unternehmen erhalten hat
Alles Lüge, sagen die Anrainer. Das Unternehmen kontaminiert das gesamte Gebiet flussabwärts
Nächste Station: flussabwärts der Goldmine. Der Lago Uru Uru ist fast gänzlich ausgetrocknet, und es gibt weder Fische noch Weideland.
Einige Kakteen überleben fast alles.
Nächste Station: Abwasserkanal von Oruro
Hier kommen die kanalisierten Abwässer der Stadt an
Der Kanal führt eigentlich zu einer einfachen Kläranlage, die jedoch vollkommen überlastet ist
Daher werden die Abwässer direkt in den Fluss weitergeleitet
Der "Fluss" ist eigentlich der Abwasserkanal der Minen im Stadtgebiet Oruro - hoch kontaminierte Abwässer also
Die gemeinsam mit den kommunalen Abwässern direkt im Lago Uru Uru landen
Hier am Stadtrand wachsen neue Siedlungen
Weiter geht es zum Ufer des Lago Poopó, an dem mehrere Kooperativen und grössere Unternehmen Mineral abbauen
Wir besuchen eine der Kooperativen.
Schon aus der Ferne erkennt man die enorme Anhäufung tauben Gesteins. Bei jedem Regenfall werden metallische Bestandteile aus diesen Abfällen ausgewaschen und flussabwärts transportiert.
Minenabwässer
Die Abwässer fügen der Vegetation enormen Schaden zu
Blick in die Ebene; zwischen den zwei Bergen ist normalerweise der Lago Poopó zu erkennen, der heute fast ausgetrocknet ist
Ab- und Sickerwässer aus dem Bergbau
die direkt im Fluss landen oder langsam in der Erde versickern
geschädigte Vegetation am Rande des Abflusses; die gelbliche Farbe zeigt den Gehalt an Metallen an
Bitte nicht lächeln!
Weiter geht es, flussabwärts...bei Schneefall und Kälte
Nächste Station: Direkt an der Ortseinfahrt zum Dörfchen Poopó häufen sich Abfälle aus dem Bergbau an
Das Gebiet, in dem sich Gesteinsabfälle und Abwässer ansammeln, ist zudem noch eine archäologische Fundstelle aus der Kolonialzeit
Weiter oben, direkt im Ortsgebiet, besichtigen wir die "Abwasserbehandlung" der Mine Sinchi Wayra
Wohin dieses Rohr wohl führt?
Direkt in den Fluss...
Genug gesehen: Abschlussbesprechung mit dem Gouverneur
Ein Piano im Roten Saal der Gemeinde Poopó
Aussicht auf die Plaza