eine kleine Fototour durch einen in Anfängen frühlisierten, wenn auch noch eisigkalten Wald ...
Bärlauch in Leipzigs Auen ::: noch ist Alex direkt vor mir auf dem Weg ...
ich bin nur einen winzigkleinen Moment (etwa 20 Makroaufnahmen lang) abgelenkt, blicke hoch, der Weg leer. Alex weg.
kurzsichtig blicke ich davon nicht beunruhigt in den bärlauchwald, auf der Suche nach einem weiteren Motiv. Was ist denn das für ein dunkler Plastiksack da neben dem Baum? Alex. Konnte sich als alter CoD-Recke nicht zurückhalten.
oder er ist aufgrund des Bärlauchdunstes halb im Delirium zu diesem Baum gekrochen, Schutzsuchend, sich zum dahinsiechen zurückziehend, um dann bewusstlos benebelt zusammenzubrechen?
oder es ist die von Fachleuten empfohlene Haltung um Märzenbecher zu fotografiern. Märzenbecher, dass hab ich letztes Jahr nämlich gelernt. :-)
Tümpelüberquerung
dieses Bild ist mir aufgrund des doch gerade nicht aus dem Bild rausgehaltenen Daumens ganz besonders lieb. ;-)
Alex entdeckt Eingeborenenhütte im Wald. Als Entdecker obliegt ihm die Namensgebung dieses bis dato unbekannten Stammes. Er überlegt noch ... wie wäre es mit Görtsis Lipsiens? (Ausdruck wird im folgenden verwendet, bis der offizielle wissenschaftliche Name verfügbar ist)
neugierig nähern wir uns der Hütte, vorbei an dieser kreisrund angelegt Tümpelkultsstätte.
der Fund einer Feder, erhärtet unseren Verdacht, dass es sich bei der entdeckten Spezies gar nicht um Menschen handelt, sondern um sehr kleine befiederte Zweibeiner, die sich momentan unter dem Bärlauch vor unseren Blicken verstecken. Man beachte: das Gefieder ist waldbodenfarben.
mutig begebe ich mich in die Hütte. Wenn sie von sehr kleinen Wesen gemacht wurde, werden sie mir aus Solidarität nichts tun.
so würde ein kleiner Görtsi das Nahen einer ihm unbekannten Spezies aus seiner Hütte heraus wahrnehmen. Vermutlich dächte er nun, säße er an meiner Stelle: diese mir unbekannte Spezies lacht und grinst und schmunzelt. Ich muss sehr vorsichtig sein. Häöchste Gefahr!
Der Essplatz in der Hütte. Görtsis ernähren sich hauptsächlich von Nüssen und natürlich der Leipziger Zweig gerne auch von Bärlauch als Beilage.
Noch ein Blick des Görtsis aus seiner ihm Sicherheit versprechenden Hütte auf den Invasanten
Wir verlassen die verlassene Hütte und stutzen. Sind doch dies die dazugehörigen Bewohner? Simple lagerfeuernde Menschen wie wir? Das wäre enttäuschend.
ein Sonnendurchbruch ... Präphase ...
... Omenophase ...
... Illucescophase ...
fortdauernde Illucescophase ...
... Praeradiophase ...
... abolesce Phase. Ja. Wald macht wissenschaftlich.
Wehr am Elsterflutbecken. Wieder begehbar.
Blick Richtung Stadion
Sportuni (?)
eine neue Baumart. Ähnlich wie bei Pilzen, wachsen die einzelnen Früchte in geregelten Abständen, und meist Linienförmig aus dem Boden.
Schmarotzer!
Mutation.
... 1 Woche später. Noch ein paar Fotos aus der Reihe: Knospenvielfalt in der Einfalt des Makros
sehr seltenes Exemplar. Leicht überdimensionierter Knospenkelch (man beachte dazu die dünnen Äste des Baumes im Hintergrund). Das Samengut wird transparent zur Schau gestellt.
Magnolienbaum an der Nonnenstraße.
... anfang april – ein arbeitsumweg ...
mitte april – willkommen im sommer. ab jetzt lieg ich nur noch im park :-)