Jatropha ist schon eine bemerkenswerte Pflanze.
Man kann aus ihr Biodiesel erzeugen. Sie wächst, so erklärt Herr Professor Dr. Becker aber leider nur in mediterranen Zonen.
Und sie ist giftig für Mensch und Tier.
Absolut genügsam verträgt sie größte Hitze und kargen Boden, wie zum Beispiel Wüstensand. Es reicht, sie mit Abwässern zu gießen.
Die Pflanze ist bereits in Kasambya vorhanden und wird als als Traker für Vanillepflanzen benutzt.
Von der Möglichkeit, Biodiesel mit ihr zu erzeugen, wussten die Einwohner bisher nichts.
Wir werden diese Energiequelle nutzen, um vor Ort für Energie zu sorgen.
Weil sie auf kärgstem Boden wächst, nimmt sie den Nutzpflanzen zur Ernährung keinen Platz.
Die Pflanze produziert das ganze Jahr über kapselartige Früchte in Zwetschgengröße, die in gelbgrünem Zustand wie Kirschen geerntet werden können.
In den Kapseln befinden sich 2-3 Kerne, die sehr ölhaltig sind.
Nach der Filtrierung lassen sich Dieselmotoren antreiben.
Damit wir Kasambya in ca. 2-3 Jahren über Strom verfügen.
Und auch Fahrzeuger können damit betankt werden.
Wie gesagt, eine bemerkenswerte Pflanze, die noch nicht einmal domestiziert ist.